Stadtmarketingkonzept Baesweiler
Seminar des Ministeriums für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen in Dortmund zum Thema „Innenstadt auf dem Prüfstand”
Am Donnerstag, dem 17.01.2008, fand in Dortmund ein Kongress zum Thema „Innenstadt auf dem Prüfstand” statt. Einladender
war der Minister für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen Oliver Wittke.
Thematik war die Problematik der Innenstadtentwicklung in den Städten. Hierbei sollten Ansätze diskutiert werden, wie Handel,
Wirtschaft, Kultur und Städtebau vereinigt werden können, um die Zentren wieder zu beleben.
Auf Bitten des Ministeriums erklärte sich Bürgermeister Dr. Linkens gerne bereit, bei dieser Veranstaltung zu referieren. Seinen
Vortrag können Sie sich hier herunterladen
. Neben dem zuständigen Dezernenten der Stadt Dortmund referierte er bei diesem Kongreß zum Thema „Strategien, Konzepte, Pläne, Projekte - erfolgreiche Umsetzung in Innenstädten”, an dem 450 Vertreter von Städten und Gemeinden aus Nordrhein-Westfalen, aber auch aus anderen Bundesländern teilnahmen.
Bürgermeister Dr. Linkens hatte die Gelegenheit, das Leitbild Baesweiler 2010 mit den unterschiedlichen Aspekten vorzutragen und auf die überaus positive Entwi-cklung einzugehen. Der Schwerpunkt des Vortrages bestand natürlich in der Thematik „Stadtbild - Innenstadt - Handel”. Hier konnte er als Referent auf die unterschiedlichsten Aspekte eingehen, die in Baesweiler zu bedeutenden Erfolgen führten. Der verkehrsberuhigte Ausbau der Innenstadt, die Gestaltung des Reyplatzes, das in der Innenstadt liegende Kulturzentrum Burg Baesweiler, das Leerstandsmanagement und vieles andere mehr waren Gegenstand seines Vortrages. Er stellte aber auch dar, wie die Stadt die Probleme im zentralen Versorgungsbereich des zweitgrößten Zentrums Setterich angeht. Hier ist die Stadt durch den Kauf und durch die Vermittlung von zentral gelegenen Grundstücken auf einem guten Weg, gemeinsam mit den dortigen Akteuren, durch eine städtebauliche Aufwertung die Attraktivität des Einzelhandelszentrums Setterich weiter zu steigern.
Bei der Wertung der Ergebnisse konnte darauf verwiesen werden, dass im Rahmen der Untersuchung zum städteregionalen Einzelhandelskonzept von neutraler Seite die Stadt Baesweiler als „vitalste City der StädteRegion” bezeichnet wurde. Mit großer Aufmerksamkeit wurden unterschiedliche Aspekte zur Kenntnis genommen, wie kostenloses Parken in der Innenstadt, Platzgestaltungen, Pflanzaktionen, große Erfolge im Rahmen des Gewerbegebietes, Parkleitsystem, erfolgreiche Kooperation mit dem Einzelhandel sowie intensive Betreuung und Förderung des Einzelhandels durch die städtische Wirtschaftsförderung.
Als Referent betonte Dr. Linkens, dass sich die anstehenden und zukünftigen Herausforderungen nur durch eine koordinierte und integrierte Stadtentwicklungsstrategie effizient lösen lassen und dass es um die Einbeziehung der Bürgerschaft und aller lokaler Akteure geht. Besonders hervorgehoben wurde das städteregionale Einzelhandelskonzept, welches den Weg für die Region bestätigt, den die Stadt Baesweiler seit Jahren geht, nämlich die Vermeidung der Ansiedlung des Einzelhandels in den Gewerbegebieten.
Wesentlich war schließlich auch der Aspekt der sozialen Stadt, wenn es darum geht, Siedlungsstrukturen aufzuwerten, auch unter dem Aspekt des sozialen Miteinanders und der Integration.
Als Referent betonte er, dass die Innenstadtförderung als interdisziplinäre Aufgabe unter Einbeziehung aller privaten und öffentlichen Akteure zu werten ist. Er konnte darstellen, dass die Stadt Baesweiler mit der erfolgreichen Umsetzung des Leitbildes mit einem attraktiven Wohnwert sich zu einem lebendigen Zentrum entwickelt hat, welches eine besondere Individualität aufweist und als Begegnungsstätte mit Aufenthaltsqualität zu werten ist.
In den anschließenden Gesprächen wurde hervorgehoben, dass diese positiven Ansätze auch zu der Landesförderung im Rahmen des Wettbewerbes „Ab in die Mitte” geführt habe. Die Stadt Baesweiler habe sich zu einem unverwechselbaren Zentrum entwickelt. Sehr positiv wurde die Identifikation der Gemeinschaft mit der Stadt gewertet.