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Portätbild von Bürgermeister Pierre Froesch

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die vergangenen zwei Jahre waren für uns alle nicht leicht. Sie waren geprägt von zahlreichen Entbehrungen und Ungewissheit.

Deshalb freue ich mich umso mehr, dass wir endlich wieder die Möglichkeit haben, unseren Alltag, wie wir ihn vor der Corona-Pandemie kannten, weitestgehend in normalem Umfang leben zu können.

Ob die Corona-Pandemie, die Klimakrise, der Krieg in der Ukraine, machtgierige Regimes, wie im Iran oder zahlreiche weitere Konflikte und Kriege in anderen Ländern der Welt: Es gibt unzählige Herausforderungen für Menschen, denen das Wohl ihrer Gesellschaft und demokratisches Denken und Handeln am Herzen liegen.

Insbesondere die vergangenen drei Jahre haben uns gezeigt, wie sehr wir als Gemeinschaft in Baesweiler zusammenhalten, dass wir füreinander sorgen und einstehen.

Und ich bin stolz und freue mich, Bürgermeister einer Stadt sein zu dürfen, die einen so großen Zusammenhalt hat, in der es ein so großes ehrenamtliches Engagement gibt. Es gab einige Krisen in den letzten Monaten und Jahren, und man kann sagen, dass die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt sie gemeinsam auf beeindruckende Art gemeistert haben.

Auch, wenn es schon länger her ist, möchte ich noch einmal daran erinnern, wie viele Hilfsgruppen es zu Beginn der Corona-Pandemie in 2020 gab. In welch kurzer Zeit sich Menschen zusammengeschlossen haben, um für ältere, kranke oder gefährdete Mitbürgerinnen und Mitbürger zu sorgen, für sie einzukaufen oder Botengänge zu erledigen.

Als Russlands Präsident Putin im Februar letzten Jahres die Menschen in der Ukraine angegriffen hat und zahlreiche Ukrainerinnen und Ukrainer zu uns geflohen sind, war die Hilfsbereitschaft und Solidarität in Baesweiler wieder immens. Unzählige Bürgerinnen und Bürger spendeten Kleidung, Möbel oder Geld, stellten freie Zimmer oder ganze Wohnungen zur Verfügung, leisteten und leisten ehrenamtliche Hilfe.

Wir sind eine starke Gemeinschaft. Trotz aller Unterschiede, die unterschiedliche Charaktere und Meinungen mit sich bringen, halten wir, wenn es darauf ankommt, zusammen. Darauf können Sie, können wir stolz sein!

Ihr Engagement, Ihr ehrenamtlicher Einsatz ist es, was unsere Gesellschaft, unsere Demokratie stärkt. Und gleichzeitig zeigt es, wie groß die Identität der Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt mit ihrer Heimat ist.

An dieser Stelle ist es mir besonders wichtig, allen herzlich zu danken, die sich hier vor Ort und für ihre Mitmenschen einbringen. Neben den vielen Einzelpersonen, die sich beispielsweise in der Jugendarbeit, Seniorenarbeit, im Sport, im sozialen oder kulturellen Bereich, bei den Kirchen- und Religionsgemeinschaften engagieren, danke ich auch denjenigen, die sich in und mit den zahlreichen Vereinen in Baesweiler betätigen.

Baesweiler hat eine bemerkenswerte und bunte Vereinslandschaft. Die Vereine richten nicht nur unzählige Veranstaltungen aus, sondern sie leisten Großes für die Gesellschaft. Mit ihrer Jugendarbeit bieten sie dem Nachwuchs nicht nur eine sinnvolle Freizeitgestaltung, sondern sie zeigen Kindern und Jugendlichen, dass es wichtig ist, füreinander einzustehen, sich gegenseitig zu unterstützen und respektvoll miteinander umzugehen.

Mit ihrem Einsatz stärken sie die Gemeinschaft in Baesweiler und fördern gleichzeitig den Demokratiegedanken.

Wenn es um das Thema Ehrenamt geht, darf man natürlich auch die Freiwillige Feuerwehr nicht unerwähnt lassen. Erst im vergangenen Jahr hat die Stadt Baesweiler erneut eine Ausnahmegenehmigung erhalten, dass in Baesweiler keine hauptamtliche Wache eingerichtet werden muss.

