Stadt Baesweiler stärkt Betreuung in Asyl- und Obdachlosenunterkünften
Die Stadt Baesweiler hat zum 1. Juli 2026 einen Dienstleistungsvertrag zur Sozialbetreuung in den Asyl- und Obdachlosenunterkünften mit dem DRK in der StädteRegion Aachen abgeschlossen.
Ziel der Zusammenarbeit ist es, die Bewohnerinnen und Bewohner durch eine regelmäßige sozialpraktische Betreuung, Begleitung und Unterstützung im Alltag zu fördern. Hierfür sind qualifizierte Sozialbetreuerinnen und Sozialbetreuer in den Unterkünften präsent und stehen als verlässliche Ansprechpersonen vor Ort zur Verfügung.
Durch die enge Zusammenarbeit mit den Beratungsstellen der Stadtverwaltung – im Rahmen des Kommunalen Integrationsmanagements (KIM Case Management) – und des „Haus Setterich“ werden die soziale Integration der Bewohnerinnen und Bewohner gestärkt, das Zusammenleben in den Unterkünften unterstützt und Konflikten frühzeitig entgegengewirkt.
Der Leistungsumfang des Dienstleistungsvertrages umfasst die Unterstützung bei der Betreuung und Begleitung der Bewohnerinnen und Bewohner in den Unterkünften, bei Konfliktklärung und Deeskalation sowie bei den organisatorischen Abläufen vor Ort. Die Leistungen erfolgen überwiegend in Form von Präsenz in den Unterkünften, aber auch in Form von Begleitung der Mitarbeitenden des Amtes für soziale Angelegenheiten und Wohnungswesens bei Terminen in den Unterkünften sowie in mobiler Betreuung im Stadtgebiet. Die Leistungen stellen unterstützende Dienstleistungen dar. Hoheitliche Aufgaben verbleiben ausschließlich bei der Verwaltung.
„Ich sehe in der Unterstützung durch das DRK einen großen Mehrwert für die Integration der in unserer Stadt lebenden Geflüchteten und freue mich auf die Zusammenarbeit“, sagt Bürgermeister Pierre Froesch bei der Vertragsunterzeichnung. Auch Andreas Nowack, Abteilungsleitung Migration und Integration beim DRK in der StädteRegion Aachen, blickt den bevorstehenden Aufgaben mit Vorfreude entgegen: „Die Partnerschaft bietet aus meiner Sicht großes Potenzial nicht nur für die Stadt und uns, sondern insbesondere auch für die Menschen in den Unterkünften.“