Abrissarbeiten der Beggendorfer Grundschule laufen

Mitarbeiter der Stadtverwaltung vor dem teils abgerissenen Schulgebäude

25.11.2020

Der Abriss des katholischen Teilstandortes Beggendorf der Gemeinschaftsgrundschule Grengracht läuft in vollen Zügen. Mitte November sind die Bagger angerückt und haben Stück für Stück die Mauern abgetragen. Sobald die Abrissarbeiten beendet sind, wird auf selbem Grundstück ein neues modernes, zeitgemäßes Gebäude entstehen, dass den heutigen schulpädagogischen Anforderungen entspricht und die räumlichen Bedürfnisse der Ganztagsbetreuung erfüllt.

Die Planungen des Neubaus, der in enger Abstimmung mit dem Schulleiter konzipiert worden ist, wurden bereits in den vergangenen Monaten den zuständigen politischen Gremien vorgestellt. Bei einer Bürgerversammlung im Frühjahr konnten sich die Eltern der Schülerinnen und Schüler sowie Beggendorfer Bürgerinnen und Bürger über die anstehende Baumaßnahme informieren.

„Eine Sanierung des bestehenden Gebäudes, mit den im Umbau im Altbestand noch einhergehenden Risiken, hat sich nach eingehender Prüfung, gerade auch unter Berücksichtigung heutiger Raumbedarfe, als unwirtschaftlich herausgestellt“, erläuterte die Technische Dezernentin Iris Tomczak-Pestel. Deshalb wird die Schule nun nach modernsten Standards neu errichtet. Im Fokus steht hier eine offene Lernlandschaft, die in Cluster unterteilt ist. Vier Unterrichtsräume, je zwei Gruppen- bzw. Differenzierungs-, OGS- und Multifunktionsräume, eine Mensa sowie ein Lehrerzimmer, Sanitärbereiche, ein Verwaltungsbereich mit Sekretariat, Lagerflächen und eine Aula, die ebenfalls multifunktional nutzbar sein wird, werden auf zwei Geschossen untergebracht. Die gesamte Schule wird barrierefrei ausgebaut und nach den heutigen Standards in Hinblick auf Energieeffizienz und Lüftung errichtet. Geplant sind beispielsweise neben effizienter Rundum-Dämmung Nacht-Lüfterflügel in den Fenstern, eine angemessene Lüftungsanlage und eine Photovoltaik-Anlage, die das im Gebäude erforderliche Wasser erwärmt.

Die Planungen für den Schulhof sind ebenfalls in Auftrag gegeben. Zur Gestaltung der Außenanlage hat die Dorfwerkstatt Beggendorf in Verbindung mit dem Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ dem Planer einige Anregungen und Wünsche mit auf den Weg gegeben.  Für eine Erweiterung der Schulhof-Fläche ist die Stadt Baesweiler derzeit mit der katholischen Kirche im Gespräch. Die Planungen für den Schulhof werden zu gegebener Zeit näher vorgestellt.

Die Kinder, die normalerweise in Beggendorf zur Grundschule gehen, sind für die Zeit der Bauphase weiterhin in der Goetheschule in Baesweiler untergebracht. „Von den Schülerinnen und Schülern wurde der Wunsch geäußert, dass sie sich nach dem Abriss einen Klinkerstein ihrer alten Schule als Erinnerungsstück abholen können. Trotz der aktuellen Regelungen in Bezug auf die Corona-Pandemie, hat die Stadtverwaltung eine Lösung gefunden, wie wir das realisieren können“, so Bürgermeister Pierre Froesch. Die Schule ist über den Zeitraum und die Umstände zur Ausgabe der Steine informiert und übernimmt hier die Elterninformation bzw. Organisation. Anschließend beabsichtigen engagierte Beggendorfer Bürgerinnen und Bürger eine Anzahl weiterer Ziegel aufzubereiten und im nächsten Jahr zugunsten der Dorfgemeinschaft als Erinnerungsstücke „an den Mann bzw. die Frau“ zu bringen.

 

Erschließung der Laurentiusstraße kann starten

Erschließungsvertrag Laurentiusstraße

30.10.2020

Dort, wo früher Zuckerrüben auf Waggons verladen wurden, wird in den nächsten Jahren ein Baugebiet entstehen: Die Stadt Baesweiler und die Eigentümer der rund 22.000 Quadratmeter großen Fläche an der Laurentiusstraße in Puffendorf haben jüngst einen Erschließungsvertrag unterzeichnet.

Die Verhandlungen mit den ehemaligen Eigentümern nahmen Zeit in Anspruch, darüber hinaus musste die Bahnstrecke in dem Bereich entwidmet werden. Bodenuntersuchungen und Renaturierungsmaßnahmen mussten auf der ehemaligen Altlastenfläche durchgeführt werden. Ein großer Teil des Ökologischen Ausgleichs und ein Wall wurden schon angelegt. Nach vielen zeitraubenden Hürden befindet sich das Projekt nun jedoch auf der Zielgeraden. „Wir suchten damals nach Entwicklungschancen für unsere Dörfer in Baesweiler. Die Nachfrage nach Bauland in Baesweiler ist groß. In Puffendorf bot sich allerdings nur dieser Bereich für eine Bebauung an“, erläuterte Bürgermeister Dr. Willi Linkens. Die Eigentümer der Fläche, Ulrike Plum und Dr. Marlies Plum-Schunk werden nun gemeinsam mit dem Architekten Wilfried Schunk endlich mit der Erschließung des Innenbereiches beginnen. Der Name Laurentiusstraße wurde bereits vor einigen Jahren vom Rat der Stadt Baesweiler festgelegt.

Der erste Bauabschnitt des Areals entlang der Aldenhovener Straße wurde bereits von 2015 bis 2017 mit sechs Gebäuden bebaut. Für den zweiten Bauabschnitt sind nun ca. 30 Wohneinheiten (Einzel- und Doppelhäuser) mit je einem oder zwei Vollgeschossen vorgesehen. Erste Überlegungen zu konkreten Bebauungen gibt es auch schon. Die Erschließung der Straße erfolgt von der Lovericher Straße aus, der Gehweg entlang der Lovericher Straße wird verbreitert. Im Süden des neuen Baugebietes entsteht ein fast 5800 Quadratmeter großer Grünzug samt Kinderspielplatz.

„Die Zusammenarbeit mit der Stadt Baesweiler lief in all den Jahren immer reibungslos – egal ob es um baurechtliche Dinge oder den Austausch von Interessen ging“, lobte Wilfried Schunk. Für die Grundstücke, deren Mindestgröße für Einzelhäuser bei mindestens 300 Quadratmetern und für Doppelhaushälften bei mindestens 250 Quadratmetern liegt, gibt es bereits jetzt Wartelisten. „Es gibt aktuell rund 30 Interessenten mehr als Grundstücke. Viele, die selbst aus Puffendorf kommen oder dort Verwandte haben, sind an den Grundstücken interessiert“, berichtete Wilfried Schunk. „Uns war es wichtig, dass die Fläche in großem Umfang genutzt werden kann Deshalb freuen wir uns sehr über das neue Baugebiet“, ergänzte Dr. Marlies Plum-Schunk.

 

Straßen.NRW errichtet Lärmschutzwand

15.10.2020

Der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen (Straßen.NRW) errichtet entlang der Landesstraße 50n in Baesweiler eine Lärmschutzwand, um die Anwohnerinnen und Anwohner vor der Lärmbelästigung durch den Verkehr zu schützen.

Die Lärmschutzwand wird insgesamt rund 320 Meter lang und vier Meter hoch sein - bezogen auf das Höhenniveau der L50n. Sie wird durch eine Bohrpfahlgründung installiert und gemäß der vorliegenden Planung beidseitig bepflanzt.

Straßen.NRW hat der Stadt Baesweiler mitgeteilt, dass die Baumaßnahme in der 43. Kalenderwoche beginnen und rund vier Monate andauern wird. Einige Parkplätze entlang des Adenauerrings werden während der Bauarbeiten voraussichtlich temporär nicht zur Verfügung stehen. Die Landesstraße wird weiterhin für den Verkehr freigegeben sein.

