Planung für die neue Beggendorfer Grundschule vorgestellt

26.02.2020

Der katholische Teilstandort Beggendorf der Gemeinschaftsgrundschule Grengracht wird neu gebaut. Auf dem Platz, an dem derzeit die alte Schule steht, soll schnellstmöglich die neue errichtet werden. Die Schülerinnen und Schüler werden während der Bauphase weiterhin in der Goetheschule in Baesweiler untergebracht.

Ursprünglich war geplant, die bestehende Schule in Beggendorf zu sanieren. Doch dies erwies sich nach eingehender Prüfung als unwirtschaftlich. Die Planungen für den Neubau wurden bereits den zuständigen Gremien vorgestellt und Anfang März auch den Bürgerinnen und Bürgern Baesweilers bei einer Informationsveranstaltung durch das beauftragte Fachbüro Hahn Helten Architektur präsentiert. Noch in diesem Jahr soll mit dem Bau begonnen werden.

Im Fokus der Planung steht die Entwicklung weg von der Flurschule mit geschlossenen Klassenzimmern hin zur offenen Lernlandschaft, die in Cluster unterteilt ist. „Die Schule soll künftig ein Lebensort, nicht nur ein Lernort sein“, erklärte Christian Fensterer, Prokurist der Geschäftsführung im Fachbüro.

Verteilt auf zwei Geschosse entstehen vier Unterrichtsräume, zwei Gruppen- respektive Differenzierungsräume, die sich in direkter Umgebung der Unterrichtsräume befinden, zwei OGS-Räume, zwei Multifunktionsräume, eine Mensa, eine multifunktional nutzbare Aula bzw. ein Erschließungsbereich, Lehrerzimmer bzw. Lehrerarbeitsbereiche, Sanitärbereiche, ein Verwaltungsbereich mit Sekretariat, Flächen für Lehrmittel bzw. ein Lager sowie Garderobenbereiche. Die gesamte Schule wird barrierefrei sein sowie in puncto Digitalisierung und Klimaschutz auf dem neuesten Stand. Die Mensa wird später auch für Bürgerveranstaltungen genutzt werden können. Gefördert wird der Bau durch das Kommunalinvestitionsförderprogramm.

„Wie genau der Schulhof später einmal aussehen wird, wird während der Bauphase der Grundschule geplant“, erläuterte Bürgermeister Dr. Willi Linkens. Die Kirche stelle für den Schulhof Fläche zur Verfügung. „Dafür ist die Stadt Baesweiler sehr dankbar“, betonte er. Die Außenfassade der neuen Schule wird den umliegenden Gebäuden angepasst.

„Wir wurden sehr umfassend in den Planungsprozess mit einbezogen“, erklärte Schulleiter Axel Schiffer den Bürgerinnen und Bürgern bei der Informationsveranstaltung. „Als Schulleiter fühle ich mich extrem gut aufgehoben“, sagte er weiter. „Unsere Wünsche wurden berücksichtigt. So wird es beispielsweise eine Ausgabe für Spielgeräte im Außenbereich geben.“

Der Bürgermeister betonte abschließend: „Auch wenn es anderslautende Gerüchte gibt: Die Lovericher Schule bleibt. Auch wenn der Neubau in Beggendorf fertig ist.“

 

Kirchplatz: Umbau vor dem Abschluss

17.02.2020

Die Umbauarbeiten am Kirchplatz in Baesweiler werden in Kürze beendet sein, und schon laufen die Vorbereitungen für mögliche Nutzungen in den warmen Monaten auf Hochtouren.

Wie alljährlich werden Markt, Straßenfeste, Konzerte und Veranstaltungen hier ihren Platz haben. Zusätzlich beabsichtigen die angrenzenden Gastronomiebetriebe den Kirchplatz mit Außengastronomie zu beleben. Hierzu werden gerade erste Vorbereitungen getroffen. Die Mehrnutzung des Platzes durch Bürger jeden Alters war erklärtes Ziel der Umbaumaßnahme. Dies ermöglicht mehr als früher das neue Zwischenpodest und die weitläufige Treppenanlage, die im Sommer gerne auch zum Sitzen genutzt werden darf.

