Bürgermeister Pierre Froesch

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

mittlerweile - so ist zumindest mein Eindruck - scheint sich das öffentliche Leben ganz langsam wieder etwas zu normalisieren. Die Coronazahlen schwanken zwar immer noch, liegen in der StädteRegion momentan aber relativ stabil deutlich unter einer Sieben-Tage-Inzidenz von 100. Natürlich hoffen wir alle, dass sich dieser positive Trend fortsetzt.

Auch das kulturelle Leben in unserer Stadt - welches coronabedingt in den vergangenen anderthalb Jahren allenfalls sehr eingeschränkt möglich war - startet langsam wieder mit der einen oder anderen größeren Veranstaltung.

Der Beginn der Karnevalssession steht vor der Türe und ich hoffe, dass auch in diesem Rahmen wieder an Corona angepasste größere Sitzungen stattfinden können. Allen, die sich hier einbringen, danke ich sehr herzlich, und freue mich darauf, dabei zu sein.

Dass dies wieder möglich ist, hängt nicht zuletzt auch damit zusammen, dass Dank des Impffortschritts in Nordrhein-Westfalen deutliche Erfolge bei der Bekämpfung der Pandemie zu verzeichnen sind. Eine Impfung gegen COVID-19 trägt sowohl zum eigenen Schutz als auch zur Eindämmung der Pandemie bei.

Da das Coronavirus auch durch Personen übertragen werden kann, die keine Krankheitssymptome haben, und generell sehr leicht übertragbar ist, breitet es sich schnell aus. Durch die Corona-Schutzimpfung kann das Risiko einer Infektion und Erkrankung und vor allem von sehr schweren COVID-19-Verläufen stark reduziert werden. Dies belegen auch die aktuellen Erkenntnisse von Forschung und Medizin.

Die bisher zugelassenen Impfstoffe waren in der klinischen Erprobung sehr wirksam. Die Studiendaten zeigen, dass die Wahrscheinlichkeit, an dem Virus zu erkranken, bei den gegen COVID-19 geimpften Teilnehmerinnen und Teilnehmern deutlich geringer war als bei Ungeimpften. Das bedeutet, dass eine gegen COVID-19 geimpfte Person nach Kontakt mit SARS-CoV-2 mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht oder jedenfalls nicht so schwer erkranken wird.

Die Impfung bietet nicht nur einen sehr guten individuellen Schutz vor der Erkrankung, sondern schützt auch andere, insbesondere diejenigen, die sich aufgrund ihres Alters (Kinder unter 12 Jahren) oder aufgrund einer Vorerkrankung nicht impfen lassen können. Auch dies sollte man bedenken.

Ich kann verstehen, wenn gerade zu Beginn der Impfkampagne der ein oder andere noch Bedenken hatte. Wie bei jeder Impfung können auch nach der Corona-Schutzimpfung Impfreaktionen auftreten und natürlich sollte man sich bei Fragen vertrauensvoll an den Haus- oder Impfarzt wenden. Ich bin allerdings überzeugt, dass der Nutzen einer Impfung die Risiken bei weitem überwiegt.

Es ist mir daher ein besonderes Anliegen, an alle, die sich noch nicht zu einer Impfung entschieden haben, zu appellieren, ihre Entscheidung nochmals zu überdenken. Das Impftempo hat leider deutlich nachgelassen. Wir brauchen aber auch weiterhin eine hohe Impfquote, um gut durch den bevorstehenden Winter zu kommen und die ersten Erfolge nicht wieder zu gefährden. Dies gilt auch für die zwischenzeitlich startenden Auffrischungsimpfungen.

Daher meine herzliche Bitte an Sie alle: Lassen Sie sich impfen!

Mittlerweile ist die Verwaltung aus dem Rathaus am Standort Mariastraße ausgezogen. Einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in das Rathaus Setterich, An der Burg, umgezogen, wo man -natürlich coronakonform- etwas näher zusammengerückt ist. Als Ersatzstandort für den Großteil der Belegschaft wurde die ehemalige Goetheschule in der Grabenstraße 11 in Baesweiler in den vergangenen Wochen hergerichtet und bezogen. Für die kurze Umzugsphase vom 04. bis 08. Oktober wurden Ausweichräumlichkeiten mit eingeschränkten Öffnungszeiten angeboten, um die notwendigsten Bürgeranliegen auch kurzfristig bedienen zu können. Für die Geduld der Bürgerinnen und Bürger sowie die Flexibilität der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, bedanke ich mich ganz herzlich.

Wir alle hoffen, dass die Bauarbeiten für die neue BürgerMitteBaesweiler am alten Standort nun zügig voranschreiten. Die neu gestalteten Räumlichkeiten werden dabei viel mehr sein als der „Sitz der Verwaltung“. Es soll ein offenes Bürgerhaus mit vielen Nutzungen, gerade auch für Vereine, Gruppen und Organisationen sein, eben unsere „BürgerMitteBaesweiler“. Ich freue mich bereits jetzt darauf, Sie alsbald dort begrüßen zu dürfen.

Bleiben Sie gesund!

Ihr

Pierre Froesch

 

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