 

Umbau des Zentralen Omnibusbahnhofes In der Schaf

09.10.2020

Wie werden der Bushof In der Schaf und die angrenzenden Bereiche künftig aussehen? Um diese Frage ging es bei einer Bürgerversammlung der Stadt Baesweiler, bei der die Planungen des zweiten Bauabschnitts des Zentralen Omnibusbahnhofes (ZOB) vom Planungsbüro MWM vorgestellt worden sind. Die Bedenken und Anregungen, die in den vergangenen Monaten von Baesweiler Bürgerinnen und Bürgern, politischen Gremien und Fachbehörden eingebracht wurden, waren im Vorfeld ausgewertet und in die Planungen einbezogen worden.

Nachdem im ersten Bauabschnitt der untere Bereich der Kirchstraße erneuert wurde, wird nun der zweite Bauabschnitt im Rahmen des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK) umgestaltet: Derzeit ist der Bereich In der Schaf wenig attraktiv, die Aufenthaltsqualität gering. Es herrscht ein hohes Konfliktpotenzial zwischen dem ÖPNV und Individualverkehr. Mit der Maßnahme sollen nun der Bus- und Radverkehr gestärkt werden, die Abwicklung des Verkehrs soll verbessert, die gesetzliche Forderung nach Barrierefreiheit erfüllt und die Verkehrssicherheit erhöht werden.

Nach enger Abstimmung mit der Aseag und dem NVR werden in der zukunftsfähigen Planung sechs Haltestellen für Busse vorgesehen, je drei auf jeder Seite In der Schaf. Zur Stärkung des ÖPNV können die Busse den Busbahnhof in beide Richtungen befahren. Anders wird dies künftig für Autos aussehen, die die Straße In der Schaf nur noch in Richtung Aachener Straße verlassen können. Die Fahrbahn wird an dieser Stelle zur klaren Trennung der Verkehre und zur Stärkung des Bus- und Radverkehrs reduziert. Radfahrer können die neue sogenannte Umwelttrasse weiterhin in beide Richtungen nutzen. Eine Querungshilfe erleichtert künftig das Überqueren der Straße. Die Bürgersteige werden teilweise erweitert, so dass eine höhere Aufenthaltsqualität entsteht und die Möglichkeit für neue Fahrradständer, Fahrgastunterstände und ein kleines Außengastronomie-Angebot geschaffen werden kann. Ein besonderes Augenmerk liegt bei der Gestaltung des gesamten Bereiches auf der Barrierefreiheit.

In dem Areal zwischen Fringsstraße und In der Schaf werden Parkplätze entstehen. Die Vielzahl zu berücksichtigender Punkte auf engem bestehenden Raum, wie den zukunftsorientierten Belange des ÖPNV, der Anzahl und Lage aller örtlich vorhandener privater Zufahrten sowie dem Erfordernis eines Barriere-Leitsystems, setzt der Gestaltungsfreiheit und weiteren wünschenswerten Nutzungen leider deutliche Grenzen.

An der Einmündung In der Schaf/Aachener Straße wird ein kleiner Kreisverkehr mit einem Durchmesser von 22 Metern und einer überfahrbaren Mittelinsel errichtet, der ein zügiges und sicheres Einfädeln der Busse in den Verkehr auf der Aachener Straße gewährleistet.

Auch die Aachener Straße selbst wird teilweise neu strukturiert. Bis auf Höhe der Tankstelle werden auf beiden Seiten durchgehende Gehweg- und Radschutzstreifen angelegt sowie Parkplätze auf Gehwegniveau angeboten, die durch Bäume, Beete und Bordsteine gegliedert werden. In der Nähe des Kreisverkehrs ist ein weiterer Fußgängerüberweg vorgesehen.

An der Ecke In der Schaf/Kirchstraße/Peterstraße wird sich die Verkehrsführung ebenfalls ändern. Früher stand in diesem Kreuzungsbereich ein Hochbeet, das für Engstellen sorgte. Dieses ist im Zuge der Maßnahme bereits entfernt worden. Mittels Verkehrsführungselement werden alle Individual-PKW-Verkehrsteilnehmer auf dieser Kreuzung künftig geleitet. Derzeit kann man an dieser Stelle noch aus allen Straßen in alle Richtungen, abgesehen der Einbahnstraße Kirchstraße, abbiegen. Nach der Maßnahme wird die Führung wie folgt aussehen: Von der Kirchstraße (Innenstadt) aus kommend, kann man weiterhin in alle Richtungen fahren, ebenso von der Peterstraße aus kommend geradeaus In die Schaf und nach rechts in die Kirchstraße abbiegen. Vom unteren Teil der Kirchstraße aus wird man künftig lediglich nach links in die Peterstraße abbiegen können.

Wie die Verkehrsführung zur An- und Abfahrt der Stellplätze vor der alten Post aussehen wird, wird derzeit noch geprüft. Im Gespräch ist hier eine Einbahnstraßenregelung vom Kreisverkehr aus zur Abfahrt über die Fringsstraße auf die Aachener Straße. Die Fringsstraße ist in beide Richtungen befahrbar und wird zukünftig von der Aachener Straße aus direkt erreichbar.

„Für den Umbau des Busbahnhofes sind sehr viele Wünsche an uns herangetragen worden. Wir haben jedoch an dieser Stelle aufgrund der baulichen Gegebenheiten nur ein begrenztes Angebot an Platz zur Verfügung stehen, so dass wir leider nicht allen Wünschen zu 100 Prozent gerecht werden können“, erläuterte Bürgermeister Dr. Willi Linkens bei der Veranstaltung. „Wir nutzen die Neustrukturierung, um Möglichkeiten für Außengastronomie und mehr Aufenthaltsqualität zu schaffen. Und wir haben uns mit Blick auf die Zukunft dazu entschieden, die Busanbindung zu verbessern und den Radverkehr zu stärken“, erklärte er.

Die Geschäfte und Gastronomen werden während der Arbeiten mit für die Arbeiten erforderlichen möglichst kurzen Einschränkungen erreichbar sein. Im Zuge der Maßnahme werden auch die Versorgungsleitungen in diesem gesamten Bereich erneuert. Optisch wird die Wegeführung durch die eingesetzten Materialien der angrenzenden Gestaltung angepasst und der selbe rote neue Betonstein verwandt, der auch bereits in der unteren Kirchstraße eingebaut wurde, sich optisch an die alten Klinker angleicht, jedoch eine rutschsichere rauere Oberfläche hat. Der Baubeginn ist für das Frühjahr 2021 geplant. Im Rahmen des Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes der Stadt Baesweiler erhält die Stadt von Land und Bund 70 Prozent Fördermittel sowie für die darin enthaltenen Maßnahmen für den ÖPNV weitere hohe Fördermittel vom Nahverkehr Rheinland.

Die detaillierten Pläne können bis zum 23. Oktober im Quartiersbüro Kreativ an der Kückstraße 21 eingesehen werden. Dort sind auch Mitarbeiter der Stadtverwaltung anzutreffen, die gerne Fragen zu diesem Projekt beantworten und Ihre Anregungen weiterleiten.

 

Neubau der Grundschule Beggendorf steht an

Zunächst erfolgt in Kürze der Abriss

10.09.2020

Die Planungen des Neubaus des katholischen Teilstandortes Beggendorf der Gemeinschaftsgrundschule Grengracht schreiten voran. Die Pläne für das neue Gebäude, das vom Fachbüro Hahn Helten Architektur in enger Abstimmung mit dem Schulleiter konzipiert worden ist, wurden den zuständigen politischen Gremien vorgestellt und bei einer Bürgerversammlung den Eltern und Beggendorfer Bürgerinnen und Bürgern präsentiert. Mittlerweile sind die nötigen Vorplanungen für die Baumaßnahme abgeschlossen und der Bauantrag wird gestellt. „In Kürze erfolgt dann der Abriss des Gebäudes“, erläutert Bürgermeister Dr. Willi Linkens.

