Parkstraße wird umgestaltet

Im Zuge der energetischen Sanierung und Erweiterung des Hallenbades werden die Parkstraße und der Vorplatzbereich umgestaltet.

Daher ist es notwendig, die Parkstraße vom 23.04.2019 bis zum 23.08.2019 in Höhe des Sportparks voll zu sperren. Eine Umleitung ist über die Max-Beckmann-Straße und Aachener Straße sowie in die Gegenrichtung ausgewiesen.

Istzustand

Der öffentliche Verkehrsraum in der Parkstraße weist derzeit keine angemessene Straßenraumgestaltung auf. Zwar ist er als Mischfläche ausgeführt, doch fehlt durch den Verkehr im Bereich des Sportparks eine klare Fußgängerführung. Speziell die Eingangsbereiche, sowohl zum Sportplatz als auch zum Hallenbad und Wasserspielplatz,  weisen deutliche Defizite auf. Daher ist es Ziel der Umgestaltungsmaßnahme, den heutigen, in die Jahre gekommenen Straßeneindruck neu zu gliedern und entsprechende verkehrsberuhigende Maßnahmen umzusetzen.

Beabsichtigte Umsetzung /Planung

Die Straße wird in Asphaltbauweise und die Gehwege in Pflasterbauweise hergestellt. Entlang der Straße werden neue gepflasterte Parkplätze für die Besucher des Sportparks angelegt. Eine großzügige Freitreppe verbindet die Parkstraße mit dem neugestalteten Vorplatz des Hallenbades. Mobilitätseingeschränkte Personen erreichen das Stadion sowie das Hallenbad zukünftig über eine gemeinsame barrierefreie Rampenanlage, welche mit Gabionenwänden eingefasst wird. Im Anschluss an die barrierefreie Rampe am Stadion beststeht eine weitere Vorplatzfläche auf der bei Sportveranstaltungen gefeiert werden kann.

Die Bauarbeiten werden im Mai starten und der erste Bauabschnitt wird voraussichtlich bis zum Anschluss an den Wasserspielplatz pünktlich zur Eröffnung des neuen und erweiterten Hallenbades fertig sein.

Für Autofahrerinnen und Autofahrer stehen während der Bauarbeiten die Stellflächen im rückwärtigen Bereich des Autohauses Duykers zum Parken zur Verfügung sowie der öffentliche Parkplatz an der Max-Beckmann-Straße.

Bauarbeiten für die Erweiterung des Gewerbeparks laufen

Seit Aschermittwoch laufen die Bauarbeiten für die Erweiterung des Baesweiler Gewerbeparks an der Landesstraße 225 am Ludwig-Erhard-Ring. Um rund 92.460 Quadratmeter wird der Park erweitert.

Der gemeinsame Geh- und Radweg entlang des Ludwig-Erhard-Rings, zwischen den Einmündungen Max-Planck-Straße und Siegenkamp, ist wegen der Baumaßnahme noch bis voraussichtlich Ende Juni voll gesperrt. Eine Umleitung für den Radverkehr ist über die Geilenkirchener Straße - Heinrich-Imbusch-Straße - Erich-Kästner-Straße - Siegenkamp und in Gegenrichtung ausgewiesen.

Die Sperrung ist nötig wegen des Kanal- und Straßenbaus: Rund 6000 Kubikmeter Erde werden für die Installation von Kanälen und Pumpen ausgehoben. Im Zuge der Baumaßnahme wird auch die Landesstraße 225 teilweise saniert und erweitert sowie eine Bushaltestelle errichtet. Während der Arbeiten wird eine kurzzeitige Sperrung der L 225 erforderlich sein, die Stadtverwaltung informiert die Baesweiler Bürger natürlich zeitig darüber, wann genau diese stattfindet.

Für neue Gehwege und Fahrbahnen sind in der Erweiterung des Parks 7.900 Quadratmeter geplant, die Fläche für den ökologischen Ausgleich beträgt 8.676 Quadratmeter. Entstehen werden in dem neuen Bereich Arbeitsstätten für Betriebe, von denen laut Paragraf 8 der Baunutzungsverordnung keine erhebliche Belästigung für die Umwelt ausgeht. Dies sind beispielsweise Hallen, Lagerhäuser, Verwaltungs- und Bürogebäude. Für diese gewerbliche Nutzung steht in der Erweiterung eine Fläche von 68.314 Quadratmetern zur Verfügung.

Derzeit ist das Gewerbe- und Technologiegebiet 82 Hektar groß. Rund 200 Unternehmen aus Industrie, Handwerk und dem Dienstleistungssektor sind darin angesiedelt, die insgesamt rund 4300 Menschen beschäftigen.

Da die angrenzenden Straßen des bereits bestehenden Gewerbegebietes nach renommierten Wissenschaftlern benannt wurden, wird auch die neue Straße im erweiterten Gebiet den Namen eines bedeutenden deutschen Physikers des 20. Jahrhunderts tragen: Werner Heisenberg.

