Kulturführerschein

Endlich! Unser Kulturführerschein ist angekommen!

Als beginnende Kultur.Schule führen wir in diesem Schuljahr einen Kulturführerschein für unsere Schüler ein, um den Kindern einen Anreiz zu geben, kulturelle Veranstaltungen auch außerhalb der Schule zu besuchen und somit Kultur als Teil ihres Lebens wahrzunehmen, Interesse für kulturelle Bildung zu entwickeln und deren Wert zu erleben.

Der Führerschein ist ein richtiges Buch, das umso mehr an Wert gewinnt, je mehr die Kinder kulturelle Veranstaltungen eintragen, die sie innerhalb der Schule oder an anderen Orten besucht haben, an denen die Kinder vielleicht sogar selber mitgewirkt haben oder die in unserer Schule von außerschulischen Kunst- und Kulturschaffenden mit ihnen durchgeführt wurden.

Die ersten Einträge werden im Unterricht gemeinsam mit den Lehrerinnen vorgenommen und von diesen auch gegengezeichnet, sofern sie mit den Kindern an der entsprechenden Veranstaltung teilgenommen haben. Weitere Einträge können die Schüler auch selbstständig vornehmen, wenn sie ohne Lehrer, allein, mit der Familie oder mit Freunden ein Museum, eine Theateraufführung, eine Kunstausstellung, ein Konzert oder eine andere kulturelle Veranstaltung  besucht haben. Diese Einträge werden danach von den Schülern dem Lehrpersonal vorgelegt und durch Unterschrift und Stempel  anerkannt. Bereits durchgeführte Veranstaltungen, sofern sich die Kinder noch daran erinnern und einen kleinen Nachweis darüber haben, können natürlich nachgetragen werden.

Am Ende der Grundschulzeit, wenn die Kinder unsere Schule verlassen, erhalten sie auf Wunsch ein Zertifikat von uns, das die kulturellen Aktivitäten laut vorgelegtem Führerschein formuliert. Der Kulturführerschein wird Teil des Portfolios - „Meine Schatzkiste“ – das die Kinder im 4. Schuljahr für den Übergang zu den weiterführenden Schulen erstellen.

Die Kinder sollten das Büchlein, wie ein wertvolles Dokument, am besten von Klasse 1 bis Klasse 4 führen.

Wir wünschen den Kindern, dass sie im Laufe der Schulzeit ganz viele Kulturerlebnisse haben und diese im Kulturführerschein nachweisen können.

Finanziell unterstützt wurden wir von der VR Bank Würselen und der Sparkasse Aachen.

Grundschulen in Oidtweiler und Beggendorf werden umfangreich saniert

Grundschulen in Oidtweiler und Beggendorf werden umfangreich saniert

Die ganztägige Betreuung von Grundschulkindern wird für Familien immer wichtiger. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die bessere Förderung von Schülerinnen und Schülern im Ganztag haben für berufstätige Eltern einen hohen Stellenwert.

Dies gilt insbesondere auch für die Grundschulen in Oidtweiler und Beggendorf. Durch die Erschließung neuer Baugebiete werden die Schulen, die früher im Bestand gefährdet waren, als Teil des Dorflebens immer bedeutender.

Im Schuljahr 2017/2018 besuchen insgesamt 130 Schülerinnen und Schüler die Katholische Grundschule in Oidtweiler, im Schuljahr 2018/2019 werden es 143 Kinder sein. Diese werden in drei Lerneinheiten und drei Klassen unterrichtet. Darüber hinaus gibt es ein umfangreiches Angebot im Rahmen der offenen Ganztagsschule sowie ein zusätzliches Betreuungsangebot. Die außerschulischen Angebote der offenen Ganztagsschule werden im Schuljahr 2017/2018 von insgesamt 114 Kindern genutzt. Dies entspricht einer Betreuungsquote im Ganztag von 87,69 % und ist damit die höchste Betreuungsquote im ganzen Stadtgebiet. Diese äußerst positive Entwicklung macht bauliche Veränderungen am Standort notwendig.

Neben der Schaffung weiterer Klassenräume ist insbesondere die Modernisierung der Mensa geplant. In der KGS Oidtweiler wird seit rund 5 Jahren warmes Essen an die Schulkinder im Rahmen der OGS-Betreuung in den bestehenden Klassen (Räumen) ausgegeben. Aufgrund der zwischenzeitlich veränderten Anforderungen seitens des Verordnungsgebers und des seit Jahren stetig wachsenden Bedarfs wird eine größere Mensa mit ca. 120 qm Fläche für rund 80 Personen (2-Schichtsystem) mit getrennten Essensausgabe- und Essenseinnahmebereichen in den beiden hintereinander geschalteten erdgeschossigen Klassenräumen rechts des Haupteinganges eingerichtet. Die hierdurch wegfallenden notwendigen Klassenraumflächen werden durch eine Aufstockung oberhalb der heutigen Aula (ca. 160 qm Klassenraumfläche inkl. Differenzierungsraum) ersetzt. Der Raum, in dem heute die Essensausgabe stattfindet, wird zum multifunktionalen Raum sowohl für die OGS als auch für den Schulbetrieb (Musikraum etc.) umgestaltet und hergerichtet.