Die Schülerinnen und Schüler werden während der Bauphase weiterhin in der Goetheschule in Baesweiler untergebracht. „Vielfach wurde der Wunsch an die Stadt Baesweiler herangetragen, dass sich Schülerinnen und Schüler einen Klinker des Gebäudes als Erinnerungsstück abholen können. Die Schule informiert zu gegebener Zeit darüber, wann es soweit ist“, so der Bürgermeister.

Ursprünglich war angedacht, die bestehende Schule in Beggendorf zu sanieren, doch nach eingehender Prüfung stellte sich heraus, dass dies unwirtschaftlich ist. Die neue Schule wird nach modernsten Standards errichtet. Ein Augenmerk liegt auf einer offenen Lernlandschaft, die in Cluster unterteilt ist. Verteilt auf zwei Geschosse entstehen vier Unterrichtsräume, zwei Gruppen- respektive Differenzierungsräume, die sich in direkter Umgebung der Unterrichtsräume befinden, zwei OGS-Räume, zwei Multifunktionsräume, eine Mensa, eine multifunktional nutzbare Aula bzw. ein Erschließungsbereich, Lehrerzimmer bzw. Lehrerarbeitsbereiche, Sanitärbereiche, ein Verwaltungsbereich mit Sekretariat, Flächen für Lehrmittel bzw. ein Lager sowie Garderobenbereiche. Die gesamte Schule wird barrierefrei sein.

„Auch auf das Thema Klimaschutz haben wir bei den Planungen großen Wert gelegt“, so der Bürgermeister. Eine Photovoltaikanlage zur Eigennutzung ist geplant.

Mittlerweile ist die Planung für die Gestaltung des Schulhofes in Auftrag gegeben. Für eine mögliche Erweiterung der Fläche ist die Stadt mit der Kirche im Gespräch. Auch an diesem Teil der Planungen werden die Bürgerinnen und Bürger beteiligt.

 

Kirchstraße wieder freigegeben

Bürgermeister Dr. Willi Linkens gibt die Kirchstraße frei

04.09.2020

Der erste Bauabschnitt des Zentralen Omnibusbahnhofes (ZOB) ist fertiggestellt worden: Die Kirchstraße zwischen der Peterstraße und Aachener Straße wurde erneuert.

„Die Kirchstraße wurde als hochwertiger Stadteingang zur Innenstadt umgestaltet und dem Rest der Innenstadt auch optisch angepasst“, erläuterte Bürgermeister Dr. Willi Linkens bei der offiziellen Freigabe. Nachdem die RegionNetz GmbH und die enwor – Energie und Wasser vor Ort GmbH mit der Erneuerung von Wasserleitungen und der Installation von Leerrohren für Glasfaserkabel die Vorarbeit geleistet hatten, wurde auch die Oberfläche der Kirchstraße angepasst. Rund 700 m2 Fahrbahn wurde im Zuge der Maßnahme neu asphaltiert, circa 650 m2 Gehweg sowie 14 Stellplätze auf rund 180 m2 Parkflächen wurden mit Betonstein-Klinkern gepflastert. Sechs Baumscheiben und neun Straßenlampen runden das Konzept ab.

Geplant wurde die Baumaßnahme von der Planungsgruppe MWM aus Aachen. Die Bauarbeiten führte die Firma Schroeders aus Waldfeucht aus.

In wenigen Monaten steht nun der zweite Bauabschnitt des ZOB an: Der Bereich In der Schaf soll barrierefrei ausgebaut werden, ein Mini-Kreisverkehr wird im Kreuzungsbereich Aachener Straße/In der Schaf gebaut und auch gestalterisch wird dieser Bereich dem Oberflächenkonzept der Innenstadt angepasst. Darüber hinaus soll In der Schaf mehr Aufenthaltsfläche entstehen und die Verweildauer gesteigert werden. Im Zuge der Planungen wird noch eine Bürgerinformationsveranstaltung organisiert, zu der die Stadtverwaltung beizeiten einlädt.

 

Grünanlage an der Schmiedstraße wurde aufgewertet

Neu gestalteter Platz an der Schmiedstraße

27.08.2020

Die Grünanlage an der Ecke Schmiedstraße/Adenauerring in Setterich ist umgestaltet worden. Eine ansprechende und angepasste Begrünung, neue Kleinspielgeräte, eine neue Bank und ein neues Lichtkonzept steigern die Aufenthaltsqualität in diesem Bereich enorm.

Das Areal wirkte bis vor einigen Monaten noch trostlos und unattraktiv, nun zeichnet sich der Eingangsbereich von Setterich aus Richtung Siersdorf kommend durch eine hohe Aufenthaltsqualität aus.

Die alte Hecke, die früher die Sicht auf den Platz verdeckte, wurde durch eine ansprechendere Bepflanzung ausgetauscht, die eine gute Einsicht auf die Grünanlage bietet und so eine soziale Kontrolle gewährleistet. Vom Adenauerring und von der Schmiedstraße aus ist der Platz geöffnet. Der neu angelegte Weg, der künftig mit einer halbhohen, nach unten gerichteten Wegebeleuchtung angestrahlt wird, und die neue Bepflanzung der gesamten Grünfläche tragen erheblich zu einer Attraktivitätssteigerung bei. Zwei Kleinspielgeräte, so genannte Gräser (eine Art Wippe), wurden installiert. Darüber hinaus laden eine Federwippe, die ebenso wie eine neue Sitzbank vom Gartenbau- & Siedlergemeinschaft Setterich e.V. gesponsert wurde, ein, auf der Grünanlage zu verweilen. Die Gemeinschaft nimmt ihren 65. Geburtstag, ihr halbrundes Jubiläum zum Anlass, etwas an die Allgemeinheit zurückzugeben und möchte damit auch die Verbundenheit zur Stadt, von der manche Hilfe und Unterstützung empfangen wurde, zum Ausdruck bringen, so Vorsitzender Toni Printz.

„Wir sind dem Gartenbauverein sehr dankbar, dass er uns bei der Verschönerung des Platzes unterstützt hat“, betonte Bürgermeister Dr. Willi Linkens.

 

Hallenbeleuchtung erstrahlt im neuen LED-Licht

Neue LED-Beleuchtung in der Turnhalle Grengracht

12.08.2020

Die Unterstützung von innogy ermöglicht der Stadt Baesweiler die Umrüstung der Hallenbeleuchtung der Sporthalle in der Grengracht auf LED-Technologie. Insgesamt wurden 35 Leuchtstellen mit neuen energieeffizienten LED-Leuchten ausgestattet, die zudem dimmbar und ballwurfgeschützt sind.

Die Leuchten sorgen für eine bessere Ausleuchtung bei einer Verringerung der Anschlussleistung um über 60 Prozent gegenüber den bislang verwendeten Leuchten.

Die neuen Leuchten haben deutliche wirtschaftliche Vorteile. Rechnungen zufolge spart die Stadt in Zukunft rund 36.607,45 kW/h pro Jahr ein und damit rund 10.433,12 Euro und 13.068,86 Kilogramm Kohlendioxid.

Durch ihre Unterstützung trägt innogy dazu bei, dass die Stadt Baesweiler ihre Klimaschutzziele erreicht. „Als regionaler Energieversorger setzen wir auf diesem Weg gemeinsam mit den Kommunen Maßnahmen zur Energieeffizienz um. Wir sehen in dieser Zusammenarbeit auch einen Beitrag für mehr Standortqualität und Wertschöpfung der Region“, sagt Sarah Thießen, Kommunalbetreuerin der innogy Westenergie GmbH. Sie betont, dass Stadt und innogy Westenergie bereits seit vielen Jahren auf dem Gebiet der rationellen Energieanwendung partnerschaftlich zusammenarbeiten.