Vom Feuerwehrturm kommend, fallen Podest und oberer Kirchplatz über die heute deutlich flacher ausgebildete Neigung mehr in den Blick; die Baesweiler Kirche rückt mehr in den Ort. Dieser Bereich öffnet sich erstmalig auch zur Nutzung für die Öffentlichkeit. Hierfür ist die Stadt Baesweiler der Kirchengemeinde als Eigentümer des gesamten oberen Kirchplatzes für ihre Kooperation sehr dankbar.

Die ehemals steilen Treppenaufgänge wurden durch bequem begehbare, flachere Freistufen ersetzt. Handlaufe, die zurzeit während der Baumaßnahme nur provisorisch da sind, werden für Rechts- und Linkshänder an verschiedenen Stellen noch errichtet.

Bei den zurückliegenden zahlreichen Bürgerbeteiligungen wurde insbesondere immer auch der Aspekt Barrierefreiheit erläutert: Vor dem Umbau war die Kirche selbst nur durch drei sehr steile Treppenanlagen erreichbar. Nur über die Straße Im Sack konnte der obere Kirchvorplatz, nicht aber die Kirche stufenlos erreicht werden. Der immense Höhenunterschied zwischen dem oberen und unteren Kirchplatz ließ die vollständige vordere Verbindung durch eine barrierefreie Rampe leider nicht zu. Dies wurde seitens der Stadt, aber auch der Kirchengemeinde planerisch untersucht.

Der Höhenunterschied würde bei maximal zulässiger Neigung von sechs Prozent einschließlich der erforderlichen Zwischenpodeste solche Längen erfordern, dass diese sowohl den unteren als auch den oberen Kirchvorplatz nicht nur baulich erheblich beeinträchtigen, sondern auch in weiten Teilen nicht nutzbar machen würden, so dass diese Möglichkeit leider nicht bestand.

Nach allen Bürgerbeteiligungen bestand aber allseits der Anspruch, dass wenigstens das neu gestaltete Podest, das demnächst öffentlich genutzt werden kann, und auch der Kirchenraum – über die Straße „Im Sack“ - barrierefrei zu erreichen sind.

Dieser Anspruch wurde mit vereinten Kräften durch Stadt und Kirchengemeinde nun über die beiden neu gestalteten Rampen vom oberen Kirchplatz aus erfüllt. Mehr Barrierefreiheit war hier leider nicht möglich, aber gegenüber früher wurde doch eine ganze Menge erreicht. Im Bereich der Parkplätze Im Sack werden zudem am unteren (Kirchstraße) und oberen Ende (Kirche) jeweils ein Behindertenstellplatz ausgewiesen.

Um auch Radfahrer zu Einkäufen, Essen oder zum Verweilen an den Kirchplatz zu locken, werden mit den sonst noch fehlenden Ausstattungselementen (z.B. Mülleimer, Bank auf dem oberen Kirchplatz) sowohl an der Kirchstraße, Im Sack, als auch auf dem oberen Kirchplatz noch Fahrradständer und auch Schließfächer zur Zwischenlagerung von Helm oder Einkäufen aufgestellt. Nachgerüstet werden kann auch eine E-Bike-Ladestation.

Hoffen wir auf einen schönen Sommer und launige gemeinsame Stunden am Kirchplatz.

 

Bushof: Zwei Lösungen für den Knotenpunkt disktuiert

31.01.2020

Die Planungen für den Umbau des Bushofes In der Schaf in Baesweiler schreiten zügig voran. Die Bedenken und Anregungen, die in den vergangenen Monaten von Baesweiler Bürgerinnen und Bürgern, politischen Gremien und Fachbehörden eingebracht wurden, wurden ausgewertet und in die Planungen einbezogen.

Die gegenwärtigen Diskussionen zur Mobilitätswende verdeutlicht, dass eine Steigerung der Nutzung des ÖPNV mit dessen Attraktivierung einhergehen muss. Barrierefreie Ausbauten, moderne dynamische Fahrgastinformationsanzeigen, wettersichere Haltestellen und verlässliche Fahrpläne sind erforderlich. Es besteht Handlungsbedarf, um den heutigen und künftigen Anforderungen gerecht zu werden.

