Bürgermeister Pierre Froesch

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

in Europa wütet immer noch Krieg. Präsident Putin lässt nicht davon ab, die Ukraine weiterhin anzugreifen. Seit Ende Februar machen sich unzählige Ukrainerinnen und Ukrainer auf die Flucht. Die EU, die NATO, die USA und weitere westliche Partner stehen geschlossen hinter Präsident Wolodymyr Selenskyj und seinem Volk und unterstützen die Ukraine in ihrem Kampf für Freiheit und Frieden.

Viele Flüchtlinge sind in den vergangenen Wochen auch in Baesweiler angekommen. Welche enorme Solidarität ihnen hier durch unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger zuteil wird, beeindruckt mich. Persönlich sowie im Namen des Rates und der Verwaltung danke ich allen, die die Hilfesuchenden mit Sach- oder Geldspenden unterstützen, ihnen ihre Zeit widmen oder privaten Wohnraum zur Verfügung stellen.

Da die meisten ukrainischen Männer zum Kämpfen in ihrem Land bleiben müssen, treffen in Baesweiler größtenteils Frauen mit Kindern, ältere Ehepaare und allein reisende Studierende ein. Es ist davon auszugehen, dass auch in den kommenden Wochen und Monaten zahlreiche weitere Menschen aus der Ukraine bei uns Schutz suchen. Derzeit sucht die Stadt Baesweiler deshalb weitere Bürgerinnen und Bürger, die privaten Wohnraum für die Geflüchteten zur Verfügung stellen können und möchten. Ebenso werden noch weitere Ehrenamtliche und Dolmetscher gesucht. Sollten Sie Ihre Hilfe anbieten können, melden Sie sich gerne unter ukrainehilfe@stadt.baesweiler.de. Ich danke Ihnen für Ihre Unterstützung!

Trotz dieser unvorstellbar schrecklichen Zustände mitten in Europa, gibt es bei uns vor Ort aber auch etwas, worüber wir uns freuen können: Nach mehr als zwei Jahren Corona-Pandemie und den damit einhergehenden Einschränkungen, können wir nun endlich wieder öffentliche Veranstaltungen planen und besuchen.

In allen Stadtteilen wird in diesem Jahr endlich wieder Kirmes gefeiert. Die Schützen- und Junggesellenvereine stecken inmitten der Planungen für ihre Feste. Zahlreiche andere Vereine veranstalten wieder Feierlichkeiten, holen Jubiläen der letzten zwei Jahre nach oder arbeiten an der Gestaltung von Konzerten, Partys, Frühschoppen und weiteren Events. Auch die Kommunionfeiern und Konfirmationen konnten in diesem Jahr glücklicherweise „termingerecht“ stattfinden.

Bei der Stadtverwaltung in Baesweiler sind derweil die Planungen für eine große Anzahl an Veranstaltungen für die Bürgerinnen und Bürger gestartet. Die „Woche der Jugend“, unter anderem mit dem beliebten Lach-Möwen-Löwen-Tag, findet wieder mit größerem Programm unmittelbar vor den Sommerferien statt.

In den ersten zwei Wochen der Sommerferien wird es darüber hinaus auch endlich wieder ein umfassendes Programm für den Aktivurlaub geben. Zu gegebener Zeit wird über die einzelnen Programmpunkte auf der Homepage der Stadt Baesweiler, www.baesweiler.de, und in der Presse informiert.

Für den Sommer sind darüber hinaus noch mehrere Dämmerschoppen mit musikalischer Begleitung geplant. „Kultur nach 8“, die Konzerte des Jazzclubs und auch das Grenzlandtheater können wieder regelmäßig und mit voller Besucherzahl angeboten werden.

Ebenso sind die Planungen für die beliebte „Woche 55+“, ehemals „Woche der Senioren“, die im Spätsommer stattfindet, in vollem Gange. Es wird wieder einen Tanztee und den großen Seniorenabend sowie viele weitere Angebote geben.

Von der Anlaufstelle Baesweiler-West sind auch einige Events vorgesehen. So findet beispielsweise das zweite Jahr in Folge das KulturCafé ToGo in Kooperation mit der Stadtbücherei statt, bei dem die Besucherinnen und Besucher unter freiem Himmel bei einer leckeren Tasse Kaffee verschiedenen Autoren lauschen können, die aus ihren Büchern lesen.

Wann genau und an welchen Orten die städtischen Veranstaltungen durchgeführt werden, können Sie zu gegebener Zeit der Homepage entnehmen. Ebenso informieren wir Sie hier im Stadtinfo sowie in der Presse darüber. Ich würde mich sehr freuen, Sie bei dem einen oder anderen Angebot persönlich begrüßen zu dürfen.

Auch wenn wir uns sicher alle darüber freuen, jetzt wieder mehr Freiheiten genießen zu dürfen, sollten wir allerdings nicht aufhören, aufeinander Rücksicht zu nehmen. Die Lage hat sich zwar ein wenig beruhigt, aber die Pandemie ist noch nicht vorüber. Deshalb lassen Sie uns weiterhin aufeinander achten, die Hygienemaßnahmen beibehalten, den Impfempfehlungen folgen und im Krankheitsfall den Kontakt zu anderen Personen vermeiden.

Ich wünsche Ihnen alles Gute, bleiben Sie gesund.

Ihr

Pierre Froesch

 

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