Wettbewerb ist entschieden

07 Sep 2018

Ein wichtiger Meilenstein zum Umbau und Neubau des Rathauses in Baesweiler ist erreicht: Der Sieger des Wettbewerbes (1. Preis) für den bedeutsamen Um- und Neubau ist das Büro architecture + aménagement s.a. aus Luxemburg zusammen mit HDK Dutt & Kist GmbH Landschaftsarchitekten • Stadtplaner, Saarbrücken und Rittgen – Beratende Ingenieure, Trier. Dies hat das Preisgericht in seiner Sitzung am Dienstag, 4. September 2018 nach intensiver Prüfung und Diskussion entschieden. In ihrer Begründung lobte die Jury unter Vorsitz von Herrn Heiner Farwick die städtebauliche Maßstäblichkeit, die Angemessenheit wie auch die hohe Nutzungsqualität.

Das Preisgericht vergab einen ersten Preis, zwei dritte Preise sowie eine Anerkennung. Der erste Preisträger erhält ein Preisgeld in Höhe von 30.000 Euro. Einer der beiden dritten Preis ging mit einem Preisgeld von 16.000 Euro an das Büro Ralf Thom, aus Rottweil zusammen mit Ramboll Studio Dreiseitl, Überlingen und dem Ingenieurbüro Eva Lehmann, Hausach. Die Arbeit der Büros pbr Planungsbüro Rohling AG aus Braunschweig und wbp Landschaftsarchitekten GmbH aus Bochum erhielten für den dritten Preis ebenfalls 16.000 Euro. Zudem ging eine Anerkennung mit 8.000 Euro an die Arbeitsgemeinschaft planbar.architektur Krämer Faber Architekten PartmbB, Aachen mit Stern Landschaften, Köln und ITG Hans Pitz GmbH Ingenieurbüro für technische Gesamtplanung, Aachen.

Der Wettbewerb war von der Stadt Baesweiler ausgelobt worden. Die Vorprüfung der Arbeiten sowie die Organisation des Preisgerichts übernahm das Dortmunder Büro post welters + partner, Architekten und Stadtplaner BDA/SRL.

Im Preisgericht waren neben Herrn Bürgermeister Dr. Willi Linkens auch die technische Dezernentin Frau Iris Tomczak-Pestel sowie weitere politische Vertreter anwesend. Zudem war auch die Verwaltung der Stadt Baesweiler vertreten. Die Jury wurde komplettiert durch hochqualifizierte unabhängige Architekten, Freiraumplaner und Ingenieure.

 

Anlass und Aufgabenstellung

Die Stadt Baesweiler beabsichtigt die Verwaltungsfunktionen/-bereiche der beiden heutigen Teilstandorte, Baesweiler und Setterich, am Standort Baesweiler Mariastraße 2 zusammenzulegen. 

Vorbereitend wurde hierzu vom Architekturbüro Rongen Architekten, Wassenberg eine Machbarkeitsstudie (MBK) erstellt. Im Folgenden wurde seitens der Stadt Baesweiler das Vorhaben zum Projekt »BürgerMitteBaesweiler« weiterentwickelt. Die Maßnahme soll im Rahmen des sog. »ISEK – Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept Innenstadt Baesweiler« beantragt und gefördert werden. 

Ziel ist durch die Zusammenlegung an einem Standort eine neue, multifunktionale, generationenübergreifende und lebendige Bürgermitte zu schaffen. Die neue »BürgerMitteBaesweiler« soll neben den erforderlichen Räumen für die Verwaltungsarbeit auch ausreichend Raum für die Begegnung der Bürger und Generationen untereinander, für die politischen Gremien sowie die Bürgerbeteiligung beinhalten. Darüber hinaus besteht Bedarf nach einem barrierefreien Raumangebot, welches zu großen Teilen multifunktional für die Bürger nutzbar ist. Dabei ist eine Wechselwirkung zwischen dem räumlichen Angebot der neuen »BürgerMitteBaesweiler« und der gegenüberliegenden Seniorenwohnanlage sowie dem benachbarten Kindergarten herzustellen. Insgesamt soll ein Ort geschaffen werden, an dem neben der klassischen Verwaltungstätigkeit, Beratung, Bildung, Kunst und Kultur, Begleitung und Begegnung stattfinden können.