Nicht nur die Situation des Öffentlichen Personennahverkehrs an sich soll optimiert werden, sondern auch die Aufenthaltsqualität am Bushof. Ein wichtiger Punkt der geplanten Umgestaltung im Bereich In der Schaf ist es, ordnend in den Verkehr einzugreifen, eine deutlich höhere städtebauliche Qualität zu schaffen und dem ansässigen Handel und den Gastronomiebetrieben eine größere Aufenthaltszone vorzulagern, sodass der Gesamtbereich zum Verweilen einlädt und auch dazu auffordert, in die nahegelegene Innenstadt zu gehen. Gehwege werden verbreitert, Barrieren für Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung abgebaut und die Verkehrssicherheit wird erhöht, z.B. mit Spuren für Radfahrer, einem Fußgängerüberweg an der Einmündung von der Straße In der Schaf in die Aachener Straße und durch verkehrsberuhigende Maßnahmen auf der Aachener Straße.

Aufgrund der beengten Platzverhältnisse erforderte vor allem der Knotenpunkt Aachener Straße/In der Schaf das Geschick der Planer. Die Planungsgruppe MWM, die mit der Planung des Umbaus beauftragt ist, hat den politischen Gremien nun zwei Lösungen präsentiert, die an dieser Stelle denkbar seien. Variante 1: Ein überfahrbarer, 22 Meter großer Mini-Kreisverkehr wird an diesem Knotenpunkt eingerichtet. Das hätte den Vorteil, dass der Busverkehr ohne Verzögerungen auf die Aachener Straße einbiegen kann, jedoch müssten sich dann die Radfahrer an dieser Stelle die Fahrbahn mit Bussen und Autos teilen. Variante 2: eine neu gestaltete Einmündung mit Linksabbiegerspur für den Individualverkehr auf der Aachener Straße aus Richtung Setterich. Der ÖPNV und auch der Radverkehr wären dann an diesem Knotenpunkt bei der Ausfahrt aus der Straße In der Schaf vorfahrtsberechtigt.

Beide Varianten haben in Hinblick auf den Verkehrsfluss, die Radwegeführung, die Verkehrssicherheit und die Nutzung für den ÖPNV Vor- und Nachteile. Die Entscheidung, welche Variante umgesetzt wird, wurde in den zuständigen Ausschüssen sehr intensiv und mit großem Zeiteinsatz beraten. Eine Entscheidung wurde in einer gemeinsamen Sitzung des Umwelt – und Verkehrsausschusses mit dem Bauausschuss Mitte Januar getroffen. Mehrheitlich wurde entschieden, dass Variante 1 umgesetzt werden soll.

Auch der bereits beschlossene vorgezogene Umbau des unteren Bereiches der Kirchstraße (zwischen Aachener Straße und Einmündung Peterstraße/In der Schaf) gehört zu der Maßnahme. Noch im Frühjahr beginnen dort die Bauarbeiten, die bis August abgeschlossen sein werden. Mit dem Umbau in diesem Bereich wird als erstes begonnen, weil bei dem Erhalt von Fördermitteln Fristen für den Baubeginn eingehalten werden müssen und so die Möglichkeit für einen größeren organisatorischen Vorlauf zur komplexen Umgestaltung des eigentlichen Bushofes besteht.

Zu der weiteren Baumaßnahmen In der Schaf und deren Anbindung an die Aachener Straße (Variante 1), deren Umsetzung erst ab dem Jahreswechsel 20/21 geplant ist, wird es im weiteren Verlauf dieses Jahres auch noch eine ausführliche Bürgerinformation und Beteiligungsmöglichkeit auch der ansässigen Händler geben.

Im Rahmen des Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes der Stadt Baesweiler erhält die Stadt von Land und Bund 70 Prozent Fördermittel sowie für die darin enthaltenen Maßnahmen für den ÖPNV 90 Prozent von Nahverkehr Rheinland.