„Die LED-Umrüstung ist für uns eine wichtige Maßnahme zur weiteren und nachhaltigen Reduzierung unserer Kosten “, freut sich auch Bürgermeister Dr. Willi Linkens.

 

Rund um Baesweiler: (Rad)Weg mit sieben Stationen

Die Planer des Radweges

28.07.2020

Der Rundweg um Baesweiler ist baulich und inhaltlich überarbeitet worden und erstrahlt nun in neuem Glanz: An sieben Stationen im Feld laden neue moderne Rastplätze Spaziergänger, Inline-Skater und Radfahrerinnen und Radfahrer zum Verweilen ein.

An jeder Station finden sich eine Sitzbank sowie zwei Obstbäume, von denen gerne genascht werden darf. Auf Informationstafeln können Interessierte die Besonderheiten der jeweiligen Stadtteile erfahren. Themen sind beispielsweise Windkraft in Baesweiler, die Steinzeitsiedlung in Oidtweiler und die Beeckfließ in Floverich.

Im Zuge der Neukonzeptionierung wurden nicht nur die maroden Raststellen ausgetauscht, sondern auch die Beschaffenheit der Wege verbessert. Schlaglöcher und Unebenheiten wurden behoben, ein größeres Teilstück neu asphaltiert. Darüber hinaus wurde die Wegeführung, die teilweise durch sehr schlecht erkennbare Bodenpfeilmarkierungen gekennzeichnet und nicht problemlos in beiden Richtungen befahrbar war, durch eindeutige „Löwen“-Markierungen in beide Richtungen ausgetauscht. Eine Beschilderung warnt frühzeitig und deutlich vor möglichen Gefahrenstellen.

Starten kann man den Radrundweg aus jedem Ortsteil heraus.

Eine Übersichtskarte kennzeichnet den Wegeverlauf und die Stationsstandorte rund um Baesweiler.

„Viele Baesweiler Bürgerinnen und Bürger kennen den Weg sicherlich schon vom Radwandertag. Durch die Aufwertung ist der Rundweg nun ganzjährig ein attraktives Ausflugsziel – auch für Besucherinnen und Besucher von außerhalb“, freut sich Bürgermeister Dr. Willi Linkens.

Die Karte zur Route können Sie hier herunterladen und ausdrucken.

Weitere Informationen zur Route erhalten Sie hier: https://regio.outdooractive.com/oar-aachen/de/tour/radrundweg/rund-um-baesweiler/52066397/

 

Neue Sitzbänke im Stadtgebiet

Sitzbank vor der evangelischen Kirche

28.07.2020

Immer wieder erreichen die Stadt Baesweiler Anregungen aus der Bürgerschaft. Insbesondere Senioren wünschen sich dabei immer häufiger mehr Bänke im Innenstadtbereich auf ihren täglichen Wegen. Dabei errichtet die Stadt seit drei Jahren zunehmend häufiger spezielle seniorengeeignete Bänke mit größerer Sitzhöhe und Armlehnen als Aufstellhilfe.

Insbesondere für den Volkspark und auf den Wegen zum Friedhof wurden vermehrt mehr Bänke gewünscht. Diese Wünsche haben wir gerne aufgegriffen und hat mehrere neue Sitzbänke im gesamten Stadtgebiet installiert.

Zwei neue Bänke stehen im Volkspark in Baesweiler. Sie sind optisch den bereits vorhandenen Bänken angepasst worden.

Eine Seniorenbank steht am Friedhof in Puffendorf, eine weitere hat die Stadt in Kooperation mit der evangelischen Kirchengemeinde vor der evangelischen Kirche an der Grabenstraße in Baesweiler in der Grünanlage vor der Kirche in zentraler Lage aufstellen dürfen. Auch am Backes in Beggendorf wurde eine zusätzliche Bank bereitgestellt.

Die neuen modernen Bänke sind aus Holz auf einer Stahlkonstruktion und lehnen sich optisch an die bisherige Gestaltung in unserer Innenstadt an.

Foto: v.l. vorne Erika Schwager, Mitglied des Presbyteriums, Drago Juran, ebenfalls Mitglied des Presbyteriums sowie Hausmeister und Küster, Jenny Hering von der Abteilung Stadtentwicklung, sowie hinten v.l. Bürgermeister Dr. Willi Linkens und Iris Tomczak-Pestel, Technische Dezernentin.

 

In Setterich wird ein Bewegungs- und Aktionsplatz errichtet

19.06.2020

Im Jahr 2017 hat die Stadt Baesweiler einen Sozialbericht erstellt, bei dem unter anderem herausstach, dass in Setterich-Nord Defizite in den Bereichen Gesundheit, Bildung und Sprachbewertung vorliegen. Nur 79 Prozent der Kinder dort sind normalgewichtig. Im Rahmen des Integrierten Sozialen Handlungskonzeptes 2019, das auf dem Sozialbericht aufbaut, wurde deshalb festgehalten, dass dort dringender Handlungsbedarf mit der Schwerpunktausrichtung „Gesundheitsvorsorge und Bewegung“ besteht. Deshalb wird in Setterich nun ein multifunktionaler Bewegungs- und Aktionsplatz errichtet. Die Planung dazu wurde dem zuständigen Ausschuss bereits vorgestellt.

Bereits 2008 wurde vom Stadtrat das Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept Soziale Stadt Setterich-Nord beschlossen, um Defizite in diesem Stadtteil zu nivellieren. Mehrere Förderanträge wurden im Rahmen der Städtebauförderung in den vergangenen Jahren zu diesem Zweck gestellt und mit Mitteln von Land und Bund, denen dafür ein großer Dank gebührt, bewilligt. Er wird zu 70 Prozent gefördert.

Der Bewegungs- und Aktionsplatz wird neben dem Schulhof der Gemeinschaftsgrundschule St. Barbara und dem Kindergarten der StädteRegion Aachen errichtet. Lehrer der Schule und auch Vertreter des Haus Setterich, mit dem die Stadt Baesweiler bereits seit vielen Jahren kooperiert, bestätigten, dass es bei vielen Kindern großen Bedarf im Bereich der motorischen Bildung, also beispielsweise bei Gleichgewichtsübungen, Fitnesstraining oder Fahrradfahren, aber auch im Bereich Verkehrssicherheit gibt. Durch seine Lage im Programmgebiet „Soziale Stadt“ wird der Platz jedoch nicht nur von Schülern und Kindergartenkindern der besagten Einrichtungen genutzt werden können, sondern steht öffentlich allen Kindern und Jugendlichen zur Verfügung - auch außerhalb der Unterrichtszeiten. Da er an der Straße liegen und gut einsehbar sein wird, ist der wichtige Aspekt der sozialen Kontrolle gegeben.

Ein Teil des Bewegungs- und Aktionsplatzes wird ein Fahrradparcours sein. Da sowohl einige Kinder als auch Jugendliche, manchmal aber auch Eltern, nicht Fahrrad fahren können, dient das Fahrradtraining auf einem Fahrradparcours der Bewegung und Gesundheitsförderung. Gleichzeitig fördert es die Kommunikation, schafft Kontakte und lehrt Kinder und Jugendliche, wie man verkehrssicher fährt und welche Regeln es im Straßenverkehr gibt. Strecken, Wellen und Kreise weisen Fahrtrichtung und -bewegungen vor. Gleichzeitig wird ein positiver Beitrag zum Klimaschutz geleistet, wenn die Kinder und Jugendlichen das Fahrrad als Verkehrsmittel kennen- und nutzen lernen. Ein Teil der Anlage wird oberhalb des Heizraums der Schule errichtet, der ohnehin aus Sicherheits- und Kostengründen zurückgebaut werden muss. Dies ist noch für dieses Jahr geplant, so dass die Arbeiten für den Platz im Jahr 2021 beginnen können.

