Umbau des Zentralen Omnibusbahnhofes In der Schaf

Über die Notwendigkeit, Hintergründe und den Anlass bzgl. der Umgestaltung des Zentralen Omnibusbahnhofes In der Schaf haben wir ausführlich in der Novemberausgabe 2020 des Stadtinfos berichtet. Ebenso ist die zur Ausführung kommende Planung beschrieben worden. Die im Anschluss daran noch eingegangenen Anregungen von Bürgerinnen und Bürgern oder anderen Beteiligten wurden nach Möglichkeit noch in die Planung eingebracht. Zu größeren Änderungen hat das aber nicht geführt.

Nach dem erforderlichen Vergabeverfahren hat der Rat der Stadt Baesweiler in seiner Sitzung am 15.12.2020 die anstehenden Bauarbeiten beauftragt. Seitdem sind die Arbeitsvorbereitungen in vollem Gange, um den geplanten Baubeginn Ende Februar einzuhalten.

Gemäß Planung ist nun vorgesehen, die Maßnahme in sechs in sich abgeschlossenen Bauphasen abzuwickeln. So sollen erforderliche Beeinträchtigungen während der Bauzeit für alle auf das Nötigste minimiert werden. Die einzelnen Bauphasen gewähren den Anwohnerinnen und Anwohner ein sicheres Erreichen ihrer Wohnungen. Für den allgemeinen Durchgangsverkehr muss die Straße In der Schaf geschlossen bleiben, um einen sicheren Baustellenablauf zu gewährleisten

Der aus der Innenstadt/ Kirchstraße abfließende Verkehr in die Peterstraße bzw. Untere Kirchstraße, Richtung Aachener Straße wird bis auf einen kurzen Zeitraum – über den wir rechtzeitig informieren – immer möglich sein.

Wie oben beschrieben, werden die Arbeiten – in Abhängigkeit der Witterung und auch in Abhängigkeit von möglichen Vorgaben der Bundes-/Landesregierung bzgl. der Corona-Pandemie – voraussichtlich spätestens in der 8. KW (Ende Februar) beginnen. Im Vorfeld werden die vorhandenen bestehenden Bäume im Baufeld, die gemäß Planung durch neue ersetzt werden, gefällt. Es ist geplant, dass einige der kleineren Bäume im Stadtgebiet noch verpflanzt werden. Um während der Bauzeit jeweils ein wechselseitiges Befahren der Straße In der Schaf weitestgehend zu ermöglichen, ist ein Erhalt der dort vorhandenen Bäume im Rahmen der Bauphase leider nicht möglich.

Nach Schaffung von Provisorien für den Anliegerverkehr im Bereich der nördlichen Gehwegseite / Busspur sieht die Bauphase I den Umbau des südlichen Bereiches (siehe rote Markierung im Plan) der Straße „In der Schaf“ vor.

Im Anschluss an die Arbeiten für Versorgungsleitungen und Arbeiten zur Ertüchtigung der Kanalleitungen werden der neue Gehweg und zwei Betonfahrbahnen in fertiger Bauweise hergestellt. Über die Gestaltung bzw. Materialauswahl ist ausführlich in der Novemberausgabe 2020 des Stadtinfos berichtet worden.

In Bauphase I wird der Anliegerverkehr sowohl fußläufig als auch motorisiert über den noch vorhandenen Gehweg und die „alte“ Busspur auf der Nordseite geführt (siehe blaue Markierung im Plan). Notwendige Querungen werden zur Erreichung der Wohnungen und Parkplätze im Innenhof auf der gegenüberliegenden Seite bereitgestellt.

Anwohner und Eigentümer bzw. Stellplatznutzer in den Innenhöfen werden rechtzeitig über notwendige Regelungen und erforderliche Abstimmungen oder Möglichkeiten informiert.

Die Bauphase I wird voraussichtlich – immer in Abhängigkeit der Witterung und auch in Abhängigkeit von möglichen Vorgaben der Bundes-/Landesregierung bzgl. der Corona Pandemie – bis Sommer 2021 andauern.

In der sich anschließenden Bauphase II wird der nördliche Bereich der Straße umgestaltet und der Anliegerverkehr über den bereits in Phase I fertig gestellten Gehweg auf der Südseite bzw. über die vorhanden neue Betonfahrspur (Busspur) geleitet.