Zur o.a. weiteren Bürgerinformationsveranstaltung informieren wir rechtzeitig und laden Sie herzlich dazu ein. Auch über die weitere Entwicklung in dieser Angelegenheit werden wir hier und im Stadtinfo weiter berichten.

 

 

Offenere Gestaltung der Grünanlage

30.01.2020

Die Grünanlage an der Ecke Schmiedstraße/Adenauerring im Stadtteil Setterich wird neu gestaltet.

Die Stadt hat es sich zum Ziel gesetzt, den Ortseingang von Siersdorf nach Setterich und vor allem die dort vorhandene Grünanlage zwischen dem Neubaugebiet und der Schmiedstraße attraktiver zu machen. Durch eine Umstrukturierung des Bereichs der Grünanlage soll sowohl eine Verbindung zwischen Schmiedstraße und Adenauerring entstehen als auch gleichzeitig die Aufenthaltsqualität gesteigert werden.

Die vorhandene Bushaltestelle wird sich künftig zur Grünfläche hin öffnen. Der Zaun, der derzeit dort steht, soll entfernt werden, um so einer Plakatierung an dieser Stelle vorzubeugen. Die bestehende Heckenbepflanzung zu beiden Straßenseiten wird darüber hinaus im Zuge der Aufwertung eingekürzt, so dass der Bereich besser einsehbar ist.

Durch den Innenbereich der Grünfläche wird ein unversiegelter Weg geführt, der die Bushaltestelle mit der Schmiedstraße verbindet. Alle vorhandenen Bäume dort bleiben bestehen, der Wurzelbereich wird geschont. Lediglich eine Bank und ein Kleinkinderspielgerät animieren dort zum Verweilen. Zu den Nachbarsgrundstücken bleibt das bestehende Strauchwerk erhalten oder wird als unzugängliches Abstandsgrün noch verdichtet. Nachgepflanztes Strauchwerk hier sowie Bei-/Ersatzpflanzungen im Bereich des Kreisverkehres werden so ausgewählt, dass sie insektenfreundlich sind und Insekten Nahrung bieten.

Der Innenbereich der Grünfläche wird zur besseren Einsehbarkeit und Erhöhung des Sicherheitsgefühls dezent beleuchtet. Nach Vorstellung der Maßnahme im Bau- und Planungsausschuss ist nun beabsichtigt, die Umgestaltung bald umzusetzen.

 

Baesweiler Radrundweg wird aufgewertet

30.01.2020

Der Radrundweg um Baesweiler soll schöner werden: Die Strecke, auf der sich insbesondere beim Radwandertag der Stadt Baesweiler an Christi Himmelfahrt Hunderte Radfahrer gerne fortbewegen, wirkt derzeit nicht sehr einladend. Deshalb wird der Rundweg nun baulich überarbeitet und attraktiver gestaltet.

Ziel ist es, dass der Rundweg von den Baesweiler Bürgerinnen und Bürgern häufiger genutzt wird – schließlich verbindet er die Baesweiler Ortsteile miteinander. Er soll ein attraktives Ausflugsziel nicht nur für Radfahrer, sondern auch für Spaziergänger, Wanderer, Inlineskater und Familien werden und an verschiedenen Stationen Aufenthaltsmöglichkeiten bieten.

Die Verbindung zu den einzelnen Stadtteilen soll deutlicher hervorgehoben werden, auch Ortsfremde sollen sich eingeladen fühlen, den Weg zu nutzen, aber auch die einzelnen Ortsteile mit ihren jeweiligen historischen, geschichtlichen und kulturellen Besonderheiten zu besuchen und dort vorhandene Angebote (z.B. Gastronomie/ÖPNV-Anbindung) zu benutzen.

Die Planungen für die Aufwertung sind in vollem Gange

Der Bau- und Planungsausschuss hat sich in seiner letzten Sitzung bereits eingehend mit der von der Stadtverwaltung entwickelten Planung befasst:

So sollen die Qualität der Fahrbahn verbessert und nicht asphaltierte Bereiche asphaltiert werden. Dazu soll erstmalig eine für Rundwege sinnvolle eindeutige Wegeführung als Bodenmarkierung (in Löwenform) angelegt werden. Die Markierungen sollen in beide Richtungen deutlicher erkennbar sein und direkt ins Auge fallen.

