Kultur nach 8

05. August 2021 20:08
Stefan Verhasselt
Foto: Michael Ricks

Neben brillantem politischem Kabarett erwarten das Publikum bei „Kultur nach 8“ wieder neue, ungewöhnliche, nicht selten auch schräge Blickwinkel auf die kleinen, alltäglichen Erfahrungen und Widrigkeiten des Lebens. Und wie in den Jahren zuvor, erwartet die Besucherinnen und Besucher auch 2021 Neues und Altbewährtes, Talente und Stars - in jedem Fall aber Hochkarätiges.

Die Gastspiele werden voraussichtlich zunächst weiterhin im Pädagogischen Zentrum des Gymnasiums stattfinden, da dort die Vorgaben der Coronaschutzverordnung einzuhalten sind. Sobald es die Infektionslage zulässt, wird wieder in der Scheune der Burg Baesweiler gespielt. Abonnements für nunmehr 11 Vorstellungen kosten 90,00 €, Einzelkarten weiterhin 10,00 €. Der Kartenvorverkauf ist noch nicht terminiert und wird rechtzeitig auf der Homepage und in der Presse bekannt gegeben.

Auch der populäre WDR-Hörfunkmoderator und Kabarettist Stefan Verhasselt holt seinen 2020 verpassten Auftritt nach, und zwar am 05.08.2021. Aus seinen Beobachtungen, Aufregern und kuriosen Erlebnissen der vergangenen Jahre hat der Niederrheiner die besten ausgesucht und für sein 5. Soloprogramm „Kabarett 5.0 – Zwischen den Zeilen“ so geschickt miteinander verbunden, dass aus Zwischentönen ganz neue Welten entstehen. Seiner Linie bleibt der wortwitzige Kabarettist treu: Gesellschaftskritisch und stellenweise richtig schräg, aber immer empathisch, mit einem großen Herz für die Eigenarten und Absurditäten seiner Mitmenschen, erzählt Stefan Verhasselt aus seinem, aus unserem, Leben. Oder, wie es Martina Linn-Naumann, Chefin des Kleinkunsttheaters „Die Säule“ in Duisburg, einmal formuliert hat: „Als hätte er bei uns im Kleiderschrank gesessen.“ Was 1998 mit witzigen tagesaktuellen Sprüchen in seinen Morgenmoderationen bei WDR4 begann, ist seit 2006 Programm. Seinen neuesten Entdeckungen aus der immer verrückter werdenden Welt hat Stefan Verhasselt den Titel gegeben: „Kabarett 5.0 – Zwischen den Zeilen“. In dem Soloprogramm ganz ohne Musik und Maske zählt das Wort, das von uns oft zwischen den Zeilen ausgesprochen wird und durch feinsinnige Beobachtungsgabe, Wortwitz und komische Überhöhung aus seiner scheinbaren Nebensächlichkeit herausgeholt wird.

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