Geförderter Glasfaserausbau: Schulen erhalten Breitbandanschluss

10 Feb 2022

In den vergangenen Jahren hat die Stadt Baesweiler bereits erfolgreiche Schritte unternommen, um die Versorgung der Bürgerinnen und Bürger mit schnellem Internet in Baesweiler zu verbessern.

Insbesondere wurde auch die Breitbandversorgung der Schulen im Stadtgebiet vorangetrieben, denn Schulen benötigen heute für moderne und digitale Unterrichtsformen wesentlich höhere Geschwindigkeiten als bislang durch die Grundversorgung abgedeckt werden. So ist Anfang August 2021 mit den Tiefbauarbeiten zur Versorgung der Schulstandorte in Baesweiler begonnen worden.

Die Kosten in Höhe von 353.303 Euro übernimmt der Bund zu 50% und das Land Nordrhein-Westfalen zu 40%. Den verbleibenden Teil von 35.331 Euro trägt die Stadt Baesweiler. Bund und Land gilt der besondere Dank der Stadt Baesweiler für die Bereitstellung der erheblichen Fördermittel. Nur so können die städtischen Schulstandorte mit ausreichender Bandbreite versorgt und die Digitalisierung in den Schulen vorangetrieben werden.

Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart: „Gesellschaft und Wirtschaft brauchen Breitbandanschlüsse auf höchstem technischen Niveau. Deshalb haben wir die Zahl der Schulen mit gigabitfähigen Internetanschlüssen in Nordrhein-Westfalen seit 2018/19 mehr als vervierfacht. Damit gewährleisten wir die Chancen für erfolgreiches Lehren und Lernen in der digitalen Welt und stärken den Wirtschaftsstandort Nordrhein-Westfalen. Baesweiler hat schnell und klug gehandelt und sorgt dafür, dass die Schulen fit für die digitale Zukunft sind.“

Im Rahmen der Leistungserbringung durch die NetAachen GmbH ist eine Versorgung für die neun Schulen mit jeweils 1.000 Mbit pro Sekunde in Down- und Upload vertraglich geregelt. Des Weiteren verpflichtet sich NetAachen, den Netzbetrieb für die Dauer der Zweckbindungsfrist von 7 Jahren zu gewährleisten.

Durch die Versorgung der Schulen mit schneller Bandbreite wird nun ein wichtiger Schritt zur zeitgemäßen digitalen Ausstattung der Schulen im Stadtgebiet Baesweiler getan.

Ende Januar trafen sich Bürgermeister Pierre Froesch und dessen an dem Projekt beteiligte Kolleginnen und Kollegen der Stadtverwaltung mit Vertretern der NetAachen, der Enwor und des Gymnasiums Baesweiler, um den aktuellen Sachstand vor Ort am Gymnasium zu besprechen.

Andreas Schneider, Geschäftsführer der NetAachen: „Ohne das Schließen der Wirtschaftlichkeitslücke durch die Förderung von Bund und Land wäre eine solche Baumaßnahme für ein Unternehmen wie die NetAachen unwirtschaftlich und somit kaum umzusetzen. Zudem danke ich der Enwor, hier vertreten durch Michael Heuser, für die tatkräftige Unterstützung bei der Verlegung der Breitbandleitungen.“

Die Tiefbauarbeiten der NetAachen GmbH sind zwischenzeitig größtenteils abgeschlossen, die Anbindung der beiden Standorte Grundschule Grengracht und Grundschule Oidtweiler wird zurzeit noch fertig gestellt.

Um die Nutzbarkeit der Glasfaserleitungen in den Schulen zu realisieren, wurden entsprechende Produkte bei der NetAachen GmbH beauftragt, welche sich zurzeit in der Umsetzung befinden.

„Vor wenigen Tagen wurde die Umsetzung am Gymnasium abgeschlossen, die schnelle Glasfaseranbindung steht nun zur Verfügung“, teilten Schulleiter Markus Fabricius und sein Kollege Wichard Johannsen mit.

„Wir freuen uns sehr, dass nun die abschließenden Arbeiten an den jeweiligen Standorten sukzessive erfolgen, sodass alle Schulen im Stadtgebiet Baesweiler bald die schnelle Breitbandversorgung nutzen können“, so Bürgermeister Froesch.

Das Projekt wird gefördert durch:

   

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