In der Mitte des Parcours – abgegrenzt durch Hecken - wird ein sogenanntes Calisthenicsquartier errichtet. Calisthenics ist ein intensives Training mit Eigengewicht, das mithilfe von Barren, Stangen und anderen Trainingsgeräten ausgeführt wird. An fünf Stationen kann man unter freiem Himmel unterschiedliche Muskeln und Fähigkeiten wie Orientierungsfähigkeit, Differenzierungsfähigkeit und den Gleichgewichtssinn trainieren.

Ein weiterer wesentlicher Bestandteil der Planung ist eine Einhausung, die mehrere Funktionen bietet. Manche Kinder und Jugendliche besitzen kein Fahrrad und/oder keinen Fahrradhelm, so dass am Parcours beides später ausgeliehen werden kann. In der Einhausung können Gegenstände untergestellt werden und sind dort vor Vandalismus und Diebstahl geschützt. Gleichzeitig soll sie ein Anlaufpunkt sein, unter anderem für das Quartiersmanagement.

 

Weitere geförderte Wohneinheiten im Neubaugebiet

Pressetermin vor der Baustelle an der Brüsseler Straße

18.06.2020

Nachdem im Baesweiler Neubaugebiet Südwest I bereits im vergangenen Jahr im Merberener Weg sozial geförderter Wohnraum geschaffen wurde, und an der Luxemburger Straße der Bau von Sozialwohnungen ebenfalls in vollem Gange ist, hat nun auch das dritte Projekt dieser Art in dem Gebiet begonnen. An der Brüsseler Straße entstehen 26 weitere barrierefreie Wohneinheiten.

Die Investoren Stephanie und Thomas Weißhaupt lassen dort zwei Mehrfamilienhäuser und sechs Miet-Einfamilienhäuser errichten. 5,2 Millionen Euro kostet das Projekt, das mit Mitteln des Landes und Bundes gefördert wird. „Besonders ist, dass nicht nur Mietwohnungen errichtet werden, sondern auch Einfamilienhäuser“, betonte Ursula Bauer, Arbeitsgruppenleiterin des Bereichs Wohnraumförderung der StädteRegion Aachen, die für die Vergabe von Fördermitteln zuständig ist. Bürgermeister Dr. Willi Linkens bedankte sich bei ihr für die Unterstützung, die sie der Stadt Baesweiler bereits bei zahlreichen Projekten hat zukommen lassen: „Danke, dass Sie unser Ziel, in Baesweiler bezahlbaren Wohnraum für alle anzubieten, so unterstützen“, sagte er.

In den beiden Mehrfamilienhäusern sind insgesamt elf Wohnungen für einen Zweipersonenhaushalt vorgesehen, die zwischen 62 und 67 Quadratmeter groß sind. Vier Wohnungen werden für Dreipersonenhaushalte ausgelegt, sie sind zwischen 75 und 82 Quadratmeter groß. Hinzu kommen vier weitere Wohnungen für Vierpersonenhaushalte (92 bis 97 Quadratmeter) und eine Wohnung für einen Fünfpersonenhaushalt (112 Quadratmeter). Jede Wohnung verfügt über einen Balkon.

Die sechs Miet-Einfamilienhäuser werden als Reihenhäuser ausgebildet. Jedes Miethaus verfügt über eine Wohnfläche von rund 117 Quadratmetern und ist für einen Fünfpersonenhaushalt ausgelegt. Dabei sind jeweils im Erdgeschoss ein offener Wohn-Ess-Bereich mit abgetrennter Küche, ein Abstellraum und ein Gäste-Bad, im Obergeschoss ein Elternschlafzimmer und zwei Kinderzimmer sowie ein großzügiges Bad und im Dachgeschoss ein drittes Kinderzimmer, ein WC und ein Speicher vorgesehen. Zusätzlich verfügt jedes Miethaus über eine rund 12,5 Quadratmeter große Terrasse.

„Die Planung im Vorfeld hat wunderbar geklappt“, lobte Rolf Weißhaupt, der in Vertretung der Investoren bei einem Termin vor Ort war, die Zusammenarbeit mit der Stadt Baesweiler und StädteRegion Aachen.

Der Wohnraum ist auf die Bedürfnisse von Paaren, Familien und Senioren ausgelegt. „Es ist toll, dass wir auch mit diesem Projekt niederen Einkommensgruppen in Baesweiler attraktiven Wohnraum bieten können“, schloss der Beigeordnete und Sozialdezernent Frank Brunner. In 18 Monaten sollen die Häuser, die an Personen der Einkommensgruppe A vermietet werden, fertiggestellt sein.

Foto: v.l. Frank Brunner, Beigeordneter, Stefanie Koenigs von der Abteilung Wohnraumförderung der StädteRegion Aachen, Anna Bender, Leiterin des Bauordnungsamtes, Technische Dezernentin Iris Tomczak-Pestel, Ursula Bauer, Abteilungsleiterin Wohnraumförderung der StädteRegion, Rolf Weißhaupt, Bürgermeister Dr. Willi Linkens.

 

Ortsumgehung L 50n ist für den Verkehr freigegeben

09.06.2020

Seit Ende Mai rollt der Verkehr auf der neuen Landesstraße 50n in Baesweiler, die vom Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen (Straßen.NRW) gebaut wurde. Die neue Ortsumgehung zwischen Setterich und Siersdorf, die von Verkehrsminister Hendrik Wüst freigegeben wurde, reduziert den innerörtlichen Verkehr in Setterich und verbessert die Anbindung von Baesweiler an die Autobahn 44. Mehr als 4000 Fahrzeuge sollen die neue Strecke künftig täglich nutzen. „Viele Jahre haben wir uns dafür eingesetzt, dass eine Umgehungsstraße an dieser Stelle gebaut wird. Ich freue mich, dass die Straße nun endlich fertiggestellt worden ist und der Verkehr in der Stadt dadurch erheblich reduziert wird“, sagt Bürgermeister Dr. Willi Linkens.

Im Jahr 2017 begannen die Arbeiten an der neuen rund zwei Kilometer langen Landesstraße, die auch an die L 225 in Richtung Niederlande angebunden ist. Im Zuge des Baus wurde eine Brücke errichtet, um den Wirtschaftsweg Raiffeisenstraße zu erhalten, für kleine Tiere wurden zwei Durchlässe gebaut. Darüber hinaus wurden neue Entwässerungsstrukturen installiert. Rund 6,8 Millionen Euro hat Straßen.NRW in die Maßnahme investiert, einen Teil davon in ökologische Ausgleichsmaßnahmen: So wurden auf zehn Hektar Obstbäume entlang einiger Wirtschaftswege gepflanzt. Zwei Hektar Ackerfläche wurden extensiviert und so neuer Lebensraum für Feldvögel geschaffen.

Auch ein neuer Kreisverkehr an der Schnittstelle L 50n/B 57 am Ortseingang Setterich wurde angelegt, dessen Bepflanzung vom BELLANDRIS Gartencenter Höppener in enger Abstimmung mit der Stadt Baesweiler geplant wurde. „Wir sind dem Gartencenter sehr dankbar, dass es uns die Pflanzen kostenlos zur Verfügung gestellt hat und den Kreisverkehr auch bepflanzt hat“, betont Dr. Linkens. In der Mitte des Kreisels kann perspektivisch eine Skulptur errichtet werden, die Bürgerinnen und Bürger werden zu gegebener Zeit an der Ideenfindung für das Motiv beteiligt.

Ein Aspekt fehlt jedoch noch zur Fertigstellung des Projektes L50n: Damit die Anwohnerinnen und Anwohner der Landesstraße nicht nur von einer besseren Luftqualität profitieren, sondern auch nicht mehr durch Verkehrslärm belästigt werden, wird eine Lärmschutzwand am Adenauerring errichtet. Bis Ende 2020 soll diese installiert werden, so Straßenbau.NRW. Die Ausschreibung läuft derzeit.

 

Stadt Baesweiler lässt Wirtschaftswegekonzept erstellen

11.05.2020

In der Stadt Baesweiler wird ab dieser Woche ein ländliches Wirtschaftswegekonzept erstellt mit dem Ziel, die städtischen Außenbereiche zukunftsfähig und anforderungsgerecht, gleichzeitig aber auch finanzierbar zu gestalten.   