Zu verdanken ist das insbesondere all den Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr, die durch ihre Zuverlässigkeit und ihren Einsatz – in ihrer Freizeit, rund um die Uhr und trotz aller anderweitiger Verpflichtungen – immer für die Bürgerinnen und Bürger da sind, sie unterstützen und schützen.

Auch beim Hochwasser im Sommer 2021, von dem zwar nicht wir in Baesweiler, aber leider naheliegende Städte betroffen waren, war unter anderem unsere Feuerwehr im Einsatz – beispielsweise in Eschweiler - und hat den Menschen dort beim Kampf gegen die Wassermassen geholfen.

Wir alle sind den Kameradinnen und Kameraden dankbar und wünschen  ihnen, dass sie stets gesund von ihren Einsätzen zurückkehren.

Dank gebührt aber auch allen anderen, die in unterschiedlichen Institutionen und Organisationen tätig sind, beispielsweise beim Deutschen Roten Kreuz, bei der Nachbarschaftshilfe, in der Flüchtlingshilfe oder bei der Baesweiler Tafel. Viele Familien und auch Einzelpersonen treffen die gestiegenen Lebenshaltungskosten sehr. Das merkt man auch am Zulauf bei der Tafel. Ich danke den Mitarbeitenden dafür, dass sie finanziell schwächeren Menschen helfend zur Seite stehen.

Eine Gemeinschaft kann ohne den Einsatz der Ehrenamtlichen nicht existieren. Ihnen gebührt Respekt und Anerkennung für das, was sie täglich leisten.

Jedem Verein, jeder Organisation und jeder Institution und allen, die sich in Baesweiler engagieren, möchte ich ausdrücklich danken. Ohne sie wäre Baesweiler nicht die lebens- und liebenswerte Stadt, die sie ist.

An dieser Stelle möchte ich auch noch einmal den aktuellen Trägern des Heimatpreises gratulieren und danken. Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat jährlich seit 2019 den Heimat-Preis für außerordentliches Engagement von Personen oder Vereinen für ihre Heimatstadt ausgelobt. In 2022 haben die Dorfwerkstatt Beggendorf, die St.-Laurentius-Schützenbruderschaft Puffendorf sowie die KG Blaue-Funken Loverich-Floverich die ersten drei Plätze belegt.

„Heimat“, das bedeutet Zuhause-Sein. „Heimat“ ist ein Platz, an dem man zusammen lacht, zusammen weint, gemeinsam die schönen Momente des Lebens genießt, zusammen feiert und sich auch in den schlimmen Stunden des Lebens geborgen und gut aufgehoben fühlt.

Es ist ein Ort, an dem man nicht nur seine Zeit verbringt, sondern das Leben mit all seinen Facetten lebt. Dass sich all jene, die Baesweiler ihre Heimat nennen, in unserer Stadt wohl fühlen, daran arbeiten wir Tag für Tag.

Ich möchte diese Gelegenheit aber auch nutzen, um einige Ereignisse und Weiterentwicklungen in Baesweiler aus dem abgelaufenen Jahr zu thematisieren.

Beginnen möchte ich mit Maßnahmen, von denen insbesondere die jüngsten Baesweiler Bürgerinnen und Bürger profitieren:

Nachdem die Grundschule Oidtweiler modernisiert wurde, konnte in 2022 auch die Sanierung der Lovericher Grundschule abgeschlossen werden.

Der Neubau der Grundschule Beggendorf befindet sich gerade in den letzten Zügen.

Auch an der Digitalisierung - über die bereits gut ausgestatteten Schulen hinaus - wird weiterhin gearbeitet. Unter anderem ist Baesweiler gemeinsam mit der StädteRegion Aachen an Projekten zum Breitbandausbau mit dem Graue-Flecken-Programm des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr beteiligt.

Des Weiteren sind im vergangenen Jahr – auch dank privater Investoren - zahlreiche neue Wohnungen in Baesweiler entstanden, auch im Rahmen des sozialen Wohnungsbaus. Im Neubaugebiet „Baesweiler-Südwest I“ sind die Arbeiten weitestgehend abgeschlossen. Die Stadt Baesweiler hat an der Peterstraße ein Mietwohnhaus mit neun öffentlich geförderten Wohnungen gebaut.

