Stadtverwaltung fährt jetzt klimaschonend und kostensparend

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

auf der Grundlage des 2014 durch den Stadtrat beschlossenen Klimaschutzkonzeptes befasste sich unsere Klimaschutzmanagerin im letzten Jahr intensiv mit dem Thema der betrieblichen Mobilität des „Betriebes Stadtverwaltung“.

Zwei Rathäuser, diverse Schulstandorte, Turnhallen, Vereinsheime und andere städtische Liegenschaften erfordern - insbesondere im sozialen und technischen Bereich - die Zurücklegung einiger tausend Dienstkilometer jährlich.

Im Rahmen des Projektes „Mobil.Pro.Fit“, das wir in den letzten beiden Jahren erfolgreich und mit Auszeichnung durchlaufen haben, wurde die Mobilität der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter untersucht und nach Lösungsansätzen für eine Minimierung der Emissionen sowie der Kosten gesucht und diese auch gefunden.

Schnell war klar, dass wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine Möglichkeit bieten müssen, während der Dienstzeit mobil zu sein, sodass auch der Weg zur Arbeit nicht zwingend mit dem privaten PKW zurückgelegt werden muss. Es entstand die Absicht, den städtischen Fuhrpark teilweise auf Elektromobilität umzustellen und unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für Dienstfahrten vermehrt umweltfreundliche Technologie zur Verfügung zu stellen, um damit einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, gleichzeitig Kosten zu sparen und natürlich auch unserer Vorbildfunktion gerecht zu werden.

Mit Mitteln aus dem eigenen Haushalt und einer hohen Förderung aus Bundesmitteln nach dem „Kommunalinvestitionsfördergesetz“, die zur Förderung der Luftreinhaltung vorgesehen sind, haben wir nun zwei Renault Zoe und einen Renault Kangoo in Betrieb genommen.

Meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Verwaltung freuen sich, dass ihnen jetzt zwei kleine, leise, umweltfreundliche Fahrzeuge für Dienstfahrten zur Verfügung stehen, deren Reichweite für die dienstlich zurückzulegenden Distanzen innerhalb des Stadt- und Städteregionsgebietes bei weitem ausreichen. Erste Erfahrungen und Probefahrten konnten die Bediensteten schon in zwei vorausgegangenen Schnupperaktionen machen. Für den städtischen Baubetriebshof wurde das etwas größere und höhere, handwerkertaugliche Fahrzeug gewählt. Selbstverständlich haben wir im Austausch alte Fahrzeuge mit schlechteren Abgaswerten abgeschafft.

Im Quartiersbüro „Kreativ“ in der Kückstraße wurde im Hinblick auf das gegenwärtig steigende Interesse an Elektromobilität in letzter Zeit häufiger der Wunsch nach Ladeinfrastruktur im öffentlichen Raum geäußert. Gerade für Bewohnerinnen und Bewohner von Geschosswohnungsbauten ist diese heute häufig noch die Grundlage, um überhaupt auf Elektrofahrzeuge umsteigen zu können.

Im Stadtteil Baesweiler ist bereits seit einiger Zeit eine Ladesäule für E-Fahrzeuge vor dem Rathaus an der Mariastraße vorhanden. Nun konnten wir im Rahmen der vorgenannten Förderung auch in Setterich, An der Burg, vor dem Pfarrheim, eine Ladesäule installieren und in Betrieb nehmen. Die Ladesäule in Setterich entspricht dem in der StädteRegion am meisten verbreiteten System. Hier können zu Ladezwecken bis zu zwei PKWs geparkt werden. Der Strom ist einfach und benutzerfreundlich per EC-Karte oder PayPal zu bezahlen. Die Ladeleistung ist komfortabel. 

Ich begrüße die finanzielle Förderung von Kommunen zur Einführung klimaschonender Maßnahmen durch die Bundesrepublik Deutschland und freue mich, nicht nur meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, sondern mit der zusätzlichen Ladesäule in Setterich auch Ihnen, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, ein erweitertes Angebot in Sachen Elektromobilität machen zu können und damit einen wichtigen Beitrag zur Luftreinhaltung und CO2-Einsparung zu leisten.

Es grüßt Sie

Ihr
Dr. Willi Linkens

Zurück

German English