Die Wirtschaftswege der Stadt Baesweiler werden intensiv genutzt. Zum einen durch die Landwirtschaft mit immer größeren Geräten, zum anderen zur sinnvollen Freizeitgestaltung mit Fahrrädern und zu Fuß.

In welchem baulichen Zustand sind die Wege und Brückenbauwerke? Wie ist es um ihre unterschiedliche Nutzung bestellt? Wie werden sie den unterschiedlichen Entwicklungen und Anforderungen gerade auch in der landwirtschaftlichen Bearbeitung gerecht? Welche Wege werden häufig genutzt und durch welche Nutzergruppe? Welche Rolle spielen die Aspekte Freizeit, Erholung, Mobilität, Produktion, erneuerbare Energien und ökologische Wertigkeit? Unter anderem auf diese Fragen soll das Konzept eine Antwort geben.

Erstellt wird es von der Ge-Komm GmbH, Gesellschaft für kommunale Infrastruktur aus dem Osnabrücker Land.

Die Mitarbeiter des Ingenieurbüros führen dazu mit geländetauglichen Allradfahrzeugen und einer Spezial-Kameraausrüstung sowie systemoptimierten EDV-Hard- und Softwarelösungen im Baesweiler Stadtgebiet gerade eine Bestandsaufnahme durch. Sie verfügen über die notwendige Berechtigung und können sich entsprechend ausweisen.

Die Erstellung des Konzeptes unter Beteiligung von Kommune, Städteregion und den Ortslandwirten wird mit einem Zuschuss von 60 Prozent aus dem Förderprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen zur „Förderung einer integrierten ländlichen Entwicklung“ gefördert.

Mit Hilfe eines digitalen Bürgerdialog-Portals wird im Rahmen des Projektes demnächst allen interessierten Bürgern und Anliegern die Möglichkeit zur Information und Beteiligung gegeben. Entsprechende Informationen dazu gibt die Stadtverwaltung rechtzeitig bekannt.

 

Der Wasserspielplatz ist fertig

30.04.2020

Auf einem Schiff toben, im Wasser planschen und auf Dünen klettern: Das können Kinder bald auf dem Wasserspielplatz an der Parkstraße. Die letzten Arbeiten dort wurden kürzlich abgeschlossen, der Platz rund um das Thema „Meer“ ist fertiggestellt. 210 Quadratmeter Sandfläche, rund 250 Quadratmeter Spieldüne und 450 Quadratmeter Wasserfläche mit vielen neuen und auch sanierten und aufgewerteten Spielgeräten bieten Kindern eine Menge Möglichkeiten sich auszutoben.

Das alte Spielschiff, das früher auf der Sandfläche stand und nicht mehr den aktuellen Sicherheitsvorschriften entsprach, wurde durch ein neues dreiteiliges Spielschiff-Ensemble mit Rutsche, Kletterwand und Seilen ersetzt. Weitere Elemente zum Schaukeln, Balancieren und Klettern runden den Sandbereich ab. Eine künstliche Düne trennt den Spielbereich aus Sand mit dem befestigten Teil für Wasserspiele und lädt zum Klettern und Versteckspielen ein. Gleichzeitig wird dort an einem Teilbereich Wasser zurückgestaut, damit auch Kleinkinder planschen können. An der „Archimedischen Schraube“, einem Spielgerät, mit dem man durch Drehen Wasser nach oben transportiert, sowie am Wasserrad können Kinder Wasser schöpfen und bewegen.

Einige Sitzmöglichkeiten wurden auf die Spielfläche verlagert, so bietet unter anderem ein Liegedeck im Sandspielbereich für Eltern und Kinder die Möglichkeit, den Spielplatz gemeinsam zu nutzen. Auf dem Rasenplatz wurden mehrere Tische und Bänke aufgestellt, damit sich Familien bei einem Picknick stärken können. Rund um den Spielplatz laden weitere Bänke zum Verweilen ein und bieten gleichzeitig einen guten Blick auf das Geschehen. Um eine bessere soziale Kontrolle zu erreichen, wurde auch die Bepflanzung rund um den Spielplatz maßvoll ausgedünnt. Die neue Bepflanzung rundet das Meer-Thema ab: Strandflieder und Reitgras erinnern an echte Dünen.

Der Wasserspielplatz und seine Umgebung sind der erste Bauabschnitt des neuen Sport- und Bürgerparks an der Parkstraße. Der innere Sportbereich, die Tennisanlage, ist durch neu geführte Wege transparent an den Spielplatz angebunden. Hinter dem Spielplatz wurde bereits vor einigen Jahren eine Dirt-Bike-Anlage errichtet. Im angrenzendem Sportpark befinden sich eine Tennisanlage und ein Fußballplatz, die von Vereinen genutzt werden. Drei Fitnesspunkte für Sprints, Koordinationstraining und Minigolf sowie eine Rampe, die zum Hallenbad führt, bilden den Grundstein für einen neu angelegten, öffentlichen Fitnessparcours. Erste Lauf- und Gehrouten sind bereits in der Umsetzung. Zusätzliche Fitnesspunkte und die weitere Ausgestaltung des Sport- und Bürgerparks werden unter Beteiligung der Vereine und Bürgerinnen und Bürger folgen. Auch die Tribünenanlage wird teilweise saniert. Mit diesen Maßnahmen soll das Vereinsleben in Baesweiler unterstützt werden. Auch die Kooperation mit Schulen wird gefördert, und die Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, Trendsportarten vor Ort auszuüben.

Gefördert wird der Umbau auf dem rund 10.700 Quadratmeter großen Gebiet zu 70 Prozent durch das Bund-Länder-Programm „Zukunft Stadtgrün“.

Aktuell sind die Spielplätze im Baesweiler Stadtgebiet aufgrund der Coronaschutzverordnung gesperrt. Sobald sie wieder geöffnet sind, wird darüber auf dieser Homepage berichtet.

Quartiersarbeit kann weitergehen

Logo des Kreativ

29.04.2020

Das Stadtteilbüro „KREATIV“ an der Kückstraße hat sich mittlerweile als innerstädtische Anlaufstelle für Bürger, Vereine und Einzelhändler in Baesweiler etabliert.

Durch seine – leider zurzeit Corona-bedingt unterbrochenen – Öffnungszeiten an immerhin sechs Wochentagen und zu unterschiedlichsten Vormittags-, Nachmittags- und Frühabendzeiten wird es mittlerweile stetig und rege angenommen.

Es ist zur ersten Anlaufstelle für Fragen und Anregungen geworden - sowie natürlich auch für Beschwerden, denen dann abgeholfen werden kann. Hier werden viele, auch längere Gespräche mit Bürgern geführt, hier gibt es Infomaterial, Aufkleber, Löwen, Stadtpläne und vieles mehr. Vor allem der Bereich der Künstler ist als Ausstellungsfläche und zum Testen der eigenen Werke im stationären Handel gut angenommen. Immer wieder werden die unkompliziert den jeweiligen Anforderungen anzupassenden Räumlichkeiten für Ausstellungen, Bürger-Beteiligungen, Workshops und für Vorträge, z.B. im Rahmen der Stadtplanung, des Klimaschutzes und des Citymanagementes sowie der Wirtschaftsförderung, genutzt. Kooperationen mit Geschichtsverein und Seniorenwerkstatt, aber auch im Bereich der Elektromobilität haben hier zu gemeinsamen Aktionen geführt.  Auch für die Zusammenarbeit mit der RWTH zugunsten unserer Stadt hat das Quartiersbüro schon gute Dienste geleistet.

Da das KREATIV barrierefrei erreichbar ist, wird es gern als Anlaufstation bei einem Stadtbummel genutzt, den man so unkompliziert mit einer Frage oder Anregung an die Kollegen der Stadtverwaltung oder des Citymanagementes verbindet.