Der Nobelpreisträger wurde 1901 in Würzburg geboren. Er studierte in München unter dem Mathematiker und Physiker Arnold Sommerfeld und promovierte 1923 über die Stabilität und Turbulenz von Flüssigkeitsströmen. Mit nur 25 Jahren wurde Heisenberg als Professor an die Universität Leipzig berufen, die er mit dem Physiker Friedrich Hund zu einem Zentrum der theoretischen Physik machte, insbesondere für Kernphysik. 1932 erhielt er den Nobelpreis für seine Forschungen in der Quantenmechanik.

Er hatte unter anderem führende Positionen am Kaiser-Wilhelm-Institut in Berlin-Dahlem und am Max-Planck-Institut in Göttingen und München inne, lehrte als Professor an der Berliner Universität, war Präsident der Alexander-von-Humboldt-Stiftung und als Regierungsberater für Wissenschaftspolitik tätig. In der Nachkriegszeit setzte er sich für die verstärkte Kernforschung und den Bau von Reaktoren ein, lehnte jedoch eine militärische Nutzung der Kernenergie ab. Gemeinsam mit 17 weiteren Physikern wandte er sich im April 1957 mit dem sogenannten Göttinger Manifest gegen die geplante atomare Bewaffnung. Heisenberg verstarb am 1. Februar 1976 in München.

Baumaßnahme am Kirchplatz vorgestellt

Am Montag, 1. April 2019, haben viele Bürgerinnen und Bürger im Quartiersbüro „KREATIV“ an der Kückstraße 21 in Baesweiler die Gelegenheit genutzt, sich ausführlich über das überarbeitete Konzept zur punktuellen Umgestaltung des Kirchvorplatzes im Rahmen des integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes zu informieren.

Die ansprechende und von den Bürgern interessiert aufgenommene Planung wurde von der Technischen Dezernentin, Iris Tomczak-Pestel, präsentiert. Im Vorfeld waren mehrere Bürgerworkshops organisiert worden, in denen die Verwaltung mit interessierten Einwohnern Defizite und Wünsche der Baesweiler Innenstadt erarbeitet hatte, die bei den Planungen berücksichtigt worden sind.

Im Vordergrund der Bauplanung stehen die Steigerung der Aufenthaltsqualität und eine optische Vergrößerung des Platzes. Der Blick auf die Kirche wird durch eine neue Treppenanlage geöffnet. Dank einer Kooperation mit der Kirche und angrenzenden Gastronomiebetrieben ist es möglich, den Höhenunterschied zwischen dem oberen und unteren Kirchplatz durch ein Zwischenplateau auszugleichen. Dieses bietet genug Platz für den Betrieb einer Außengastronomie. Die Treppenanlage dient darüber hinaus als Frei- und Sitztreppe bei Veranstaltungen rund um den Kirchplatz. Die angepasste farbliche Gestaltung in einem helleren Grauton vergrößert den Platz optisch.

Einige Bäume auf dem Kirchplatz waren in schlechtem Zustand und mussten deshalb entfernt werden. Neue Bäume mit Kronen auf Blickwinkelhöhe sollen den Platz optisch auflockern. Die prägnante Eiche nahe der Kirche bleibt erhalten. Die neuen Bäume werden unterleuchtet und so in das neue Lichtkonzept mit eingebunden. Die Kirche wird punktuell angestrahlt, und überfahrbare, leuchtende Würfel zieren die neue rote Asphaltdecke, die das Natursteinpflaster der umliegenden Straße ersetzt, welches erneuerungsbedürftig ist.

Auch die Brunnen werden ansprechend beleuchtet und untereinander in Bezug gesetzt. Der kleine Brunnen an der Wand wird weiter als solcher betrieben. Moderne Holzbänke, Fahrradständer und Schließfächer sorgen darüber hinaus für mehr Aufenthaltsqualität und runden das Gesamtbild ab. Das Informationsbauwerk, welches derzeit auf dem Platz steht, wird durch Schaukästen auf der gegenüberliegenden Straßenseite ersetzt.

Auch auf die Barrierefreiheit wurde bei der Konzeptionierung viel Wert gelegt. Eine Rampe an der linken Seiten des Treppenaufgangs ermöglicht gehbehinderten Menschen einen leichten Zugang auf das Plateau vom oberen Kirchvorplatz, der weiterhin von der Seite der Kirche erreichbar ist.

Geplant ist, unmittelbar nach der Baesweiler Kirmes mit den Baumaßnahmen zu beginnen, Veranstaltungen, die während der Arbeiten stattfinden, werden durch die Maßnahmen nicht gestört.

Bereits Ende 2018 konnte Bürgermeister Dr. Willi Linkens den Förderbescheid für die Maßnahme in Empfang nehmen. Die Technische Dezernentin bereitet nun mit ihren Amtsleitern Arndt Bleimann und René Hollender die weitere Ausschreibung und Durchführung vor.