Um eine angemessene Lösung und eine geeignete Arbeitsgemeinschaft aus Architekten/Innen und Landschaftsarchitekten/Innen und Ingenieure/Innen der Technischen Ausrüstung für die Durchführung dieser für Baesweiler inhaltlich wie städtebaulich und architektonisch sehr bedeutsamen Bauaufgabe zu finden, wird ein nichtoffener Wettbewerb mit 15 Teilnehmern nach RPW 2013 ausgelobt.

Verfahren und Ablauf

Der Realisierungswettbewerb wurde nach den »Richtlinien für Planungswettbewerbe« RPW 2013 von der Stadt Baesweiler ausgelobt. Die Wettbewerbsbetreuung erfolgte durch das Dortmunder Büro post welters + partner Architekten & Stadtplaner BDA/SRL. Insgesamt 13 Büros wurden von der Ausloberin zur Teilnahme am Wettbewerb ausgewählt und eingeladen. Neun Büros reichten ihre Arbeiten fristgerecht und anonym ein.

Ziel eines Wettbewerbes ist es, für Bauherren und Nutzer eine optimale und wirtschaftliche Lösung der Planungsaufgabe zu erreichen, die am besten durch den Vergleich unterschiedlicher Alternativen möglich ist. Wichtige Anforderungen, die bei einem fairen Wettbewerb erfüllt werden müssen, sind unter anderem die anonyme Beurteilung aller Wettbewerbsbeiträge und die Bewertung der Arbeiten durch ein unabhängiges Preisgericht.

Die Teilnehmer erhielten am 6. Juni 2018 die Aufgabenbeschreibung und die ergänzenden Planunterlagen. Am 26. Juni 2018 fand ein Einführungskolloquium mit allen Teilnehmenden und dem Preisgericht vor Ort statt. Hier konnten Rückfragen zum Verfahren und zur Wettbewerbsaufgabe gestellt und anschließend geklärt werden. Den Teilnehmern blieben insgesamt sieben Wochen zur Bearbeitung und Fertigstellung der Planunterlagen, die bis zum 7. August 2018 eingereicht werden mussten. Nach einer Vorprüfung der anonym vorliegenden Arbeiten durch das Büro post welters + partner aus Dortmund, tagte am 4. September 2018 das unabhängige Preisgericht unter Vorsitz von Herrn Heiner Farwick. Erst nach der Auswahl der Preisträger wurde dem Preisgericht die Urheberschaft der eingereichten Arbeiten bekannt gegeben, um eine größtmögliche Neutralität bei der Auswahl und Beurteilung zu gewährleisten. In einem nächsten Schritt werden die drei Preisträger zu weiteren Verhandlungen aufgefordert. 

Preisgericht und Beurteilungskriterien

Das Preisgericht setzte sich aus Vertretern der Politik, Vertretern der Stadt Baesweiler und externen Architekten, Stadtplanern, Freiraumplanern und Ingenieuren zusammen, die neben der städtebaulich-räumlichen Qualität auch die architektonisch und funktionale Qualität sowie die innenräumliche Organisation mit der Umsetzung des Raumprogramms wie auch die Realisierbarkeit und Wirtschaftlichkeit bewerteten.

