Kollage mit Bildern aus dieser Rubrik

Stadtgeschichtlicher Lehrpfad

 
 

Mit dem stadtgeschichtlichen Lehrpfad möchte die Stadt Baesweiler einmal einen völlig anderen 'Geschichtsunterricht' anbieten.

Der Lehrpfad gibt den Bürgern die Möglichkeit, sich mit heimatgeschichtlich Interessantem vor Ort in kurzweiliger Form bekannt zu machen, wobei auch die Geschichten einfacher Leute und Anekdoten nicht fehlen. Er ist so angelegt, dass man in kleineren oder größeren Etappen einen stadtgeschichtlichen Spaziergang absolvieren kann. Hierbei sollen der Erlebniswert, die direkte Auseinandersetzung mit dem Objekt und der Raum für Eigeninitiativen gefördert werden.

Die Stadtgeschichte soll dort, wo sie einst 'geschrieben' wurde, für den Bürger erfahrbar sein. Wenn Vergangenheit gegenwärtig ist, wächst auch die Verbundenheit der Menschen mit ihrer Stadt.

Der Lehrpfad möchte informieren, unterhalten, aber auch Interesse an der Stadtgeschichte wecken. Er wurde mit finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen realisiert.

Stellvertretend für alle 74 Stationen, die über das gesamte Stadtgebiet verteilt für jedermann erreichbar sind, steht der nachfolgende Auszug:

 

Schlacht bei Baesweiler

Baesweiler gehörte früher zum Land der Grafen von Jülich. Im Jahre 1356 wurde daraus das Herzogtum Jülich. Es lag in unmittelbarer Nähe des Herzogtums Brabant.

Nun waren oft brabantische Kaufmannszüge, als sie Jülicher Gebiet durchzogen, überfallen und ausgeplündert worden. Trotz des geschlossenen Landfriedensbundes unternahm der Herzog von Jülich jedoch nichts gegen diese Überfälle.

So kam es am 22. August 1371 zu einer Reiterschlacht, in der die Jülicher - unterstützt von den Reitern des Herzogs von Geldern - die Lanzenreiter des Herzogs von Brabant schlagen konnten. Der Herzog von Brabant wurde auf die Burg Nideggen gebracht und gefangengehalten, bis der damalige Kaiser sich einschaltete.

Der Straßen- und Flurname "Am Streitberg" erinnert an dieses traurige und blutige Ereignis auf den Feldern Baesweilers.

  
CODE & HOSTING: Kluck IT