Energetische Sanierung Hallenbad und Neubau Lehrschwimmbecken

Die Arbeiten am Hallenbad sind gut vorangeschritten. Die Abbrucharbeiten, die abschnittsweise mit dem übrigen Baufortschritt einhergehen, sind bis auf die Demontage der Glasfassade (Südseite zum Wasserspielplatz) und der Demontage der alten Dachkonstruktion weitgehend fertiggestellt. Die Betonsanierungsarbeiten an den Umfassungswänden des Bestandbeckens sind ebenfalls fertig.

Die Rohbauarbeiten im Neubau inclusive des neuen Lehrschwimmbeckens sind im Wesentlichen abgeschlossen, die Dichtheitsprüfung des Betonbeckenkörpers ist erfolgt. Im Bestandsgebäude sind die geplanten Grundrissveränderungen durch neue Wänden und eine neue Treppe zwischen dem Erdgeschoss und dem Obergeschoss hergestellt.

Aktuell wird der Beckenkopf (die Umrandung des Bestandsbeckens) mittels Betonsägearbeiten umlaufend herausgetrennt, so dass nun das neue Edelstahlbecken eingebaut werden kann. Außerdem wurde der Treppenturm der Wasserrutsche gesandstrahlt.

Parallel zu den Maßnahmen der Energetischen Sanierung wird auch das gesamte Abwassernetz des Hallenbades saniert.

Als nächste Schritte stehen die Demontage der Fassade und der Dachkonstruktion, der Neuaufbau der Dachkonstruktion von Bestandsgebäude und Neubau und der Beginn der Elektro-, Heizung-, Sanitär- und Lüftungsarbeiten  an..

 

Nachhaltige Stadterneuerung für ein lebenswertes Baesweiler

Bereits seit einigen Jahren betreibt die Stadt Baesweiler mit Mitteln aus Städtebauförderprogrammen eine ganze Reihe von baulichen und begleitenden Schwerpunktmaßnahmen in den Stadtteilen Setterich und neuerdings auch Baesweiler. Nachdem im Bereich des Quartiers „Soziale Stadt Setterich“ vieles bereits durchgeführt und abgeschlossen ist, stehen in den nächsten Jahren im Rahmen des Förderprogrammes „Integriertes Handlungskonzept“ (IHK) nun Maßnahmen im Bereich des Stadtgebietes Baesweiler und hier überwiegend im Innenstadtbereich an.

Gemeinsam Stadt gestalten

Leerstandsmanagement

Im Zuge des Förderprogramms „Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept“, kurz „ISEK“, sind zahlreiche städtebauliche Maßnahmen zur Aufwertung und Attraktivitätssteigerung der Baesweiler Innenstadt geplant. Flankierend hierzu soll die Maßnahme „City- und Geschäftsflächenmanagement“ die Veränderungen aktiv begleiten und langfristig dazu beitragen, die innerstädtische Funktion des Einzelhandelsstandortes zu erhalten bzw. zu stärken und auszubauen. Eine zentrale Rolle kommt dabei dem Leerstandsmanagement zu, dessen erklärtes Ziel es ist, gewerbliche Leerstände durch frühzeitige Erfassung und Kontaktvermittlung zwischen Mieter und Vermieter bzw. Immobilien-Eigentümer, im Idealfall schon vor dem Eintreten, zu verhindern. Eine schnelle, qualitätsbewusste und standortverträgliche Wiedernutzung der (eintretenden) Leerstände steht dabei im Vordergrund.

Die Erarbeitung des Leerstandsmanagements wurde von der Stadt Baesweiler bei Frau Prof. Cordula Neiberger vom Geographischen Institut der RWTH Aachen in Auftrag gegeben. Um konkrete Maßnahmen und Strategien zu entwickeln, trug diese zusammen mit ihrem Mitarbeiter Marc Steinke zunächst viele Daten rund um den Einzelhandelsstandort Baesweiler zusammen und veranstaltete auf Grundlage dessen drei Ideenwerkstätten mit lokalen Akteuren. Neben Problemen wurden im Rahmen der Veranstaltungen insbesondere die Zukunftsperspektiven des Baesweiler Einzelhandels und des Standorts „Innenstadt“ diskutiert.

Die gewonnenen Erkenntnisse werden zurzeit ausgewertet. Sobald das Konzept fertiggestellt ist, wird eine ausführliche Vorstellung der Ergebnisse erfolgen.