Gute Vorsätze für das neue Jahr 2012?
Anfang des Neuen Jahres haben die guten Vorsätze Hochkonjunktur. Viele Menschen nutzen den Neuanfang, um mehr für die Gesundheit und für das Wohlbefinden zu tun.
Die Umsetzung erfordert nicht selten Disziplin und Durchhaltevermögen und ganz oft Verzicht auf das eine oder andere Genussmittel.
Warum nicht mal private Ziele mit wichtigen Umweltzielen verbinden und damit sozusagen das eigene Verhalten auch zum Wohle der Umwelt und des Klimas verändern? Möglicherweise kann durch die „doppelte“ Motivation auch eine längere Reichweite der guten Vorsätze erzielt werden.
Unterm Strich hat dann nicht nur der oder die Einzelne von dem veränderten Konsumverhalten profitiert, sondern auch die Umwelt und das Klima.
Einige gute Beispiele:
Wer aufhört, Zigaretten zu rauchen, verbessert nicht nur sein Allgemeinbefinden, schützt seine Gesundheit und spart Geld, sondern vermeidet gleichzeitig Abfälle und verbessert die Luftqualität seiner Umgebung.
Auch wer sich vornimmt, weniger und gesünder zu essen, tut insbesondere dann seiner Umwelt gleichzeitig etwas Gutes, wenn er zum Wohle der Gesundheit frische, unverpackte Lebensmittel vom Wochenmarkt oder sogar aus dem Bioladen bevorzugt. Auf der einen Seite entlasten weniger Pfunde auf den Rippen den eigenen Körper – auf der anderen Seite werden weniger Verpackungen gebraucht und entsorgt.
Und wer plant, im Jahr 2012 im Hinblick auf die Sanierung des eigenen Kontostandes, weniger und umsichtiger zu konsumieren, trägt gleichzeitig dazu bei, nicht nur persönlich Geld-Ausgaben einzusparen sondern auch die Belastungen der Umwelt zu reduzieren. Denn weniger Neu-Konsum – und das gilt für alle Produkte - bewirkt auf kurz oder lang eine Schonung unserer Ressourcen und des Klimas, eine Nutzungsverlängerung und damit Verbesserung der Ökobilanz der bereits gekauften Produkte.
Eine gute Möglichkeit zum Geldsparen, zur Ressourcenschonung und zum Abfallvermeiden ist die Bildung einer Nutzungsgemeinschaft von selten gebrauchten elektrischen Geräten, zum Beispiel in der Nachbarschaft. Raclette-Grill, Bohrmaschine, Rasenmäher, Rasen-Vertikutierer und Heckenschere benötigen durch gemeinsame Nutzung weniger Lagerraum, werden besser ausgelastet und sparen Geld im einzelnen Haushalt. Darüber hinaus schaffen sie Gelegenheiten zu nachbarlichem Kontakt und Austausch.
Für weitere Tipps zu sparsamen und umweltfreundlichen Konsum und zu allen Fragen der Abfallvermeidung, Abfallverwertung und Abfallentsorgung steht die Abfallberatung der AWA Entsorgung GmbH unter 0180 2 / 60 70 70 (6 Cent pro Anruf aus deutschen Festnetz und max. 42 Cent/min. Mobilfunk) oder unter 02403 / 8766 – 353 gerne zur Verfügung.