Die Bauarbeiten für das Areal „Baesweiler-Südwest II“ haben ebenfalls schon begonnen, auch hier werden mehrere Mehrfamilienhäuser entstehen. In der im Europaviertel vor wenigen Jahren errichteten Kita „Wolke 27“ werden dann bis zu 155 Kinder betreut werden können. Sie ist damit die größte Kindertagesstätte in der StädteRegion Aachen.

Die Planungen für die Bebauung des rund 5.500 Quadratmeter großen Grundstücks an der Ecke Haupt-/Bahnstraße in Setterich laufen, ebenso wie die Ideenfindung für das 7.000 Quadratmeter große Areal an der Alten Brauerei in Beggendorf.

Auch das Gewerbegebiet wird erweitert: An der Werner-Heisenberg-Straße sind schon die ersten Unternehmen in neue Firmenkomplexe eingezogen. Weitere befinden sich im Bau. Einige Betriebe ziehen gerade nach Baesweiler, viele, die schon hier ansässig waren, erweitern ihr Unternehmen.

In anderen Städten wird über Landflucht geklagt. In Baesweiler sieht man seit Jahren den gegenteiligen Effekt. Es ist kaum möglich, Wohnraum für alle zu schaffen, die gerne in Baesweiler leben möchten. Das liegt sicher nicht nur daran, dass wir in unserer Stadt seit vielen Jahren konstant die geringsten Hebesätze in der gesamten StädteRegion Aachen haben.

Ein großes Bauprojekt, das im Jahr 2022 abgeschlossen wurde, ist der Zentrale Omnibusbahnhof, mit dem wir den ÖPNV stärken. An der Aachener Straße wurde in dem Zuge ein neuer Kreisverkehr errichtet, der den Verkehrsfluss zwischen der Aachener Straße und In der Schaf lenkt.

Die Erneuerung der unteren Kirchstraße gehörte ebenfalls zu dieser Baumaßnahme, wurde aber ja bereits 2020 fertiggestellt. Damit ist die Maßnahme rund um den ZOB zur Innenstadtgestaltung abgeschlossen.

Der Bau des Sport- und Bürgerparks an der Parkstraße ist weitestgehend abgeschlossen. Die Skateanlage konnte bereits im Sommer eröffnet werden. Die weiteren Spielfelder, der Rundweg und der Fitnessparcours werden schon bald zahlreiche Besucherinnen und Besucher anziehen. Wenn man sich in diesem tollen Bereich umsieht und dort den Rundweg entlangspaziert, kommt man unter anderem an dem kürzlich sanierten und erweiterten Freizeitbad, dem Wasserspielplatz, den Sportplätzen, der Minigolfanlage, der Tennisanlage und der Dirtbike-Anlage vorbei.

In Oidtweiler wurde zudem der Kunststoffrasenplatz fertiggestellt.

In Setterich ist ein multifunktionaler Bewegungs- und Aktionsplatz in Planung. Auf dem Platz, der neben der Gemeinschaftsgrundschule St. Barbara angesiedelt ist, wird es beispielsweise einen Fahrradparcours und ein Calisthenics-Quartier, also Fitnessgeräte, an denen mit Körpergewicht trainiert wird, geben.

Durch die Stärkung der Sport- und Fitnessangebote in den unterschiedlichen Stadtteilen, - wie gerade erwähnt - beispielsweise durch den Sport- und Bürgerpark in Baesweiler, den CarlAlexanderPark oder den Bewegungs- und Aktionsplatz in Setterich, unterstützt die Stadt Baesweiler auch die Gesundheitsvorsorge der Einwohnerinnen und Einwohner und motiviert insbesondere Kinder dazu, sich mehr zu bewegen und so Geschicklichkeit, Orientierungssinn und Gleichgewichtssinn zu schulen.

Dort, wo früher das Baesweiler Rathaus stand, entsteht derzeit die BürgerMitteBaesweiler im Rahmen des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes. In der BürgerMitteBaesweiler werden sämtliche Verwaltungsangelegenheiten künftig gebündelt erledigt werden können. Mittels deutlichen Ausbaus der digitalen Möglichkeiten werden wir den persönlichen Service vor Ort mit digitalen Serviceangeboten für Mängelmeldungen, Anfragen oder Terminvereinbarungen von PC oder Handy aus kombinieren.