Die Abbildungen zeigen hier zunächst nur die ersten beiden Bauphasen der Maßnahme, wobei der jeweils rot dargestellte Bereich das Baufeld kennzeichnet und der blaue die jeweilige Fahrspur für den motorisierten Anliegerverkehr.

Über anschließend erforderliche Bauphasen werden wir zu einem späteren Zeitpunkt hier im Stadtinfo sowie auf der Homepage und im KREATIV informieren.

Betroffene Anwohner erhalten zusätzlich notwendige Baustellenablaufinformationen.

Die Verwaltung bittet schon jetzt um Verständnis für mögliche Unannehmlichkeiten, die sich bei einer solchen Maßnahme nicht vermeiden lassen und bittet darum, sich bei Kritik oder Anregungen mit dem Amt für Abwasserbeseitigung und Straßenbau über die Zentrale der Stadtverwaltung (Tel. 02401/800-0) in Verbindung zu setzen und ggfls. hier auch persönliche Beratungstermine, die baustellenbegleitend für Einzelpersonen im Kreativ angeboten werden können, zu vereinbaren.

 

 

 

Fassaden- und Hofprogramm: Gemeinsam Stadt gestalten!

Eine attraktive Innenstadt gestalten, das ist das wesentliche Ziel des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes Baesweiler Innenstadt. Im Zuge dieses Programmes sollen unter anderem der zentrale Omnibusbahnhof Baesweiler In der Schaf (ZOB), der Kirchvorplatz und die Kückstraße neu gestaltet sowie die Kirchstraße punktuell aufgewertet werden. Es ist unerlässlich, eine Innenstadt zu attraktiveren, um so neben der Aufwertung der Aufenthaltsqualität den Wirtschaftsstandort zu sichern und konkurrenzfähig zu bleiben.

Doch allein die Umgestaltung des öffentlichen Raumes allein reicht nicht aus. Ebenso unerlässlich sind Maßnahmen an privaten Gebäuden und Flächen, umso den Gesamteindruck der Innenstadt entscheidend mitzuprägen.

Mit Fördermitteln durch Bund- und Landesmittel möchte die Stadt Baesweiler nun auch die Haus- und Grundeigentümer unterstützen, ihre Haus- und Hofflächen, die dem öffentlichen Raum zugewandt sind, anzugehen. Mit dem speziell aufgelegten Fassaden- und Hofprogramm, gültig für den dazu festgesetzten Geltungsbereich (siehe Abbildung), sollen Ideen ideell und finanziell unterstützt werden.

Unter anderem können Maßnahmen zur Instandsetzung und Sanierung privater Hausfassaden oder der Rückbau von Fassadenverkleidungen aber auch die Gestaltung von Vorgärten oder Innenhöfen gefördert werden. Es kann ein Zuschuss in Höhe von 50% der maßnahmenbedingten nachzuweisenden Aufwendungen gewährt werden, d. h. max. 30 €/m² bei einem Aufwand von 60 €/m² umgestalteter Fläche.

Hierzu muss im Vorfeld und vor Maßnahmenbeginn ein entsprechender Antrag mit Kostenaufstellung, Flächenermittlung und drei Vergleichsangeboten an das Stadtentwicklungsamt eingereicht werden. Gerne unterstützen wir Sie bei der Planung, Umsetzung, Stellung des Förderantrages und der Finanzierung.

Beispiel für Berechnung der Fassadenfläche:

Fassadenhöhe x Fassadenbreite = Fassadenfläche
7,00 m x 6,50 m = 45,50 m²
Ohne Fenster– und Türfläche: 6 x (1,25 m x 2,00 m) = 15 m²
Zuschussfähige Fläche: 45,50 m² - 15 m² = 30,50 m²
Zuwendungshöchstbetrag: 30 €/m² bei einem Aufwand von 60€/m²
Höchstmögliche Zuwendung: 30,50 m² x 30 €/m² = 915 €
Fenster- und Türflächen dürfen nur bei ihrer Verbesserung mit berechnet werden.

Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit Ihnen das Gesicht unserer Innenstadt positiv zu verändern. Machen Sie mit und gestalten Sie mit uns unsere Heimatstadt!

Die Richtlinie sowie der genaue Geltungsbereich können hier oder im Rathaus Mariastraße 2, Zimmer 309 eingesehen werden.