Darüber hinaus sind sieben neue Rast-Stationen vorgesehen, die gleichmäßig rund um Baesweiler verteilt und thematisch jeweils dem nahegelegenen Stadtteil zugeordnet sind. Eine Bank, auf der man sich ausruhen kann, eine Infotafel, die über den jeweiligen Stadtteil informiert, und eine attraktive Markierung durch jeweils zwei Obstbäume laden dann an jeder der Stationen  zum Verweilen ein. Der Baesweiler Rundweg soll darüber hinaus auch auf nahegelegene, schon vorhandene touristische, kulturelle, geschichtliche und gastronomische Anlaufstellen sowie Sport- und Freizeitangebote (Spiel- und Sportplätze) hinweisen und so als die Baesweiler Stadtteile umspannende Verbindung diese mehr als bisher in den Blick nehmen.

Kilometerstände und ausgewiesene Metrierungen und Spurmarkierungen auf den Wegen ermöglichen es, stadtteilnahe Teilbereiche auch für Übungen im Sportunterricht, als Sprintstrecke, zum Inlineskaten oder für andere Aktivitäten zu nutzen.

Viel Vorhandenes in unseren Stadtteilen bietet Unterhaltungs- und Freizeitwert und bleibt heute oft unentdeckt. Daran soll sich nun etwas ändern.

 

 

Neue Mensa in der Grengrachtschule

23.01.2020

Seit Anfang des Jahres können die Schülerinnen und Schüler der Grengrachtschule in Baesweiler ihr Mittagessen in ihrer neuen Mensa zu sich nehmen.

Im August wurde mit den Arbeiten zu der Erweiterung begonnen. Das Amt für Gebäude- und Grundstücksmanagement ließ im Rahmen des Umbaus eine Trennwand zu einem angrenzenden Klassenraum entfernen, so dass dieser in die Mensa integriert werden konnte und diese dadurch erheblich an Größe gewann. Neben der Herstellung der räumlichen Verbindung wurde die Elektro-/Sanitär- und Abwassertechnik erneuert, ebenso die gesamte Beleuchtung. Akustikdecken absorbieren künftig Schall. Ein neuer Bodenbelag rundet das neue Raumkonzept ab. Die „Waschküche“, die an die Essensausgabe grenzt, wurde an den Wänden und am Boden neu gefliest. Doppelt so viele Kinder wie vorher können nun in der Mensa zu Mittag essen. Rund 60.000 Euro kosteten diese Baumaßnahmen. „Ich danke der Schule für das große Verständnis, das sie uns entgegengebracht hat, weil im Rahmen des Umbaus der Mensabetrieb nicht wie gewohnt stattfinden konnte“, sagte Ralf Peters, Leiter des Amtes für Gebäude- und Grundstücksmanagement, bei einem Ortstermin.

Das Amt für Schule, Sport, Kultur und Partnerschaft schaffte für die Mensa eine neue Essensausgabe, eine neue Küchenzeile und eine neue Geschirrspülstraße an. Des Weiteren wurde der Raum komplett mit neuen Tischen und Stühlen für die Schülerinnen und Schüler ausgestattet. Für das Personal wurden neue Garderobenschränke installiert und neue Schürzen angeschafft. Mit rund 33.000 Euro schlugen diese Maßnahmen zu Buche. Wolfgang Ohler, Leiter des Amtes für Schule, Sport, Kultur und Partnerschaft, unterstrich die Wichtigkeit des gemeinsamen Essens als Gemeinschaftserlebnis: „Wie man sich bei Tisch verhält, dass man sich beim gemeinsamen Essen wohlfühlen kann und beim Essen über den Tag redet, sind wichtige Werte, die die Kinder hier nun lernen können.“

Rund 149 der insgesamt 278 Schülerinnen und Schüler nutzen derzeit das Angebot der OGS. „Die Zahl steigt seit Jahren konstant. Immer mehr Kinder nutzen die Möglichkeit, in der Schule zu Mittag zu essen. Der Ausbau der Mensa ist also eine wichtige Investition in die Zukunft“, betonte Bürgermeister Dr. Willi Linkens und bedankte sich bei den Ämtern und der Schule für die gute Zusammenarbeit.

