ABGESAGT: Jazzclub Baesweiler Deluxe

26. Januar 2022 19:00

Mit einem musikalischen Feuerwerk startet der Jazzclub Baesweiler in die neue Spielzeit. Kontrabass, Posaune und Klavier - was zunächst ungewöhnlich klingt, schafft Raum, swingt und reißt mit - in kammermusikalischer Atmosphäre. Mit John Goldsby am Bass, Ludwig Nuss an der Posaune und Benyamin Nuss am Klavier haben sich drei Hochkaräter zusammengefunden, die schon seit über 10 Jahren zusammen musizieren.

Ludwig Nuss, 1961 geboren, studierte an der Musikhochschule Köln bei Jiggs Whigham. Das Konzertexamen im Fachbereich Jazzposaune schloss er mit Auszeichnung ab. Er arbeitete zunächst als freischaffender Musiker mit eigenen Jazz-Formationen in der Kölner Studioszene. In den Jahren 1988 - 1991 war er 1. Posaunist beim Musical "Starlight Express" in Bochum, 1992 - 1996 Posaunist und Solist in der „SDR Big Band Stuttgart“. Seit September 1996 ist er Mitglied der „WDR Big Band Köln“ und seit 2002 dort 1. Posaunist und Posaunensolist.

Benyamin Nuss, 1989 in Bergisch Gladbach geboren, ist Pianist und Komponist. Als Sechsjähriger erhielt er seinen ersten Klavierunterricht bei Viktor Langemann in Erftstadt. Ab 2004 unterrichtete ihn der Konzertpianist Andreas Frölich in Bonn. 2006 wechselte er an die Musikhochschule Köln, Abteilung Aachen, wo er nach Beendigung des Abiturs sein Studium im Hauptfach Klavier fortsetzte. 2015 absolvierte Nuss seinen Masterabschluss mit Auszeichnung. 2003 machte er den 2. Preis beim internationalen „Duo-Festival Bad Herrenalb“ und gewann den „Bernd Alois Zimmermann-Preis“ der Stadt Erftstadt. 2004 errang er mit Höchstpunktzahl den 1. Preis beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ in der Wertung Duo (Klavier und ein Blechblasinstrument) mit Bruder Jonathan Nuss. 2010 erschien sein Debütalbum „Benyamin Nuss plays Uematsu“ mit dem er international auf Tournee ging.

John Goldsby, 1958 in Louisville/Kentucky (USA) geboren, ist Jazz-Bassist, Komponist, Lehrer und Autor. Er lebt in Lohmar bei Köln. Als Jugendlicher nahm er Unterricht sowohl bei klassischen als auch Jazz-Bassisten. Er spielte als freier Jazz-Musiker in Louisville, bevor er 1980 nach New York City ging, sich in der dortigen Jazz-Szene als First Call Bassist etablierte und mit zahlreichen bekannten Musikern sowie Big Bands in Konzerten und Aufnahmen mitwirkte. Er ist auf vielen Folgen von Jamey Aebersold’s „Play-Along“-Serie zu hören, die Generationen von werdenden Jazz-Musikern als Übungsmaterial dient. 1994 wurde er in die „WDR Big Band Köln“ berufen, wo er seitdem festes Mitglied und Solo-Bassist ist. Daneben spielt er in kleineren Besetzungen mit Jazz-Musikern und hat eine eigene „Jazz & Talk“-Reihe bei Steinway in Köln. Goldsby hatte Lehraufträge am „William Paterson College“ (New Jersey), an der “Hochschule für Musik“ (Köln) und der „Folkwang Hochschule“ (Essen). Seit 2016 ist er Gast-Professor für Jazz-Kontrabass, Ensembleleitung und Masters-Coaching am „Conservatorium Maastricht“.

Tickets zum Preis von 15 €, ermäßigt 10 €, können im Verwaltungsgebäude Baesweiler, Grabenstraße 11, Zimmer 105, erworben werden. Die Regeln der am Veranstaltungstag geltenden Coronaschutzverordnung sind zu beachten. Aktuell gilt die 2G-Regelung: Zutritt nur für vollständig Geimpfte und Genesene.

 

Ort: Kulturzentrum Burg Baesweiler, Burgstraße 16, 52499 Baesweiler

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