Da das Quartiersbüro mit seinen Informationen gerade auch zu Stadtentwicklungen, zu den Förderprogrammen (Fassadenprogramm, Verfügungsfond), von denen die Bürger und Gewerbetreibenden im Innenstadtbereich profitieren und zur Wirtschaftsförderung, zum Ziel hat, zur Stärkung der Innenstadt beizutragen, war auch der Bezirksregierung die Kontinuität dieser Arbeit so wichtig, dass sie die Stadt Baesweiler bei einer Verlängerung des Förderantrages gemeinsam mit dem Ministerium entsprechend unterstützt hat.

So freuen wir uns sehr, dass diese Arbeit nun für insgesamt weitere drei Jahre (bis 2022) gesichert ist. Gerade in Hinblick auf die jetzige Situation ist jede Hilfe zur Belebung unserer Innenstadt und des örtlichen Handels in den nächsten Wochen und Monaten unverzichtbar. Wir wollen hier ausgehend vom KREATIV gerne unterstützen und für Sie da sein. Ein herzlicher Dank geht daher an Land und Bund für die Bereitstellung der weiteren Fördermittel.

Das KREATIV wird schnellstmöglich unter Wahrung der erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen seinen Dienst wieder aufnehmen. Wann es soweit ist, erfahren Sie auf der Homepage www.baesweiler.de. Wir freuen uns dann sehr über Ihren Besuch.

 

Bahnanbindung erwünscht

23.04.2020

Zur positiven Stadtentwicklung wird künftig unter (übergeordneten) regionalplanerischen Gesichtspunkten zur Bewältigung der überall stärker werdenden Verkehrs- und Klimaschutzproblematiken einem Bahnanschluss für unsere Stadt eine immer größer werdende Bedeutung zukommen.

Daher setzt sich die Stadtverwaltung zurzeit gleich an zwei Stellen parallel zur schnellen Umsetzung wenigstens einer der in Rede stehenden Optionen ein:

Sie unterstützt zum einen die sich seit dem letzten Jahr entwickelnde Idee einer modernen „Straßenbahn“ als Verbindung der Stadt Aachen über Würselen und Alsdorf bis nach Baesweiler zum CarlAlexanderPark, zum Zentrum und Gewerbegebiet. Dazu setzt sie sich in der aus AVV, weiteren Fachstellen sowie den betroffenen städteregionalen Kommunen bestehenden Arbeitsgruppe stark für diese Anbindung Baesweilers ein. Im Verkehrs- und Umweltausschuss wurde bereits die Idee der Regio-Tram vorgestellt.

Nunmehr ist ein weiterer wichtiger Schritt, die zweistufige Machbarkeitsstudie, auf den Weg gebracht worden. Nach Abschluss einer europaweiten Ausschreibung wurde die Erstellung der Machbarkeitsstudie durch den Aachener Verkehrsverbund (AVV) in Auftrag gegeben. In „Stufe 1“ sollen zunächst die grundsätzliche Machbarkeit und Umsetzbarkeit des Projekts Euregiotram geprüft werden. An die erste Stufe schließt sich mit „Stufe 2“ eine Detaillierung der Untersuchung und Konkretisierung der Planung an. Erste Ergebnisse werden im Sommer 2020 erwartet. Nach Vorliegen erster Ergebnisse aus der Machbarkeitsstudie ist im weiteren Projektverlauf eine intensive Bürgerbeteiligung vorgesehen.

Andererseits forciert die Stadt aber auch in enger Zusammenarbeit mit der EVS (Euregio Verkehrsschienennetz GmbH) und dem NVR (Nahverkehr Rheinland) die bereits seit längerem geplante und nun in Angriff genommene Reaktivierung der Strecke Alsdorf-Kellersberg – Aldenhoven-Siersdorf zur Fortführung der Euregiobahn. Diese Reaktivierung soll gegebenenfalls schon bis 2021 erfolgen. Dabei ist auch eine spätere Elektrifizierung des Streckenastes geplant. Besonders wichtig für Baesweiler ist jedoch die weitere Fortführung der Euregiobahn von Siersdorf aus in Richtung Baesweiler und von dort weiter bis ins Gewerbegebiet. Auch dafür kämpfen Bürgermeister und Verwaltung in den letzten Monaten mit hohem Engagement. Der EVS führt derzeit ebenfalls eine ergebnisoffene Machbarkeitsstudie zur Findung von Trassen für eine solche Weiterführung Siersdorf – Baesweiler durch.

„Es ist für die Baesweiler Bürgerinnen und Bürger, aber auch für die vielen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in unserem Gewerbegebiet sehr wichtig, dass unser Stadtgebiet mit allen möglichst bald und komfortabel über einen zentralen Bahnhaltepunkt mit den Nachbarkommunen und dem Oberzentrum Aachen verbunden wird. Die Machbarkeitsstudien, die jetzt beauftragt werden, sind wichtige Schritte in diese Richtung", freut sich Bürgermeister Dr. Willi Linkens.

 

Planung für die neue Beggendorfer Grundschule vorgestellt

26.02.2020

Der katholische Teilstandort Beggendorf der Gemeinschaftsgrundschule Grengracht wird neu gebaut. Auf dem Platz, an dem derzeit die alte Schule steht, soll schnellstmöglich die neue errichtet werden. Die Schülerinnen und Schüler werden während der Bauphase weiterhin in der Goetheschule in Baesweiler untergebracht.

Ursprünglich war geplant, die bestehende Schule in Beggendorf zu sanieren. Doch dies erwies sich nach eingehender Prüfung als unwirtschaftlich. Die Planungen für den Neubau wurden bereits den zuständigen Gremien vorgestellt und Anfang März auch den Bürgerinnen und Bürgern Baesweilers bei einer Informationsveranstaltung durch das beauftragte Fachbüro Hahn Helten Architektur präsentiert. Noch in diesem Jahr soll mit dem Bau begonnen werden.

Im Fokus der Planung steht die Entwicklung weg von der Flurschule mit geschlossenen Klassenzimmern hin zur offenen Lernlandschaft, die in Cluster unterteilt ist. „Die Schule soll künftig ein Lebensort, nicht nur ein Lernort sein“, erklärte Christian Fensterer, Prokurist der Geschäftsführung im Fachbüro.

Verteilt auf zwei Geschosse entstehen vier Unterrichtsräume, zwei Gruppen- respektive Differenzierungsräume, die sich in direkter Umgebung der Unterrichtsräume befinden, zwei OGS-Räume, zwei Multifunktionsräume, eine Mensa, eine multifunktional nutzbare Aula bzw. ein Erschließungsbereich, Lehrerzimmer bzw. Lehrerarbeitsbereiche, Sanitärbereiche, ein Verwaltungsbereich mit Sekretariat, Flächen für Lehrmittel bzw. ein Lager sowie Garderobenbereiche. Die gesamte Schule wird barrierefrei sein sowie in puncto Digitalisierung und Klimaschutz auf dem neuesten Stand. Die Mensa wird später auch für Bürgerveranstaltungen genutzt werden können. Gefördert wird der Bau durch das Kommunalinvestitionsförderprogramm.

„Wie genau der Schulhof später einmal aussehen wird, wird während der Bauphase der Grundschule geplant“, erläuterte Bürgermeister Dr. Willi Linkens. Die Kirche stelle für den Schulhof Fläche zur Verfügung. „Dafür ist die Stadt Baesweiler sehr dankbar“, betonte er. Die Außenfassade der neuen Schule wird den umliegenden Gebäuden angepasst.