STIMMBERECHTIGTE MITGLIEDER des Preisgerichtes:

FACHPREISRICHTER

  • Prof. Bernd Borghoff, Architekt und Stadtplaner, Aachen
  • Prof. Hans-Georg Brückmann, Architekt, Aachen
  • Heiner Farwick, Architekt und Stadtplaner, Aarhaus
  • Franz-Jörg Feja, Architekt und Stadtplaner, Recklinghausen
  • Jochen König, Architekt, Köln
  • Judith Kusch, Architektin, Köln
  • Isabella de Medici, Landschaftsarchitektin, Essen
  • Iris Tomczak-Pestel, Architektin, Technische Dezernentin Stadt Baesweiler

SACHPREISRICHTER

  • Rolf Beckers, Fraktion Die Grünen
  • Karl Jasper, Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen
  • Marika Jungblut, Fraktion Die Linke
  • Wolfgang Lankow, Vorsitzender Bau- und Planungsauschuss
  • Prof. Dr. Willi Linkens, Bürgermeister Stadt Baesweiler
  • Matthias Puhl, Fraktion CDU
  • Markus Schallenberg, Fraktion SPD

STELLVERTRETENDE MITGLIEDER:

FACHPREISRICHTER

  • Frank Flor, Landschaftsarchitekt, Köln
  • Juliane Kopperschmidt, Architektin und Landschaftsarchitektin, Dortmund
  • Prof. Markus Pfeil, Ingenieur, Köln

SACHPREISRICHTER

  • Christiane Kalka, Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen
  • Tobias Römgens, Fraktion SPD
  • Wolfgang Scheen, Fraktion CDU
  • Andreas Schmitz, stv. Vorsitzender Bau- und Planungsausschuss Stadt Baesweiler
  • Harold Seeling, Fraktion Die Grünen
  • Christian Wowra, Fraktion Die Linke

SACHVERSTÄNDIGE BERATER DES PREISGERICHTS (OHNE STIMMRECHT): 

  • Frank Brunner, I. Beigeordneter Stadt Baesweiler
  • Pierre Froesch, Personalratsvorsitzender Stadt Baesweiler
  • Ralph Jakob, Bezirksregierung Köln
  • Simone Wetzel, Leiterin Hauptamt, Stadt Baesweiler 

VORPRÜFUNG:

  • Ralf Peters, Amt für Gebäude- und Grundstücksmanagement, Stadt Baesweiler
  • Ruth Schlebach, Leiterin Bauordnungsamt Stadt Baesweiler
  • Christoph Schuster, Amt für Gebäude- und Grundstücksmanagement, Stadt Baesweiler
  • Hildegard Tholen, Amt für Gebäude- und Grundstücksmanagement, Stadt Baesweiler
  • Georg Tholen, Amt für Gebäude- und Grundstücksmanagement, Stadt Baesweiler
  • Nina Vollmann, Architektin, M.Sc. Städtebau, Büro post welters + part-ner mbB Architekten & Stadtplaner, Dortmund
  • Prof. Hartmut Welters, Architekt und Stadtplaner, post welters + part-ner mbB Architekten & Stadtplaner, Dortmund

Preisträger und Teilnehmende

1. Preis: 4004

Architekt: architecture + aménagement s.a., Luxemburg
Bertrand Schmit
Nadine Gutenstein
Hermann Esslinger
Stéphane Schmit 

Mitarbeiter:
Carsten Henschel
Michael Ludwig
Jay Heydecke 

Landschaftsarchitekt:
HDK Dutt & Kist GmbH Landschaftsarchitekten • Stadtplaner, Saarbrücken
Dipl.-Ing. Hanno Dutt 

Mitarbeiter:
Daniel Zimmer 

Ingenieur/in für technische Ausrüstung:
Rittgen – Beratende Ingenieure, Trier
Dip.Ing. (FH) Josef und Paul Rittgen 

Mitarbeiter:
Josef Zeimet 

3. Preis: 4001

Architektur:
Ralf Thom, Architekt, Rottweil
Ralf Thom 

Mitarbeiter:
Dipl.-Ing. Architekt Mathias Aiple

Landschaftsarchitektur:
Ramboll Studio Dreiseitl, Überlingen
Dieter Grau 

Ingenieur/in für technische Ausrüstung:
Ingenieurbüro Eva Lehmann, Hausach
Dipl.-Ing. (FH) VDI Eva Lehmann 

