Auch an der Luxemburger Straße entstehen Sozialwohnungen

23.01.2020

Nicht nur an der Peterstraße in Baesweiler schafft die Stadt Baesweiler Sozialwohnungen, auch an der Luxemburger Straße im Baesweiler Neubaugebiet „Baesweiler Südwest I“ entsteht sozial geförderter Wohnraum. Die Bauherrin für das besagte Mietshaus, die WEG Beteiligungsgesellschaft GbR, vertreten durch die Investoren Marcel Stein und Lukas Frohn, lässt dort ein barrierefreies Mehrfamilienhaus mit insgesamt zehn Wohneinheiten errichten. Anfang März soll der Rohbau fertig sein, Anfang 2021 können die ersten Mieter einziehen – so der Plan.

„Es ist das größte Objekt, das wir bisher in dieser Richtung gebaut haben“, erklärte Lukas Frohn bei einer Besichtigung der Baustelle. Die Wohnungsgrößen des Mietshauses sind unterschiedlich: Sechs Zweizimmerwohnungen (zwischen 47 m2 und 67 m2), zwei Dreizimmerwohnungen mit je 77 m2 und zwei Vierzimmerwohnungen mit je 97 m2 sind geplant. Alle haben einen Balkon oder eine Terrasse. Acht Wohnungen sind der Einkommensgruppe A zugeteilt, zwei der Einkommensgruppe B. Darüber hinaus sind sechs Einstellplätze im Erdgeschoss sowie vier Stellplätze außerhalb des Gebäudes vorgesehen. Knapp zwei Millionen Euro investiert die WEG Beteiligungsgesellschaft GbR in das Projekt. Mit 1,2 Millionen Euro wird der Bau durch die StädteRegion Aachen gefördert. „Es ist eine lohnende Investition für Eigentümer, die gleichzeitig den Bürgerinnen und Bürgern geeigneten Wohnraum bietet“, sagte Bürgermeister Dr. Willi Linkens und dankte den Investoren für ihren Einsatz und der StädteRegion Aachen für die Unterstützung. Und er betonte: „Die Infrastruktur ist ausgezeichnet. Direkt vor der Haustüre ist eine Bushaltestelle, das Baesweiler Zentrum ist ebenfalls in der Nähe.“

„Um die Anzahl an Sozialwohnungen, die aus der Bindung auslaufen, zu kompensieren, müsste die Stadt Baesweiler jährlich 20 neue Wohnungen errichten. Da liegt sie jedoch weit drüber. Das schafft so momentan keine andere Kommune“, unterstrich Norbert Langohr, Leiter des Amtes für Bauaufsicht und Wohnraumförderung bei der StädteRegion. Bei der Kooperation mit der Stadt Baesweiler und den Investoren sei vor allem die gute Zusammenarbeit zu betonen, so Langohr: „Man sieht, wie schnell es gehen kann mit dem Genehmigungsverfahren und dem Baubeginn, wenn alle Hand in Hand arbeiten.“

Bereits bei der Planung neuer Wohngebiete sehe man im Bebauungsplan Bereiche für Sozialen Wohnungsbau vor, merkte die Technische Dezernentin Iris Tomczak-Pestel an. Das zahle sich aus.

Derzeit befinden sich neben den zwei in diesem Stadtinfo genannten Baumaßnahmen auch weitere geförderte Wohnhäuser im Bau oder stehen kurz vor Baubeginn: Am Adenauerring werden zwei Häuser mit je acht Wohneinheiten gebaut, an der Brüsseler Straße sechs Miet-Einfamilienhäuser und weitere 20 Wohneinheiten im Geschosswohnungsbau.

 

Stadt Baesweiler baut geförderte Wohnungen

10.12.2019

Günstiger Wohnraum ist rar. Deshalb setzt sich die Stadt Baesweiler schon seit vielen Jahren für die Förderung von sozialem Wohnungsbau ein. Derzeit baut sie auch selbst wieder öffentlich geförderte Wohnungen: An der Peterstraße in Baesweiler entstehen zwei Mehrfamilienhäuser mit je neun Wohneinheiten.

Die Wohnfläche beträgt pro Haus 615 m2 auf insgesamt je drei Etagen, der umbaute Brutto-Rauminhalt umfasst pro Haus 3290 Kubikmeter. Es werden je sechs Dreizimmerwohnungen (68 bis 82 m2), zwei Zweizimmerwohnungen (53 bis 55 m2) und eine Einzimmerwohnung (45 m2) realisiert. Jedes Haus hat einen Aufzug. Die Einzimmer- und Zweizimmerwohnungen sind der Einkommensgruppe B zugeteilt, die restlichen Wohnungen der Einkommensgruppe A.

„Wir schaffen in Baesweiler nicht nur Wohnraum für private Bauherren, sondern lassen auch die sozialen Belange nicht außer Acht“, betonte Bürgermeister Dr. Willi Linkens beim offiziellen Spatenstich, an dem neben dem Sozialdezernenten und Beigeordneten Frank Brunner, der Technischen Dezernentin Iris Tomczak-Pestel, dem Leiter des Amtes für Gebäude- und Grundstücksmanagement, Ralf Peters, und Sozialamtsleiterin Angelika Brunner unter anderem auch Ursula Bauer von der StädteRegion Aachen (Bereich Wohnraumförderung) und Wilhelm Lehnen, Geschäftsführer der APB Planungsgesellschaft, die die Häuser plant, teilnahm.

Das erste Haus wurde 2018 gefördert, die Förderung für das zweite Haus wird in 2020 beantragt. Die voraussichtlichen Baukosten inklusive Erschließungskosten und den Außenanlagen belaufen sich auf rund 1.372.000 Euro (ohne Nebenkosten, wie Architekten- und Ingenieurleistungen, Gutachten, Finanzierungskoten, allgemeine Baunebenkosten).

Für die Zukunft sind weitere Bauprojekte dieser Art geplant, insbesondere im Bereich des Neubaugebietes Europaviertel.