 

Flutlichtanlagen werden umgerüstet

23.01.2020

Nachdem die Flutlichtanlagen auf dem Rasenplatz von Concordia Oidtweiler bereits Ende 2019 auf LED umgerüstet worden sind, folgt nun auch die Umrüstung der Anlagen auf sechs weiteren Sportplätzen in Baesweiler. Im Frühjahr 2021 soll der Einbau der LED-Lichter abgeschlossen sein.

In Baesweiler betrifft die Neuerung den Rasenplatz sowie einen Aschenplatz an der Parkstraße, in Setterich den Rasen- und Aschenplatz an der Wolfsgasse, in Beggendorf den Rasenplatz und in Oidtweiler den Aschenplatz.

Durch die Umrüstung der insgesamt sieben Sportplätze werden innerhalb von 20 Jahren rund 1509 Tonnen CO2 eingespart. Die Stromkosten werden pro Jahr um rund 7683 Euro reduziert. „Mit der Umrüstung trägt die Stadt Baesweiler nicht nur zum Umweltschutz bei und spart auf lange Sicht Kosten, gleichzeitig bietet das LED-System viele weitere Vorteile für die Vereine“, betonte Bürgermeister Dr. Willi Linkens. Denn die Fluter können künftig bedarfsgerecht genutzt werden. So kann die Beleuchtung der Anlagen einzeln gesteuert und gedimmt werden.

Rund 160.000 Euro kostet die Investition, die zu 25 Prozent vom Bund aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert wird. Derzeit laufen die Vorbereitungen für die Ausschreibungsphase, so dass voraussichtlich im Sommer mit der Umrüstung begonnen werden kann.

Nationale Klimaschutzinitiative

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

 

 

Neue Flutlicht-Anlage für Oidtweiler Sportplatz

09.12.2019

Die Fußballmannschaften der Concordia Oidtweiler können nach der Winterpause unter neuen LED-Flutlichtern spielen: Die Erneuerung der Beleuchtung am Rasenplatz wurde gerade fertiggestellt.

(Anlage vor der Umrüstung:)

Die Lichtanlage von Concordia Oidtweiler vor der Umrüstung.

Installiert und finanziell unterstützt wurde die Umrüstung der sechs Masten mit acht Elementen von der Firma LEDKon, offizieller Premium-Partner des Fußball-Verbands Mittelrhein und Spezialist für LED-Technik. Die Installation am Oidtweiler Sportplatz ist ein Referenzprojekt der Firma, die in den vergangenen zwei Jahren bereits mehr als 3500 Lichtpunkte im Bereich des Amateur- und Breitensports sowie Lichtanlagen in mehreren Arenen des Profisports umgerüstet hat.

Durch die Neuerung spart die Stadt Baesweiler jährlich 5990 kWh. In 20 Jahren werden so 378,81 Tonnen CO2 eingespart. Auch die Kosten für den Stromverbrauch sinken pro Jahr um rund 753 Euro.

(Anlage während der Umrüstung:)

Die Lichtanlage während der Umrüstung.

„Wir sind froh, mit LEDKon einen Sponsoringpartner für die Umrüstung gefunden zu haben. LED-Technik spielt für die Sportplätze in Baesweiler eine immer größere Rolle. Durch die neuen Flutlichter können wir zum Umweltschutz beitragen und gleichzeitig Kosten einsparen“, betont Bürgermeister Dr. Willi Linkens.

„Ein besonderer Dank gilt auch den Verantwortlichen des Vereins, dank der guten Zusammenarbeit konnte der Umbau reibungslos und zügig von statten gehen“, so der Bürgermeister.

(Anlage nach der Umrüstung:)