Ausstellung des Geschichtsvereins Baesweiler in der BMB - Thema Kirche St. Willibrord (Loverich)
Der Geschichtsverein Baesweiler e.V. präsentiert bis zum 09. September in der BürgerMitteBaesweiler (BMB) eine Ausstellung rund um die Kirche St. Willibrord (Loverich).
Die Ausstellung umfasst Highlights aus dem mehr als 800-jährigen Lovericher Kirchenwesen. Sie zeigt Lagepläne der alten und neuen Kirche, eine ausführliche Foto-Dokumentation über die alte Kirche, inklusive ihrer Erweiterung, mit Innen- und Außenansichten, sowie über den Kirchenneubau, über das Pfarrhaus, die Vikarie, das Pfarrheim sowie Schulwesen.
Im Anschluss an die Ausstellung lädt der Geschichtsverein Baesweiler in Kooperation mit der Pfarrei St. Marien interessierte Bürgerinnen und Bürger zum Tag des offenen Denkmals am 13. September 2026 ein, von 14.00 bis 18.00 Uhr die St. Willibrord Kirche in Loverich zu besuchen. Vor Ort wird eine Bilderausstellung präsentiert. Zudem können die Besucherinnen und Besucher an kostenlosen Führungen (um 14.00, 15.00 und 16.00 Uhr) teilnehmen. Treffpunkt für die Führungen ist der Seiteneingang der Kirche (Kirchgang 6). Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.
Bereits vor 1250 ist in Loverich die St. Willibrord Kirche nachweisbar. Ab 1500 entstand ein neues gotisches Kirchengebäude. Um 1550 existierte bereits eine Schule. 1669 wurden der Turm und 1872 das Kirchen-Innere restauriert. 1937 wurde die Kirche erweitert. Nach Totalzerstörung 1944 wurde 1951 die neue Kirche geweiht. Besonders hervorzuheben im Kirchen-Inneren sind die Statuetten der hl. 14 Nothelfer, die früher in der alten Pfarrkirche auch von auswärtigen Besucherinnen und Besuchern verehrt wurden. Die Grabsteine aus dem 17. Jh. geben ebenfalls einen Hinweis auf das hohe Alter des Kirchhofs. Zu den Sehenswürdigkeiten werden Hubert Jungbluth und Klaus Peschke vom Geschichtsverein Baesweiler beim Tag des Denkmals Näheres erläutern.