Mitarbeiter:
Dipl.-Ing. (B.A.) Janine Uhl
Techn. Systemp. Lena Dieterle

3. Preis: 4003

Architektur:
pbr Planungsbüro Rohling AG, Braunschweig
Dipl.-Ing. Heinrich Eustrup BDA 

Mitarbeiter:
Evelyn Wendt-Salmhofer
Anna Immenkemper
Mark Hemsen
Laura Maria Kaiser 

Landschaftsarchitektur:
wbp Landschaftsarchitekten GmbH, Bochum
Rebekka Junge 

Mitarbeiter:
Julia Dhoska 

Ingenieur/in für technische Ausrüstung:
pbr Planungsbüro Rohling AG, Düsseldorf
Gerrit Heiderich

Anerkennung: 4006

Architektur:
planbar.architektur Krämer Faber Architekten PartmbB, Aachen
Dipl.-Ing. Heiko Faber 

Mitarbeiter:
Jochen Krämer
Alexander Schuster
Anna Katharina Baber
Gesche Arns-Büsker
Karsten Michel 

Landschaftsarchitektur:
Stern Landschaften, Köln
Doron Stern 

Ingenieur/in für technische Ausrüstung:
ITG Hans Pitz GmbH Ingenieurbüro für technische Gesamtplanung, Aachen
ITG Hans Pitz GmbH 

Mitarbeiter:
Ralf Mielenz
Thomas Meier

2. Rundgang: 4005

Architektur:
Hahn Helten & Ass. Architekten GmbH, Aachen
Frank Rebroke

Mitarbeiter:
M.Sc. Aline Oberdieck
Dipl.-ing. (FH) Marcel Jansen
M.Sc. Anke Wagner
Dipl.-Ing. (FH) Robin Klein
B.Sc. Martin Tholen 

Landschaftsarchitektur:
3Plus Freiraumplaner Kloeters + Kastner PartGmbH
Landschaftsarchitekt + Architekt, Aachen
Norbert Kloeters 

Mitarbeiter:
Lin-Leonardo Czerwinski
Dominik Merres 

Ingenieur/in für technische Ausrüstung:
Inco Ingenieurbüro GmbH, Aachen
Martin Klima 

Mitarbeiter:
Frederik Frohnhofen

2. Rundgang: 4007

Architektur:
PASD Feldmeier Wrede Architekten und Stadtplaner BDA/SRL, Hagen
Jürgen Wrede 

Mitarbeiter:
Janina Ernst
Rebeca Villanueva
Swenja Müller
Militsa Marinova 

Landschaftsarchitektur:
Tamkus Landschaftsarchitektur, Dortmund
Christiane Tamkus 

Ingenieur/in für technische Ausrüstung:
KMG Ingenieurgesellschaft für Gebäude- und Versorgungstechnik, Köl
Markus Metternich 

2. Rundgang: 4009

Architektur:
pvma pfeiffer.volland.michel.architekten GmbH, Aachen
M.A. Benjamin Michel

Mitarbeiter:
Felix Volland

Landschaftsarchitektur:
Atelier Reepel Landschaftsarchitektur, Düren
Michael Reepel 

Mitarbeiter:
Michael Reepel Jun. 

Ingenieur/in für technische Ausrüstung:
Hatting & Kuhlmann TGA GmbH & Co. KG, Recklinghausen
Dipl.-Ing. Peter Kuhlmann 

Mitarbeiter:
Dipl.-Ing. Markus Ernst

weitere Sonderfachleute:
Dipl.-Ing. Jörg Streup, André Alfs 

Sonstige Fachingenieure: 

Fachrichtung: Architektur
fischerarchitekten PartmbB, Aachen
Dipl.-Ing. Christian Uwer

1. Rundgang: 4002

Architektur:
Kuhnhaus – Betting Architekten Sebastian Kuhnhaus und Alexander Betting GbR, Essen
Dipl.-Ing. Arch. Harry Schöpke 

Mitarbeiter:
Mira Steinmetz
Vladimir Baschkatov
Frederik Kohn
Ricardo Knedel 

Landschaftsarchitektur:
L3 Leser Lietz Landschaftsarchitekten, Bochum
M.Sc. Matthias Hanewinkel 