Zudem bieten die Räumlichkeiten genug Platz für kulturelle Veranstaltungen oder anderweitige Zusammenkünfte für alle Bürgerinnen und Bürger. Die Polizei, das Jugendamt, die VHS und viele weitere Kooperationspartnerinnen und -partner werden dort ansprechbar sein. Auf die so genannte Generationenbegegnung wurde im Zuge der Planung ein besonderes Augenmerk gerichtet. Menschen unterschiedlichen Alters aus dem gesamten Stadtgebiet sollen die BMB als Begegnungszentrum für alle Belange der Generationenbegegnung nutzen.

Seniorenarbeit, Kinderbetreuung und ein kleiner Generationengarten, in dem gegärtnert werden kann, sind nur einige Beispiele für Möglichkeiten der Interaktion.

Um die Freiwillige Feuerwehr langfristig zu stärken, wird derzeit das Feuerwehrgerätehaus in Baesweiler saniert und erweitert. Auch für das Gerätehaus des Löschzugs Loverich-Floverich wird derzeit geplant und der Altbestand saniert bzw. erweitert. Weitere Projekte werden folgen.

Die Stadtverwaltung arbeitet an zahlreichen Projekten und Baumaßnahmen, damit Baesweiler eine moderne und attraktive Stadt mit vielen Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung ist.

Wenn es darum geht, modern zu sein und langfristig zu planen, steht natürlich auch das Thema Klimaschutz im Fokus, auf das wir nicht nur bei der energetischen Planung von Gebäuden und bei der Aufstellung von Bebauungsplänen jederzeit ein großes Augenmerk legen.

Wir setzen uns darüber hinaus beispielsweise für den ÖPNV ein, zum einen – wie eben schon erwähnt – mit dem neu gestalteten Zentralen Omnibusbahnhof, der den ÖPNV stärkt, und zum anderen kämpfen wir auch seit Jahren dafür, Baesweiler mittels RegioTram und EuregioBahn wieder an das Schienennetz anzuschließen. Machbarkeitsstudien dazu wurden bereits in Auftrag gegeben. Erste Ergebnisse hierzu liegen vor und werden evaluiert.

Des Weiteren bietet die Stadt Baesweiler das Pedelec-Ausleih-System Velocity an, bei dem man sich jederzeit flexibel ein E-Bike per App ausleihen kann. Eine E-Bike-Ladesäule vervollständigt nun das Angebot rund ums Radfahren in der Innenstadt. Sie ergänzt ideal die bereits bestehende Schließfachanlage, die Fahrradabstellanlage und die Radreparatur-Servicestation am Kirchvorplatz.

Außerdem haben wir in diesem Jahr gemeinsam mit dem Internationalen Technologie- und Service-Center und zahlreichen Baesweiler Unternehmen an einer von der Industrie- und Handelskammer Aachen initiierten Workshop-Reihe zum Thema „Klimaneutrales Gewerbegebiet“ teilgenommen. Bei diesem Pilotprojekt geht es darum, herauszufinden, wie unser Gewerbegebiet und die Firmen, die dort ansässig sind, energetisch autark werden können. Erste Aspekte der Umsetzung sind bereits in Planung.

Darüber hinaus honoriert die Stadt Baesweiler auch den Einsatz von Bürgerinnen und Bürgern in Sachen Klimaschutz. Gemeinsam mit den drei anderen Nordkreis-Kommunen haben wir im vergangenen Jahr die ökologisch wertvollsten Vorgärten, Balkone und Terrassen prämiert.

Auch auf die zahlreichen Veranstaltungen, die wir zum Glück in 2022 endlich wieder durchführen konnten und die wir natürlich auch in diesem Jahr wieder organisieren, möchte ich kurz blicken: Das Programm „Kultur nach 8“ ist seit vielen Jahren fester Bestandteil des städtischen Kulturprogramms.

Auch der „Jazzclub Baesweiler“ ist mittlerweile etabliert.

