Grenzlandtheater Aachen in Baesweiler: „Schwarze Schwäne“
Das Grenzlandtheater Aachen wird in der Spielzeit 2026/2027 erneut mit 4 Gastspielen im Pädagogischen Zentrum des Gymnasiums Baesweiler zu Gast sein. Von der unterhaltsamen Komödie über das zeitgemäße Schauspiel bis zur Musical-Produktion ist in dieser Spielzeit wieder alles dabei, was das Herz der Theaterliebhaber*innen höherschlagen lässt.
Die Eintrittspreise in der kommenden Spielzeit blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert: Abonnements: VZ 50,00 €, TZ 28,00 €; Tageskarten: VZ 20,00 €, TZ 10,00 €.
Die Besucher*innen können sich auch in der kommenden Spielzeit über reservierte Plätze freuen, die sie beim Erwerb der Karten anhand des Bestuhlungsplanes auswählen können. Sowohl Abonnements als auch Tageskarten sind in der BürgerMitteBaesweiler, Mariastraße 2, Zimmer B.209, erhältlich.
Die Spielzeit in Baesweiler startet am Montag, 16.11.2026, mit dem Schauspiel „Schwarze Schwäne“ von Christina Kettering.
Zwei Schwestern stehen vor der Entscheidung, ob sie ihre pflegebedürftige Mutter ins Heim bringen sollen. Während sich die ältere der beiden nicht sicher ist, möchte die jüngere die alte Frau zu sich nehmen und sich kümmern. Doch schnell zeigt sich, dass sie mit ihren beiden Kindern, dem Haushalt und der nun anfallenden Pflege überfordert ist. Zudem macht ihr die Mutter das Leben alles andere als leicht. Um ihrer Schwester zu helfen, kauft die ältere der beiden „Rosie“ – einen humanoiden Pflegeroboter, der auf die Mutter programmiert werden soll. Trotz anfänglicher Startschwierigkeiten scheinen die Probleme der jüngeren Schwester gelöst: Sie hat mehr Zeit, die Mutter ist zufrieden, die ständige Überforderung hat ein Ende. Doch allmählich nimmt Rosie mit ihren perfektionierten Abläufen immer mehr Raum im Familienleben ein. Es kommt zur Katastrophe.
Hilft uns die Künstliche Intelligenz oder ist sie eines Tages in der Lage, uns zu beherrschen? Das ist die zentrale Frage, die Christina Kettering aus einer für viele nachvollziehbaren Alltagssituation heraus entwickelt. Der Titel „Schwarze Schwäne“ spielt mit einer in der Philosophie geläufigen Metapher für Dinge, die man sich nicht vorstellen kann, die aber plötzlich eintreten und Realität werden.