Der I. Bauabschnitt mit Erweiterungsneubau (Aufstockung) startet mit Beginn der Sommerferien 2018 und soll in den Sommerferien 2019 abgeschlossen sein. Der II. Bauabschnitt mit dem Umbau der Mensa ist im Zeitraum Sommerferien 2019 bis Ende 2019 geplant. Die geschätzten Baukosten belaufen sich auf ca. 1,2 Mio. Euro. Die Umbaumaßnahmen werden mit 884.180 Euro aus dem Programm Kommunales Investitionsfördergesetz Teil II der Bundesrepublik Deutschland finanziert.

Das Konzept ist mit der Schulleitung eingehend diskutiert worden. Bei einem Infoabend am 24. Januar wurden die Eltern der Oidtweiler Grundschüler umfassend über die Ausbaupläne informiert. Diese zeigten Verständnis dafür, dass eine solche Baumaßnahme mit Einschränkungen verbunden ist.  

Nach der Sicherung des Grundschulstandortes im Stadtteil Beggendorf durch die Einrichtung als Teilstandortes der GGS Grengracht musste zwischenzeitlich befürchtet werden, dass Beggendorf als Grundschulstandort aufgrund mangelnder Schülerzahlen nicht mehr erhalten bleiben könne. Der Erhalt eines Grundschulstandortes als Teilstandortlösung ist nur dann möglich, wenn mindestens 46 Schülerinnen und Schüler diesen Teilstandort besuchen. So sank die Schülerzahl in Beggendorf von 68 Schülerinnen und Schüler im Schuljahr 2011/2012 auf 51 Schülerinnen und Schüler im Schuljahr 2015/2016.

Die Verwaltung hat flexibel auf die oben beschriebenen Tatsachen reagiert. Intensiv wurde dafür geworben, die Kinder doch in dem eigenen Dorf anzumelden, um die Schule als wichtiges Element der Dorfgemeinschaft zu sichern. Erfolgreich! Neben einem Elternabend, insbesondere für die Eltern der in Beggendorf wohnenden Kindergartenkinder, wurde auch auf die Bitte eingegangen, eine Übermittagsbetreuung für die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Beggendorf einzurichten. Diese wurde nach intensiver Beobachtung der Auslastung ein Jahr später erweitert und zusätzlich die Möglichkeit geschaffen, eine warme Mahlzeit für die Kinder anzubieten.

Erfreulicherweise sind die Anmeldezahlen für den Teilstandort Beggendorf wieder stark angestiegen. Im Schuljahr 2017/2018 besuchen 80 Schülerinnen und Schüler die Grundschule Beggendorf, davon nutzen 33 Kinder das Angebot der Offenen Ganztagsschule und 17 Kinder die Betreuung. Für das Schuljahr 2018/19 gibt es 26 Schulneulinge, so dass sich die Schülerzahl auf 90 Kinder erhöht.

Da der Grundschulstandort Beggendorf nunmehr aufgrund der positiven Entwicklungen der Anmeldungen absehbar gesichert ist, auch hier veränderte Anforderungen des Verordnungsgebers bestehen und altersbedingte Sanierungen notwendig sind, gibt es baulichen Handlungsbedarf.

Der Sanierungsbedarf des Schulgebäudes bezieht sich in erster Linie auf die energetische Sanierung der Dachflächen, die Kernsanierung der Toilettenanlage, die Erneuerung der Heizungsanlage mit Verteilernetz und Heizflächen sowie die Sanierung der kompletten Elektroinstallation inklusive Beleuchtung. Außerdem müssen das Fassadenmauerwerk sowie das Abwasser- und Trinkwassernetz instandgesetzt werden. Zudem sollen ein barrierefreier Zugang geschaffen und die Nachrüstung eines Aufzuges konstruktiv vorgesehen werden. Um diesen Gegebenheiten gerecht zu werden und eine bestmögliche Effizienz zu erreichen, ist der Ausbau und Umbau der Schule geplant. Die rückwärtigen Dächer werden zurückgebaut, die Hoffläche teilweise überbaut und im Obergeschoss durch die Wahl der Dachform der benötigte Flächenbedarf für Schule und OGS hergestellt. Im Obergeschoss wird ein zusätzlicher Klassenraum mit einer Größe von ca. 50 qm entstehen. Im Erdgeschoss sind zwei Differenzierungsräume von ca. 45 qm vorgesehen. Der Ausführungsbeginn ist für die Herbstferien 2018 geplant.

Während der Bauphase von einem geschätzten Jahr werden Räume in der Goetheschule in Baesweiler für die Beggendorfer Schülerinnen und Schüler zur Verfügung gestellt. Man wird einen Schülerspezialverkehr einrichten.

Die anstehenden Maßnahmen sind mit der Schulleitung ausführlich besprochen worden. Bei einem Infoabend am 21. Februar wurden die Beggendorfer Eltern umfassend informiert. Viele Fragen zur vorübergehenden Unterbringung konnten beantwortet werden.