Ingenieur/in für technische Ausrüstung:
Stollenwerk-Krämer GmbH Beratende Ingenieure, Essen
Thomas Rotter

1. Rundgang: 4008

Architektur:
RoA Rongen Architekten PartG mbB, Wassenberg
Ludwig Rongen 

Mitarbeiter:
Maher Odera
Katrin Dzharadat
Li Junchao
Reiner Wirtz 

Landschaftsarchitektur:
Planungsgruppe Scheller, Niederkrüchten
Achim Scheller 

Ingenieur/in für technische Ausrüstung:
Planungsbüro Stickel GbR, Heinsberg
Detlef Stickel 

Der erste Preis

Die Arbeit überzeugt durch die Einfachheit und Schlüssigkeit der Lösung. Zwei in ihrer Grundform schlichte Baukörper, entstanden durch die Verlängerung des Bestandsgebäudes und einen davor gesetzten Neubau mit ähnlichen Abmessungen. Diese sind so zueinander angeordnet, dass es zu einer überzeugenden Gliederung des Stadtraums kommt. Es entsteht ein Stadtplatz an der Aachener Straße, der auch als Veranstaltungsort geeignet ist. Das Rathaus ist deutlich wahrnehmbar. Baesweiler erhält ein Entrée. Insgesamt erscheint das Gebäude in Massstäblichkeit und Formgebung angemessen für Baesweiler.

Der gläserne Verbindungstrakt zwischen den beiden Baukörpern schafft ein großzügiges Foyer mit Raum für Ausstellungen und Empfänge. Die mittig angeordnete Treppe schränkt die Nutzbarkeit allerdings ein. Kritisch gesehen wird die nahezu vollständige Verglasung ohne Verschattung. Die Übergänge in die zweihüftigen Bürogebäude mit eingestellten Sanitärräumen und dem Aufzug lösen die Eintönigkeit der langen Flure der Verwaltungstrakte auf. Die Grundrisse sind gut und variabel nutzbar. Der Ratssaal liegt gut im 2. OG und reicht bis in den Dachraum. Er erhält dadurch die nötige Höhe mit Licht von oben. Es entsteht ein attraktiver Raum. Die Flächen im Dachraum können als Aufstellflächen für Technik genutzt werden. Dachaufbauten entfallen so.

Die Giebelfassade zum Platz mit der durchbrochenen Mauer überzeugt nicht völlig. Es wäre zu prüfen, wie höhere Transparenz und Sichtbarkeit des Ratssaals erreicht werden können. Die Ausführung des Schrägdaches mit Mauerziegeln erscheint unter Kostengesichtspunkten fraglich.

Der Freiraum mit städtischem Platz auf der einen Seite und ruhigem Bereich auf der anderen Seite des Foyers erscheint überzeugend gegliedert. Die gewundene Rampe im Generationengarten erscheint zu steil. Der Weg über den begrünten und attraktiven Parkplatz von hier in die Stadtmitte ist richtig angeordnet. Eine Weiterführung über die Aachener Straße ist nicht absehbar. 

Energetische Aspekte
Basis eines sehr guten Energiekonzeptes bilden die zwei kompakten Gebäudekörper mit geringen Wärmeverlusten und günstigem Fensterflächenanteil zur guten Tageslichtversorgung. Die Fassadengestaltung führt im Zusammenspiel mit dem außenliegenden Sonnenschutz wirksam zu einer Überhitzungsvermeidung. Für den hochverglasten Verbindungstrakt fehlen allerdings Aussagen wie einer Überhitzung entgegengewirkt werden soll. Positiv bewertet wird das durchdachte Technikkonzept mit Nutzung der Dachgeschossflächen zur Lüftungsgeräteaufstellung. Ebenfalls in die Nutzung von thermischen Speichermassen im Zusammenspiel mit geothermischen Wärmepumpen eine nachhaltige Lösung.

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