„Wir sind optimistisch, dass die Baumaßnahme zügig beginnen kann. Und wir sind froh, dass die Kirche bereit ist, auch ihren Bereich in die Maßnahme mit einzubeziehen. Ich danke den Verantwortlichen der Planung, dass sie die Kirche und den Platz als Einheit sehen“, sagte Bürgermeister Dr. Willi Linkens.

Energetische Sanierung Hallenbad und Neubau Lehrschwimmbecken

Die Arbeiten am Hallenbad sind gut vorangeschritten. Die Abbrucharbeiten, die abschnittsweise mit dem übrigen Baufortschritt einhergehen, sind bis auf die Demontage der Glasfassade (Südseite zum Wasserspielplatz) und der Demontage der alten Dachkonstruktion weitgehend fertiggestellt. Die Betonsanierungsarbeiten an den Umfassungswänden des Bestandbeckens sind ebenfalls fertig.

Die Rohbauarbeiten im Neubau inclusive des neuen Lehrschwimmbeckens sind im Wesentlichen abgeschlossen, die Dichtheitsprüfung des Betonbeckenkörpers ist erfolgt. Im Bestandsgebäude sind die geplanten Grundrissveränderungen durch neue Wänden und eine neue Treppe zwischen dem Erdgeschoss und dem Obergeschoss hergestellt.

Aktuell wird der Beckenkopf (die Umrandung des Bestandsbeckens) mittels Betonsägearbeiten umlaufend herausgetrennt, so dass nun das neue Edelstahlbecken eingebaut werden kann. Außerdem wurde der Treppenturm der Wasserrutsche gesandstrahlt.

Parallel zu den Maßnahmen der Energetischen Sanierung wird auch das gesamte Abwassernetz des Hallenbades saniert.

Als nächste Schritte stehen die Demontage der Fassade und der Dachkonstruktion, der Neuaufbau der Dachkonstruktion von Bestandsgebäude und Neubau und der Beginn der Elektro-, Heizung-, Sanitär- und Lüftungsarbeiten  an..

 

Nachhaltige Stadterneuerung für ein lebenswertes Baesweiler

Bereits seit einigen Jahren betreibt die Stadt Baesweiler mit Mitteln aus Städtebauförderprogrammen eine ganze Reihe von baulichen und begleitenden Schwerpunktmaßnahmen in den Stadtteilen Setterich und neuerdings auch Baesweiler. Nachdem im Bereich des Quartiers „Soziale Stadt Setterich“ vieles bereits durchgeführt und abgeschlossen ist, stehen in den nächsten Jahren im Rahmen des Förderprogrammes „Integriertes Handlungskonzept“ (IHK) nun Maßnahmen im Bereich des Stadtgebietes Baesweiler und hier überwiegend im Innenstadtbereich an.

Gemeinsam Stadt gestalten

Leerstandsmanagement

Im Zuge des Förderprogramms „Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept“, kurz „ISEK“, sind zahlreiche städtebauliche Maßnahmen zur Aufwertung und Attraktivitätssteigerung der Baesweiler Innenstadt geplant. Flankierend hierzu soll die Maßnahme „City- und Geschäftsflächenmanagement“ die Veränderungen aktiv begleiten und langfristig dazu beitragen, die innerstädtische Funktion des Einzelhandelsstandortes zu erhalten bzw. zu stärken und auszubauen. Eine zentrale Rolle kommt dabei dem Leerstandsmanagement zu, dessen erklärtes Ziel es ist, gewerbliche Leerstände durch frühzeitige Erfassung und Kontaktvermittlung zwischen Mieter und Vermieter bzw. Immobilien-Eigentümer, im Idealfall schon vor dem Eintreten, zu verhindern. Eine schnelle, qualitätsbewusste und standortverträgliche Wiedernutzung der (eintretenden) Leerstände steht dabei im Vordergrund.

Die Erarbeitung des Leerstandsmanagements wurde von der Stadt Baesweiler bei Frau Prof. Cordula Neiberger vom Geographischen Institut der RWTH Aachen in Auftrag gegeben. Um konkrete Maßnahmen und Strategien zu entwickeln, trug diese zusammen mit ihrem Mitarbeiter Marc Steinke zunächst viele Daten rund um den Einzelhandelsstandort Baesweiler zusammen und veranstaltete auf Grundlage dessen drei Ideenwerkstätten mit lokalen Akteuren. Neben Problemen wurden im Rahmen der Veranstaltungen insbesondere die Zukunftsperspektiven des Baesweiler Einzelhandels und des Standorts „Innenstadt“ diskutiert.

Die gewonnenen Erkenntnisse werden zurzeit ausgewertet. Sobald das Konzept fertiggestellt ist, wird eine ausführliche Vorstellung der Ergebnisse erfolgen.