Auch die erhebliche Erweiterung und die Umbaumaßnahmen an der Grundschule Beggendorf werden teilweise mit Mitteln aus dem Programm Kommunales Investitionsfördergesetz Teil II der Bundesrepublik gefördert.

 

Moderne Räume für Physik, Technik und Werken vorgestellt

Moderne Räume für Physik, Technik und Werken vorgestellt

Die Stadt treibt kontinuierlich die Modernisierung der Schulen im Stadtgebiet voran. Neben einer im letzten Jahr gestarteten Erneuerung der „Neuen Medien“ sind kürzlich im Gymnasium eine Physikraum und in der Realschule ein multifunktionaler Raum für die Fächer Technik und Werken eingerichtet worden.

Gymnasium Baesweiler

In dem neu eingerichteten Physikraum werden die Schülerarbeitsplätze nunmehr über eine Deckenkonstruktion mit Strom versorgt. Die Abnahme des Stroms erfolgt dann direkt am Arbeitsplatz der Schüler über herunterklappbare „Powerlifte“, die neben mehreren Schukosteckdosen auch Multimediadosen für den Anschluss von z.B. Laptops haben. Die neuen Tische sind nicht mehr am Boden fixiert und somit flexibel nutzbar. Damit sind neben der klassischen Methode des Frontalunterrichts auch umfassende Gruppenarbeiten möglich. Um einen besseren Frontalunterricht zu gewährleisten, wurde eine neue Kreidetafel, verbunden mit einem Smartboard auf einer Pylonenkonstruktion, eingerichtet. Somit kann wahlweise entweder die Tafel oder das Board genutzt werden. Das Smartboard wurde gleichzeitig mit einem Ultra-Nahdistanzbeamer ausgestattet. Der Beamer hängt direkt vor dem Board, das Bild wird über ein Spiegelsystem an die Projektionsfläche übertragen. Vorteil ist insbesondere, dass der Lehrer bei Erläuterungen nicht mehr im Schein des Beamers steht, sich also frei im Raum bewegen kann, ohne dass eine Sichtbehinderung erfolgt. Die Modernisierungskosten belaufen sich auf ca. 60.000 €. 

Realschule Baesweiler

Auch in der Realschule hat die Stadt Baesweiler im Rahmen der Einführung eines Bildungsganges für Schülerinnen und Schüler mit einer Hauptschulempfehlung den neuen Anforderungen Genüge getan und dort einen multifunktionalen Raum für die Fächer Technik und Werken eingerichtet. Hier wird nunmehr jeder Schülerarbeitsplatz über ein Deckensystem  mit der entsprechenden Versorgung an Strom und Multimediamöglichkeiten gespeist. Die Möglichkeiten, die im Physikraum am Gymnasium damit gegeben sind, sind auch für den Bereich Technik/Werken an der Realschule möglich. Besonders hervorzuheben ist auch hier die Einrichtung einer Kreidetafel, verbunden mit einem Smartboard und Ultra Nahdistanzbeamer. Dadurch besteht die Möglichkeit, Arbeiten von Schülerinnen und Schülern direkt am Smartboard für alle zugänglich zu machen oder auch lehrreiche Filme anzusehen. Daneben gibt es ebenfalls eine integrierte Systembeleuchtung sowie ein integriertes Lautsprechersystem. Die Kosten hierfür belaufen sich auf ca. 72.000 €.

An beiden Schulen sind somit neue, moderne und insbesondere auch flexible Lehrmethoden möglich.

 

„Herzlichen Glückwunsch – Sie sind Medienscouts NRW-Schule 2016/2017“

Mit diesen Worten wurde die Realschule Baesweiler darüber informiert, dass ihr das „Medienscouts NRW-Schule Abzeichen“ der Landesanstalt für Medien NRW verliehen wurde.

Ein weiteres Zitat aus dem Begleitschreiben: „Wir sind sichtlich beeindruckt von den vielfältigen Angeboten und dem Engagement, mit dem Ihre Medienscouts und Beratungslehrkräfte die praktische Arbeit an der eigenen Schule umsetzen. Medienkompetenz ist Voraussetzung dafür, dass Ihre Schülerinnen und Schüler Chancen und Risiken medialer Angebote erkennen und diese selbstbestimmt, kritisch und kreativ nutzen können – die qualifizierte und zielgruppenadäquate Begleitung, die junge Menschen durch Medienscouts und Beratungslehrkräfte erhalten, ist dabei eine zentrale und sehr wichtige Aufgabe von Schule. Dieser Aufgabe kommt Ihre Schule aus unserer Sicht in besonderem Maße nach.“

Dieses externe Lob für unsere bisher geleistete Arbeit spornt uns natürlich sehr an. Mit Beginn dieses Schuljahres 2016/2017 werden neue Medienscouts u. a. auch von den bisherigen Aktiven ausgebildet und wir sind sicher, dass sie die gute Arbeit ihrer Vorgänger in diesem Sinne fortsetzen werden.

Das Gymnasium stellt sich vor

Gymnasium 2016.pdf (810,2 KiB)

Die Realschule stellt sich vor

Vorstellung Realschule.pdf (733,3 KiB)