Stadtverwaltung Baesweiler fährt jetzt klimaschonend und kostensparend

11 Sep 2017

Auf der Grundlage des 2014 durch den Stadtrat beschlossenen Klimaschutzkonzeptes befasste sich die Klimaschutzmanagerin der Verwaltung im letzten Jahr intensiv mit dem Thema der betrieblichen Mobilität des „Betriebes Stadtverwaltung“.

Zwei Rathäuser, diverse Schulstandorte, Turnhallen, Vereinsheime und andere städtische Liegenschaften erfordern - insbesondere im sozialen und technischen Bereich - die Zurücklegung einiger tausend Dienstkilometer jährlich.

Im Rahmen des Projektes „Mobilprofit“, das Baesweiler erfolgreich mit Auszeichnung durchlaufen hat, entstand die Absicht, den städtischen Fuhrpark teilweise auf Elektromobilität umzustellen und so einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Die Stadtverwaltung hat insoweit ihre Vorbildfunktion erkannt und ist nicht zuletzt auch zur Kostenersparnis bestrebt, vermehrt für Dienstfahrten ihrer Mitarbeiter umweltfreundliche Technologie zur Verfügung zu stellen.

Nicht zuletzt hat sie aber auch ein offenes Ohr für Anregungen ihrer Bürgerinnen und Bürger. „Im Quartiersbüro „Kreativ“ an der Kückstraße wurden in Hinblick auf das gegenwärtig steigende Interesse an Elektromobilität in letzter Zeit häufiger der Wunsch nach Ladeinfrastruktur im öffentlichen Raum geäußert“, führt die Techn. Dezernentin Iris Tomczak-Pestel an. Gerade für Bewohner in Geschosswohnungsbauten ist das häufig heute noch die Grundlage, um überhaupt auf Elektrofahrzeuge umsteigen zu können.

Im Stadtteil Baesweiler ist bereits seit einiger Zeit eine Ladesäule für E-Fahrzeuge vor dem Rathaus vorhanden. Nun hat sich die Stadtverwaltung entschlossen, auch in Setterich, An der Burg, eine Ladesäule zu installieren.

Mit Mitteln aus dem eigenen Haushalt und einer hohen Förderung aus den Bundesmitteln nach dem „Kommunalinvestitionsfördergesetz“, die zur Förderung der Luftreinhaltung vorgesehen sind, hat die Stadt zwei Renault Zoe, einen Kangoo und eine Ladesäule in Betrieb genommen.

Die Mitarbeiter der Verwaltung freuen sich, dass ihnen nun für Dienstfahrten zwei kleine, leise, umweltfreundliche, Fahrzeuge zur Verfügung stehen, deren Reichweite für die dienstlich zurückzulegenden Distanzen innerhalb des Stadt- und Städteregionsgebietes bei weitem ausreichen. Erste Erfahrungen und Probefahrten konnten sie schon in zwei vorangegangenen Schnupperaktionen machen. Für den Baubetriebshof wurde das etwas größere und höhere, handwerkertaugliche Fahrzeug gewählt. Selbstverständlich werden im Austausch alte Fahrzeuge mit schlechteren Abgaswerten dafür abgeschafft.

Die Ladesäule in Setterich am Standort, An der Burg, vor dem Pfarrheim, entspricht dem in der StädteRegion am meisten verbreiteten System. Hier können zu Ladezwecken bis zu zwei PKWs geparkt werden. Der Strom ist einfach und benutzerfreundlich per EC-Karte oder PayPal zu bezahlen. Die Ladeleistung ist komfortabel.

Bürgermeister Dr. Linkens freut sich über das erweiterte Angebot für seine Mitarbeiter und alle Einwohner. „Die Stadt Baesweiler begrüßt insbesondere auch die finanzielle Förderung von Kommunen zur Einführung klimaschonender Maßnahmen durch die Bundesrepublik Deutschland. Gerne leistet damit auch unsere Stadt einen Beitrag zur Luftreinhaltung und CO2-Einsparung.“

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