Der Aktivurlaub in den Sommerferien, die städtischen Dämmerschoppen im Spätsommer, die „Woche der Jugend“ mit vielen Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche, die „Woche 55+“ mit einem abwechslungsreichen Programm - also Angebote für alle Generationen - waren ein voller Erfolg im vergangenen Jahr und werden auch für 2023 wieder geplant.

Besonders habe ich mich auch darüber gefreut, dass es nach zwei Jahren Corona-bedingter Pause endlich wieder möglich war, die Städtepartnerschaft mit Montesson aufblühen zu lassen. Mit einer großen Delegation war die Stadt Baesweiler gemeinsam mit dem Junggesellenverein Baesweiler und dem Trommler- und Spielverein Baesweiler im September bei den französischen Freundinnen und Freunden zu Gast, um dort unter anderem am Carmenfest teilzunehmen.

Ich würde mich sehr freuen, wenn sich auch in diesem Jahr am dritten Wochenende im September viele von Ihnen anschließen und mit uns die Reise nach Frankreich antreten.

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Sie sehen, in der Stadt Baesweiler tut sich einiges. Insbesondere die Pandemie, aber auch der Krieg in der Ukraine sowie natürlich explodierende Bau- und Energiepreise haben uns bei der Durchführung von Baumaßnahmen, aber auch bei der Planung von Veranstaltungen vor Herausforderungen gestellt.

Doch nicht nur die Stadtverwaltung war von diesen Schwierigkeiten betroffen. Sicherlich hat jede und jeder von Ihnen in der vergangenen Zeit mit Einschränkungen und Komplikationen zu kämpfen gehabt oder tut dies aktuell immer noch.

Einige von Ihnen ringen vielleicht auch mit finanziellen Folgen der letzten Monate.

Nicht nur der städtische Haushalt wurde aufgrund zahlreicher Unwägbarkeiten und Preiserhöhungen vor Probleme gestellt, auch privat spürt natürlich jede und jeder die Auswirkungen der Inflation.

Trotz der schwierigen Bedingungen für die Haushaltplanung der Stadt Baesweiler kann ich Ihnen erfreulicherweise mitteilen, dass wir eine Erhöhung der Hebesätze bei der Grund- und Gewerbesteuer für 2023 abwenden und einen Überschuss für das Jahr 2021 und voraussichtlich auch für 2022 erwirtschaften konnten.

Viele Bürgerinnen und Bürger und auch Gewerbetreibende sind durch die finanziellen Belastungen aktuell schon stark betroffen. Einen Anstieg der Hebesätze wollten wir deshalb unbedingt vermeiden, um Sie alle in dieser Situation nicht noch mehr zu belasten.

Allerdings entwickelt sich auch unsere Haushaltssituation, trotz der Bemühungen des Landes, negativ.

Ich danke dem gesamten Team der Verwaltung dafür, dass es sämtliche Maßnahmen mit großem Kostenbewusstsein plant und durchführt. Und selbstverständlich danke ich dem Stadtrat für den Beschluss, die Sätze nicht anzuheben. Damit sind unsere Hebesätze in der gesamten StädteRegion Aachen weiterhin die günstigsten.

Liebe Baesweilerinnen und Baesweiler,

ich hoffe, dass Sie mit positiver Energie in dieses Jahr gestartet sind.

Es sind turbulente Zeiten. Auch dieses Jahr wird uns sicherlich vor die eine oder andere Herausforderung stellen. Umso wichtiger ist es, dass wir zusammenhalten. Ich bin mir sicher, dass uns das in unserer Stadt gelingt.

Wir sollten jedoch nicht aus den Augen verlieren, dass ein friedliches, gesellschaftliches Miteinander und unsere Demokratie nicht selbstverständlich sind. Auch das erfahren wir jeden Tag, wenn wir uns die Nachrichten ansehen.

Wir müssen sie schützen. Das gelingt uns durch ein respektvolles Miteinander, durch Toleranz und dadurch, dass wir uns gegen Ungerechtigkeiten einsetzen und unsere Mitmenschen vor Anfeindungen und Intoleranz schützen.

Ich wünsche Ihnen für 2023 alles Gute!

Bleiben Sie gesund.

Ihr

Pierre Froesch

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