„Wir wurden sehr umfassend in den Planungsprozess mit einbezogen“, erklärte Schulleiter Axel Schiffer den Bürgerinnen und Bürgern bei der Informationsveranstaltung. „Als Schulleiter fühle ich mich extrem gut aufgehoben“, sagte er weiter. „Unsere Wünsche wurden berücksichtigt. So wird es beispielsweise eine Ausgabe für Spielgeräte im Außenbereich geben.“

Der Bürgermeister betonte abschließend: „Auch wenn es anderslautende Gerüchte gibt: Die Lovericher Schule bleibt. Auch wenn der Neubau in Beggendorf fertig ist.“

 

Bushof: Zwei Lösungen für den Knotenpunkt disktuiert

31.01.2020

Die Planungen für den Umbau des Bushofes In der Schaf in Baesweiler schreiten zügig voran. Die Bedenken und Anregungen, die in den vergangenen Monaten von Baesweiler Bürgerinnen und Bürgern, politischen Gremien und Fachbehörden eingebracht wurden, wurden ausgewertet und in die Planungen einbezogen.

Die gegenwärtigen Diskussionen zur Mobilitätswende verdeutlicht, dass eine Steigerung der Nutzung des ÖPNV mit dessen Attraktivierung einhergehen muss. Barrierefreie Ausbauten, moderne dynamische Fahrgastinformationsanzeigen, wettersichere Haltestellen und verlässliche Fahrpläne sind erforderlich. Es besteht Handlungsbedarf, um den heutigen und künftigen Anforderungen gerecht zu werden.

Nicht nur die Situation des Öffentlichen Personennahverkehrs an sich soll optimiert werden, sondern auch die Aufenthaltsqualität am Bushof. Ein wichtiger Punkt der geplanten Umgestaltung im Bereich In der Schaf ist es, ordnend in den Verkehr einzugreifen, eine deutlich höhere städtebauliche Qualität zu schaffen und dem ansässigen Handel und den Gastronomiebetrieben eine größere Aufenthaltszone vorzulagern, sodass der Gesamtbereich zum Verweilen einlädt und auch dazu auffordert, in die nahegelegene Innenstadt zu gehen. Gehwege werden verbreitert, Barrieren für Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung abgebaut und die Verkehrssicherheit wird erhöht, z.B. mit Spuren für Radfahrer, einem Fußgängerüberweg an der Einmündung von der Straße In der Schaf in die Aachener Straße und durch verkehrsberuhigende Maßnahmen auf der Aachener Straße.

Aufgrund der beengten Platzverhältnisse erforderte vor allem der Knotenpunkt Aachener Straße/In der Schaf das Geschick der Planer. Die Planungsgruppe MWM, die mit der Planung des Umbaus beauftragt ist, hat den politischen Gremien nun zwei Lösungen präsentiert, die an dieser Stelle denkbar seien. Variante 1: Ein überfahrbarer, 22 Meter großer Mini-Kreisverkehr wird an diesem Knotenpunkt eingerichtet. Das hätte den Vorteil, dass der Busverkehr ohne Verzögerungen auf die Aachener Straße einbiegen kann, jedoch müssten sich dann die Radfahrer an dieser Stelle die Fahrbahn mit Bussen und Autos teilen. Variante 2: eine neu gestaltete Einmündung mit Linksabbiegerspur für den Individualverkehr auf der Aachener Straße aus Richtung Setterich. Der ÖPNV und auch der Radverkehr wären dann an diesem Knotenpunkt bei der Ausfahrt aus der Straße In der Schaf vorfahrtsberechtigt.

Beide Varianten haben in Hinblick auf den Verkehrsfluss, die Radwegeführung, die Verkehrssicherheit und die Nutzung für den ÖPNV Vor- und Nachteile. Die Entscheidung, welche Variante umgesetzt wird, wurde in den zuständigen Ausschüssen sehr intensiv und mit großem Zeiteinsatz beraten. Eine Entscheidung wurde in einer gemeinsamen Sitzung des Umwelt – und Verkehrsausschusses mit dem Bauausschuss Mitte Januar getroffen. Mehrheitlich wurde entschieden, dass Variante 1 umgesetzt werden soll.

Auch der bereits beschlossene vorgezogene Umbau des unteren Bereiches der Kirchstraße (zwischen Aachener Straße und Einmündung Peterstraße/In der Schaf) gehört zu der Maßnahme. Noch im Frühjahr beginnen dort die Bauarbeiten, die bis August abgeschlossen sein werden. Mit dem Umbau in diesem Bereich wird als erstes begonnen, weil bei dem Erhalt von Fördermitteln Fristen für den Baubeginn eingehalten werden müssen und so die Möglichkeit für einen größeren organisatorischen Vorlauf zur komplexen Umgestaltung des eigentlichen Bushofes besteht.

Zu der weiteren Baumaßnahmen In der Schaf und deren Anbindung an die Aachener Straße (Variante 1), deren Umsetzung erst ab dem Jahreswechsel 20/21 geplant ist, wird es im weiteren Verlauf dieses Jahres auch noch eine ausführliche Bürgerinformation und Beteiligungsmöglichkeit auch der ansässigen Händler geben.

Im Rahmen des Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes der Stadt Baesweiler erhält die Stadt von Land und Bund 70 Prozent Fördermittel sowie für die darin enthaltenen Maßnahmen für den ÖPNV 90 Prozent von Nahverkehr Rheinland.

Zur o.a. weiteren Bürgerinformationsveranstaltung informieren wir rechtzeitig und laden Sie herzlich dazu ein. Auch über die weitere Entwicklung in dieser Angelegenheit werden wir hier und im Stadtinfo weiter berichten.

 

 

Neue Mensa in der Grengrachtschule

23.01.2020

Seit Anfang des Jahres können die Schülerinnen und Schüler der Grengrachtschule in Baesweiler ihr Mittagessen in ihrer neuen Mensa zu sich nehmen.

Im August wurde mit den Arbeiten zu der Erweiterung begonnen. Das Amt für Gebäude- und Grundstücksmanagement ließ im Rahmen des Umbaus eine Trennwand zu einem angrenzenden Klassenraum entfernen, so dass dieser in die Mensa integriert werden konnte und diese dadurch erheblich an Größe gewann. Neben der Herstellung der räumlichen Verbindung wurde die Elektro-/Sanitär- und Abwassertechnik erneuert, ebenso die gesamte Beleuchtung. Akustikdecken absorbieren künftig Schall. Ein neuer Bodenbelag rundet das neue Raumkonzept ab. Die „Waschküche“, die an die Essensausgabe grenzt, wurde an den Wänden und am Boden neu gefliest. Doppelt so viele Kinder wie vorher können nun in der Mensa zu Mittag essen. Rund 60.000 Euro kosteten diese Baumaßnahmen. „Ich danke der Schule für das große Verständnis, das sie uns entgegengebracht hat, weil im Rahmen des Umbaus der Mensabetrieb nicht wie gewohnt stattfinden konnte“, sagte Ralf Peters, Leiter des Amtes für Gebäude- und Grundstücksmanagement, bei einem Ortstermin.

Das Amt für Schule, Sport, Kultur und Partnerschaft schaffte für die Mensa eine neue Essensausgabe, eine neue Küchenzeile und eine neue Geschirrspülstraße an. Des Weiteren wurde der Raum komplett mit neuen Tischen und Stühlen für die Schülerinnen und Schüler ausgestattet. Für das Personal wurden neue Garderobenschränke installiert und neue Schürzen angeschafft. Mit rund 33.000 Euro schlugen diese Maßnahmen zu Buche. Wolfgang Ohler, Leiter des Amtes für Schule, Sport, Kultur und Partnerschaft, unterstrich die Wichtigkeit des gemeinsamen Essens als Gemeinschaftserlebnis: „Wie man sich bei Tisch verhält, dass man sich beim gemeinsamen Essen wohlfühlen kann und beim Essen über den Tag redet, sind wichtige Werte, die die Kinder hier nun lernen können.“

Rund 149 der insgesamt 278 Schülerinnen und Schüler nutzen derzeit das Angebot der OGS. „Die Zahl steigt seit Jahren konstant. Immer mehr Kinder nutzen die Möglichkeit, in der Schule zu Mittag zu essen. Der Ausbau der Mensa ist also eine wichtige Investition in die Zukunft“, betonte Bürgermeister Dr. Willi Linkens und bedankte sich bei den Ämtern und der Schule für die gute Zusammenarbeit.